Empfangsbeispiele & Vergleiche
Um die manchmal feinen Unterschiede rauszuhören, sollte man einen Kopfhörer benutzen.
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Sixpack- Vergleich zwischen sechs portablen Empfängern
Vor einiger Zeit hatte ich diesen Vergleich im Wellenforum.de angekündigt. Weil aber das Wetter so schön war, verzögerte es sich etwas. Man will ja das schöne Wetter geniessen… :-)) Nun aber sind die Vergleiche gemacht und die Ergebnisse liegen in Audiodateien vor.
Ich habe alle Empfänger über einen Audioumschalter an den PC angeschlossen, um die Audioaufnahmen machen zu können. Die Vergleichskonfiguration ist im Bild unten ersichtlich.
Man beachte, dass nicht alle Empfänger in derselben Preis/Leistungsklasse spielen. Teuer muss nicht unbedingt "Besser" bedeuten. Die Audiodateien wurden nicht nachbearbeitet! Die Kandidaten: Sangean ATS-909 * RDS, SSB, schaltbare Bandbreiten, kein BFO* Grundig Yacht Boy 80 *SSB* Sony ICF-SW7600GR *Synchrondetektor, SSB* Degen DE1106 *RDS, SSB, Synchrondetektor, schaltbare Bandbreiten, Flugfunk* Eton G3 *RDS, SSB, Synchrondetektor, schaltbare Bandbreiten, Flugfunk* Grundig G6 Aviator *SSB, Flugfunk, kein BFO, sehr klein* *__* >>Besonderheiten
Anhören der Audiodateien: Die Reihenfolge der zu hörenden Empfänger: Sekunde 00-10: Sangean ATS-909 Sekunde 10-20: Grundig Yacht Boy 80 Sekunde 20-30: Sony ICF-SW7600GR Sekunde 30-40: Degen DE1106 Sekunde 40-50: Eton G3 Sekunde 50-60: Grundig G6 Aviator Tip: Um die Unterschiede besser rauszuhören, empfehle ich einen Kopfhörer zu benutzen. Die Geräte wurden mit der jeweils besten Einstellung betrieben. Empfang nur mit der Teleskopantenne! Langwelle auf 153Khz >Deutschlandfunk Hier ist sehr gut die schlechte Empfindlichkeit der "Chinaradios" zu hören. Am schlechtesten ist der Degen DE1106! der Sangean ATS-909, Grundig Yacht Boy 80 und der Sony ICF-SW7600GR spielen sehr gut. Mittelwelle auf 756Khz >Deutschlandfunk Auch hier sind die "Chinaradios" unterlegen. Der Empfang wäre wahrscheinlich nicht mal schlecht. Das Problem hier scheint schlechte Abschirmung im Geräteinnern zu sein. Die ersten drei, der Sangean ATS-909, Grundig Yacht Boy 80 und der Sony ICF-SW7600GR spielen wieder ausgezeichnet. Kurzwelle auf 21610Khz (13m) >Radio Exterior de Espania Auf allen sechs Empfängern ist der Empfang sehr gut. Hier anzumerken, die sehr helle und klare Wiedergabe des Degen DE1106. Kurzwelle auf 17650Khz (16m) >China Radio International Etwas Musik aus dem fernen Osten gefällig? Welcher Empfänger spielt nun besser?? Geschmackssache! Für mich spielt der Degen DE1106 & der Eton G3 hier am besten. Wunderbar klare Wiedergabe (ohne Synch!) Kurzwelle auf 15150Khz (19m) >Voice of Islamic Republic Iran Hier hat der Grundig Yacht Boy 80 mühe mit Störungen, vermutlich selbst verursachte! Bei allen anderen sind keine Störungen zu hören. Der Degen DE1106 klingt ziemlich dünn, aber absolut verständlich. Der Sony klingt hier meiner Meinung nach am besten. Kurzwelle auf 13700Khz (22m) >Radio Nederland Hier Radio Nederland gesendet aus Wertachtal, mit etwas Fading. Auf besten damit zurecht kommen der Sony ICF-SW7600GR & der Degen DE1106. Der DE1106 klingt fast so, als ober er ein DSP- Gerät wäre. Sehr klare Wiedergabe! Synchrondetektor- Vergleich zwischen Sony, Degen & Eton >Radio Nederland In diesem Audiovergleich sind lässt sich sehr gut die Qualitäten der Synchrondetektoren heraushören. Beim Sony sind durchaus noch Schwankungen zu hören. Der Degen bringt eine saubere Audio ohne Schwankungen und Unterbrüche. Der Eton hingegen verliert andauernd die Synchronisation. Sek. 00-10 > Sony ICF-SW7600GR Sek. 10-20 > Degen DE1106 Sek. 20-30 > Eton G3Kurzwelle auf 11845Khz (25m) >BBC Limasol (Russisch) Bei diesem sehr schwachen Signal kommt dem Degen DE1106 das sehr geringe Eigenrauschen zugute. Das Signal ist mit ihm am besten zu verstehen. Beim Grundig Yacht Boy 80 hingegen ist nur starkes Rauschen zu hören. Kurzwelle auf 9645Khz (31M) >Vatican Radio Hier wieder mal ein stärkeres Signal aus der Nachbarschaft. Bei dieser Aufnahme klingt keiner schlecht. Jeder hat halt so seinen Karakter...
Kurzwelle auf 7345Khz (41m) >China Radio International Wenig Bass, etwas dünn, aber mit besserer Verständlichkeit; Der Degen DE1106. Auch der Eton G3 bringt das Signal recht gut.
Kurzwelle auf 5955Khz (49m) >Radio Nederland Wie klingen den die Radios im Normalgebrauch...?? Hier mal mit einem sehr starken Signal. Der Grundig Yacht Boy 80 kingt hier meiner Meinung nach am besten. Beim Degen DE1106 musste der Abschwächer eingeschaltet werden, wegen Übersteuerung.
Kurzwelle auf 4840Khz (60M) >WWCR Nashville Zu früher Morgenstunde habe ich diese Aufnahme im 60m Tropenband gemacht. Leider boten sich keine anderen Sender an die Hörenswert waren. Beim Sony, Degen & Eton war der Synchrondetektor zugeschaltet. Hier überrascht wieder der Degen DE1106 mit Verzerrungsfreien Empfang, obwohl der Synch.- Detektor auch mal die Synchronisation verliert. Auch der Grundig G6 weiss hier zu überzeugen. Der kleine bringt doch einen recht sauberen Empfang. Aber im grossen und ganzen klingen alle gut.
SSB Betrieb Kurzwelle-SSB-Shannon Volmet-13264Khz In diesem Beispiel ist die SSB Tauglichkeit zu hören. Der Grundig Yacht Boy 80 schneidet hierbei ganz schlecht ab. Der kleine Grundig G6 Aviator klingt auch ziemlich "berauschend". Die anderen vier empfangen das recht schwache Signal mit guter Verständlichkeit. Kurzwelle-SSB auf 7140Khz (40m) > Amateurfunk Für mich eindeutig! Der Degen DE1106 klingt natürlich und sauber. Der Sangean konnte wegen seiner groben Abstimmschritte (40Hz) nicht besser abgestimmt werden. Auch der Sony liess sich komischerweise nicht zu einer besseren Abstimmung bewegen. Der Grundig G6 leidet extrem unter Eigenproduziertes Rauschen.
Spiegelfrequenz auf 5055Khz (60m) >Radio Nederland In dieser Aufnahme ist die Spiegelfrequenz 5055Khz von Radio Nederland zu hören, das auf 5955Khz sendet. Produziert wird die Spiegelfrequenz von den Empfängern. Das ist auf eine unzureichende Vorselektion zurückzuführen. Mit anderen Worten, die Empfänger sind übersteuert. Am besten schlägt sich der Sangean ATS-909. Ist auch einer der teureren Geräte... Alle Empfänger haben eine Zwischenfrequenz von 450Khz. Rechnet man 2x 450Khz, kommt man auf die 900Khz Frequenzunterschied (5955 - 900=5055Khz). Ausser der Sony hat eine ZF von 455Khz. Dessen Spiegelfrequenz ist auf 5045 zu hören.
Fazit Ich habe nun Tagelang mit diesen sechs portablen Emfpängern Empfangsversuche gemacht. Sowas zu beurteilen ist nicht einfach, weil jedes Gerät seine guten, aber auch seine schlechten Seiten hat. Ich gehe nach dem Preis/Leistungs- Prinzip. Hierbei hat sich eine Rangliste gebildet. Rang 1> Degen DE1106 Sehr guter und Rauscharmer Empfang auf allen Kurzwellenbereichen. Sehr guter Synchrondetektor! Einfache, übersichtliche Bedienung. Schönes, blau beleuchtetes Display, Tasten auch blau beleuchtet. Abstimmung ohne lästige Rauscheinbrüche! Nur das Grosssignalverhalten kann nicht überzeugen. Schwach auf LW & MW! Klingt etwas dünn, aber dafür sehr verständlich! Bei einem Verkaufspreis von 109.99USD & 26USD Versand ein Schnäppchen.Rang 2> Sangean ATS-909 Obwohl nicht mehr der neueste, spielt er doch weit vorne mit. Hat das beste Grosssignalverhalten von allen sechs Empfängern. Guter Empfang auf LW & MW! Klingt relativ dumpf. Unübersichtliche Bedienung. Nervtötende Abstimmung mit Rauscheinbrüchen. Für ungefähr 150Euro ein gerade noch annehmbarer Preis.Rang 3> Eton/Grundig G3 Der G3 ist weitestgehend Baugleich wie der Degen DE1106. Guter voller Klang bei einfacher Bedienung und guten Empfangsleistungen. Abstimmung ohne lästige Rauscheinbrüche! Er scheint eine "nicht ganz fertige Version" zu sein. Das betrifft vorallem den Synchrondetektor. Der rastet nur bei relativ starken Sendern ein und verträgt keine Signalschwankungen. Schwach auf LW & MW! Nur in den USA & England zu bekommen. Preis etwa 100GBP.Rang 4> Sony ICF-SW7600GR Der allerseits bekannte Sony konnte durch gute Empfindlichkeit und guten Empfang auf allen Wellen, inkl. LW & MW überzeugen. Der Synchrondetektor konnte nicht so recht überzeugen. Er verlor oft die Synchronisation. Zudem klingt er recht dumpf. Die Frequenzabstimmung ist recht mühsam und träge. Für ca. 180Euro der teuerste im Feld!Rang 5> Grundig G6 Aviator Das winzige High Tech Radio konnte im grossen und ganzen mithalten. Mit seiner kleinen Teleskopantenne vermochte er alles zu empfangen, was die anderen auch hörten. Auch klanglich war er ganz angenehm. Auch die Abstimmung ohne Rauschunterbrüche ist eine Wohltat. Doch auf SSB musste er sich geschlagen geben. Die Abstimmung ist hier nicht einfach zu bewerkstelligen. Auch rauschte er vernehmlich. Für ca. 100USD in den USA & England zu bekommen.Rang 6> Grundig Yacht Boy 80 Der Yacht Boy 80 hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Seine Stärken waren eine schöne helle Wiedergabe von starken Sendern. Auch die Abstimmung konnte voll überzeugen. Ein absolut analoges Abstimmgefühl. Da könnte sich der Sangean und der Sony eine Scheibe davon abschneiden! Der Empfang auf LW & MW konnte auch vollends überzeugen. Leider ist der Yacht Boy 80 sehr Störanfällig. Wo alle anderen Geräte einen guten Empfang brachten, war beim Yacht Boy 80 Störungen zu hören. Ob diese selbsterzeugte waren wegen mangelnder interner Abschirmung, konnte ich nicht nachvollziehen. SSB konnte auch nicht überzeugen. Sehr greller, unnatürlicher Klang und sehr schwer abzustimmen. Der Grundig Yacht Boy 80 ist für ca. 100Euro zu bekommen. Wer sich den Degen DE1106 zulegen möchte, so kann er ihn über untenstehenden Onlineshop für 109.99USD & Versand 26USD beziehen. Diese Webseite wird gemäss Angabe des Betreibers in ca. 3 Wochen online gehen. Dort soll allerhand elektronisches Gerät zu günstigen Preisen erhältlich sein. Auch viele Radios... www.radioscn.com
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Vergleich zwischen dem AOR AR7030, Lowe HF-235 und dem Perseus SDR Radio Mongolia (CN) 10.10.2009 12:30Mez An meinem neuen Wohnort auf dem Lande, zwischen den Weidezäunen, habe ich dieses Empfangsbeispiel aufgenommen. Man hört die Weidezäune sehr gut beim AR7030 und dem HF-235. Beide haben keinen Noise Blanker. Der Perseus hingegen, hat einen NB eingebaut. Der Unterschied ist nicht nur zu hören, man sieht es auch auf dem Bild. Gut zu sehen auch, wie die beiden analogen Empfänger unterschiedlich mit den Störungen umgehen. Über den Klang der drei RX lässt sich bekannterweise streiten. Meine Meinung ist da wieder: Die analogen klingen einfach angenehmer. Antenne: ALA1530S+
Sekunde 0-10> AR7030, 10-20> HF-235, 20-30> Perseus
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Vergleiche zwischen dem Lowe HF-235, AOR AR7030 und dem Perseus SDR Radio Clube do Para, Brasil Am 26.02.2009 um 06:10 Mez, habe ich kurz vor dem Arbeiten gehen, diese Aufnahme gemacht. Der bekannte Radio Clube do Para aus Brasilien ist zu hören, heute morgen allerdings in schlechter Qualität. Die drei Empfänger hatten die bestmögliche Einstellung um den Empfang zu verbessern.
Sekunde 0-10> HF-235, 10-20> AR7030, 20-30> Perseus
Kirgisien - 4010khz In diesem Empfangsvergleich wurde Kirgisien auf 4010,06khz, am 10.02.2009 um 18:40 Mez aufgenommen. Um den Störungen von Radio Vatican, der auf 4005khz sendet, zu entgehen, wurde in USB empfangen. Der Sender kam mit etwa S4 rein.
Sekunde 0-10> HF-235, 10-20> AR7030, 20-30> Perseus
Mystery Radio - 6220khz In diesem Empfangsbeispiel ist Mystery Radio, der auf 6220Khz sendet, zu hören. Aufgenommen am 8 Februar 2009 um 11:00 Mez. Der Sender kam mit S9 und guter Verständlichkeit rein. Daher sind nicht all zu grosse Unterschiede rauszuhören. Dies soll nur die Charakter der drei Empfänger etwas aufzeigen.
Sekunde 0-10> HF-235, 10-20> AR7030, 20-30> Perseus
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Versteckter Sender unter einer starken Störung Die Kurzwelle ist durchsäht mit etlichen Störgeräuschen die man meistens nicht identifizieren kann. Diese Störungen oder oft auch Datensendungen von Militärs usw. sind oft auch auf Frequenzen, auf denen Radiosender auch senden. Im folgenden Beispiel habe ich den Sender CVC International, der aus Zimbabwe sendet, der unter einer mir nicht bekannten Aussendung ist, aufgenommen. Empfangen mit dem Perseus SDR an der ALA1530S+. Am 22.01.2009 um 18:41 Mez. Die ersten sieben Sekunden ist praktisch nur die Störung zu hören. Schaltet man auf LSB, ist die Störung wie weggeblasen. Es ist nur noch der Radiosender aus Zimbabwe zu hören, der ja unter der Störung liegt. Man nennt diese Empfangmethode "ECSS". Das bedeutet, man hört die Radiosender in USB oder LSB, die eigentlich in AM senden. So kann man sehr oft solche Störungen umgehen. Das funktioniert aber nur mit recht guten Geräten die SSB bieten. Hier die bildliche Darstellung der Situation: Rechts, rot-gelb gefärbt die Störung, links das untere Seitenband (LSB) des AM- Signals, dass auf 4965 sendet. (Auf das Bild klicken zum vergrössern)
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Empfangsvergleiche zwischen dem Perseus SDR und dem AOR AR7030 Rauschunterschied zwischen AR7030 und dem Perseus Hier ist Voice of America
das aus Botswana(Afrika) sendet, zu hören. Audiospektrum der Aufnahme
Mal ohne Rauschen: Deutsche Welle Es
müssen nicht immmer verrauschte und schwache Sender gehört werden. Man kann
auch mal die Deutsche Welle geniessen. Die kommt zu diesem Zeitpunkt hier
mit S9 +30db rein. Trennschärfevergleich zwischen dem Perseus SDR und dem AOR AR7030
Die
eingestellte Bandbreite beim Perseus ist 8.97khz. Die
eingestellte Bandbreite beim AR7030 ist 6.6khz, gemäss Anzeige des Gerätes. Tropenband: Radio Brasil Central Der erste Vergleich zwischen dem
digitalen Perseus SDR und dem analogen AOR AR7030.
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Vergleich zwischen vier Empfängern Diese Audioaufnahmen von China Radio International auf 6180 Khz habe ich am 16.11.07 um ca. 13:00UTC gemacht. Der Sender kommt ziemlich schwach daher. Es soll die Empfangsleistung von vier hochwertigen Kurzwellenempfängern aufzeigen. Die Unterschiede sind recht gut rauszuhören. Welche Audio besser gefällt ist natürlich Geschmackssache. Verwendete Geräte: Profi Empfänger Hagenuk RX1001 M (die ersten 10 Sekunden der Aufnahmen) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,4khz DSP- Empfänger Kneisner+Doering KWZ 30 (Sekunden 10-20) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,6khz Drake R8B (Sekunden 20-30) in AM mit 6khz & Synch- Detektor, in LSB mit 2,3khz Yaesu FRG-100 (Sekunden 30-40) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,4khz Zum Audiobeispiel habe ich noch das Audiospektrum des Signals abgebildet. Beispiel 1 in AM.
Beispiel 2 in LSB
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Vergleich
zwischen 20m Langdraht und der Wellbrook ALA1530S+
Bis heute hatte ich mit Aktivantennen allermeistens schlechte Erfahrungen gemacht. Diese hielten ihre Versprechen nicht. Sie rauschten immer mehr als der altbewährte Langdraht und Übersteuerten allermeistens. Doch mit der Wellbrook ALA1530S+ hat sich die Situation geändert! Die ALA1530S+ ist eine sogenannte Breitband- Loop. Sie braucht nicht abgestimmt zu werden, so wie die anderen Loop's. Sie hat ein überragendes Grosssignalverhalten von 43dbm+. Ich habe eine kurze Audioaufnahme gemacht von einem griechischen Piraten. Dieser sendete auf 1628,2khz um 16:30 UTC am 3.11.2007. Die Tageszeit ist alles andere als Ideal für Empfang auf diesen Frequenzen. Weitere Beispiele folgen. Das Bild zeigt das Audiospektrum der Aufnahme. Die ersten 10 Sekunden wird mit dem 20m Langdraht empfangen. Die letzten 10 Sekunden wird mit der ALA 1530S+ empfangen. Sie ist selbstverständlich mit dem Rotor auf das Signal ausgerichtet worden. Auf dem Bild ist gut zu sehen, das die ALA1530S+ weniger rauscht als der 20m Langdraht. Dies obwohl sie eine Aktivantenne ist. Als Empfänger musste der JRC NRD535D herhalten.
Bei diesem Beispiel wird wieder im X Band ein holländischer Pirat auf 1636khz empfangen. Die Unterschiede zum Langdraht sind in den unteren Frequenzbereichen am grössten. Der Fernseher, der grösste Feind des Kurzwellen & Mittelwellenhörers verdeutlicht in diesem extremen Beispiel die Leistungsfähigkeit der ALA1530S+. In den ersten 10 Sekunden wird mit der ALA1530S+ empfangen. Sekunde 10-15 wurde auf den 20m Draht umgeschaltet usw.. Der Unterschied ist nicht zu überhören. Mit der ALA1530S+ lassen sich wirklich Empfänge erzielen die mir dem Draht fast unmöglich sind! Es gibt aber auch Fälle, in dem der Langdraht ruhigere Signale liefert. Diese Fälle sind aber wirklich selten!
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Griechischer Piratensender auf 1644khz in AM Bei dieser Aufnahme habe ich den AR7030 Plus, den IC-R75 und den JRC NRD-525G, der neu in meinem Shack steht, gegeneinander verglichen. 0-15 Sek.> Der AR7030 Plus klingt ziemlich verzerrt bei diesem Beispiel ohne Synchrondetektor. Mit Synch. Detektor hingegen sind die Verzerrungen weg. Filterbandbreite 5,1khz, AGC Slow, Synch- Detektor aus, Verstärker aus. 15-30 Sek.> Der IC-R75 klingt hier am besten. Zwar hat er ein bisschen mehr Hintergrundrauschen als der NRD-525G, trägt aber hierbei nicht auf. Filterbandbreite 6khz, AGC Slow, Verstärker aus. 30-45 Sek.> Was dem NRD-525G zur Last fällt, ist sein 4khz Bandbreitenfilter. Hätte er einen 5-6khz Filter, wäre er bei diesem Beispiel sicher als erster durchs Ziel. Filterbandbreite 4khz, AGC Slow Antenne: 20m Langdraht, angepasst über Balun. Audioumschaltpult Hama AP-04. Aufgenommen am: 17.10.2005 / 20.35 MEZ
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Radio Madrid auf 21700 khz in AM Bei dieser Aufnahme habe ich den AR7030 Plus, den IC-R75 und den JRC NRD-525G, der neu in meinem Shack steht, gegeneinander verglichen. 0-15 Sek.> Beim AR7030 Plus ist die Verständlichkeit am schlechtesten, obwohl der Synchrondetektor eingeschaltet war. Zurückzuführen ist die schlechtere Verständlichkeit auf das weniger gute Grosssignalverhalten, dies erzeugte ein höheres Hintergrundrauschen. Filterbandbreite 5,1khz, AGC Slow, Synch- Detektor ein, Verstärker aus. 15-30 Sek.> Beim IC-R75 wäre die Verständlichkeit am besten. Komischerweise war das Signal von relativ starken Fading gestört, obwohl die AGC auf Slow war. Filterbandbreite 6khz, AGC Slow, Verstärker aus. 30-45 Sek.> Meiner Meinung nach, schneidet der NRD-525G hier am "besten" ab, obwohl das Signal ziemlich Dumpf klingt. Das Signal ist praktisch ohne Fading und mehr oder weniger Verständlich. Filterbandbreite 4khz, AGC Slow Antenne: 20m Langdraht, angepasst über Balun. Audioumschaltpult Hama AP-04. Aufgenommen am: 17.10.2005 / 18.35 MEZ
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Radio Clube do Parà - Brasil Hier habe ich mit meinen 3 Empfängern ein sehr schwaches Signal aufnehmen können, das ziemlich an der Verständlichkeitsgrenze liegt. Es ist der Radio Clube do Parà aus Brasilien auf 4.885 Mhz. Wie herauszuhören war, ich verstehe sehr gut portugiesisch, wurden gerade die Sport, respektive die Fussballnachrichten gesendet. Das Signal wurde bei den 3 Empfängern in LSB empfangen, ohne zuhilfnahme von PBT., Synch. usw. In den ersten 15 Sekunden ist der Lowe HF225 zu hören, in den mittleren 15 Sek. der AOR AR7030, in den letzten der Icom IC-R75. Hierbei klingen die Radios fast gleich. Der R75 rauscht dabei am wenigsten. Antenne: 20m Langdraht, angepasst über Balun. Audioumschaltpult Hama AP-04. Aufgenommen am 1.10.2005 / 3.45 MEZ
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Geisterstation beim AOR AR7030 Plus In diesem Audiobeispiel will ich gleich mal die negative Seite von "guten" Kurzwellenempfängern vorzeigen. Angeblich soll der AR7030 ein sehr gutes Grosssignalverhalten haben(34dbm+). Dies ist leider nicht so ! In diesem Beispiel habe ich den AR7030 gegen den Lowe HF225 und den Icom IC-R75 antreten lassen, alle drei Empfänger mit den gleichen Betriebsbedingungen: 20m Langdraht, Signal wird verteilt über Antennensplitter. Der Audiopfad wird über den Audioumschaltpult Hama AP-04 geschaltet. In den ersten 10 Sekunden ist das Rauschen des HF225 auf der Frequenz 23.033 Mhz zu hören. In den mittleren 10 Sekunden ist die Geisterstation, Radio Budapest, beim AR7030 ebenfalls auf 23.033 Mhz zu hören. Normale Sendefrequenz von Radio Budapest ist 6.025 Mhz. In den letzten 10 Sekunden ist das Rauschen vom IC-R75, ebenfalls auf 23.033 Mhz zu hören. Aufgenommen am 29.09.2005 / 22.45 MEZ
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