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Das öffnen der Prospekte kann zum Teil eine Weile dauern.

 

AOR AR7030DRM

Der AR7030 ist ein sehr bekannter und immer noch begehrter Kurzwellenempfänger. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen. Da wäre zuerst mal die normale Version, ohne spezielle Modifikationen. Die "Plus"- Version bietet mehr Speicherplätze, 400 an der Zahl. Diese können noch zusätzlich alphanumerisch bezeichnet werden. Zudem sollen qualitativ bessere Teile verbaut sein. Diese sollen eine bessere Grosssignalfestigkeit ermöglichen. Bei der "Plus" Version lassen sich noch eine Notchfilter/Noiseblankerplatine ohne Firmwareänderung nachrüsten. Dann gibt es den AR7030 noch mit etlichen anderen Modifikationen, insbesondere von Bogerfunk.

Mein AR7030 hat eine Schneider- DRM Platine eingebaut. Diese ermöglicht den Empfang von DRM (Digital Radio Mondiale) mittels Computer. Eine weitere Modifikation sind die Bandbreitenfilter. Zu den normalen Filtern habe ich bei Jürgen Martens ein hochwertiges 3,2khz Keramikfilter K455J von Murata und ein mechanisches 6khz Filter von Collins einbauen lassen. Die Bandbreiten sind wie folgt:

F1> 2.1khz, F2> 3.2khz, F3> 4.9khz, F4> 5.5khz, F5> 6.6khz F6> 9.5khz

Diese beiden Filter ergänzen die vorhandenen und verleihen dem AR7030, der ohnehin schon gut klingt, einen noch schöneren, runden Klang. Zudem wurde der defekte "Alps"- Encoder gegen einen gleichen ersetzt. Doch diese Alps Encoder sind nicht das gelbe vom Ei. Sie sind unpräzise! Feinfühlige Frequenzänderungen lassen sich nur schwer und mit Geduld machen. So habe ich etwas nachgeforscht und habe einen "Bourns"- Encoder auftreiben können. Dieser ist wesentlich besser als der billige Alps. Der Bourns Encoder den ich verbaut habe, hat auch weniger Impulse pro Umdrehung des VFO- Knopfes, nämlich 64 Impulse. Der originale Alps- Encoder hat 100 Impulse pro Umdrehung. Der im AR7030 Plus verbaute Bourns Encoder hat sogar 128 Impulse pro Umdrehung. Mit dem neuen Bourns- Encoder lässt es sich nun viel besser und gemütlicher übers Band drehen.

Mein AR7030 hatte noch die bekannte IP+ Modifikation eingebaut. Diese habe ich aber sofort entfernt, weil die sehr gute Empfindlichkeit des AR7030 darunter leidet. Die etwas bessere Grosssignalverträglichkeit durch IP+, geht somit zu Lasten der Empfindlichkeit. Ist meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.

Wie hört sich nun das ganze an:

DRM klappt gut bis sehr gut. Besser als mit Perseus jedenfalls. Der analoge Empfang wird jetzt durch die neuen Bandbreitenfilter verbessert. Der Empfänger wird auch dadurch auch flexibler. Grosssignalmässig lässt sich der normale AR7030 nicht vom AR7030Plus unterscheiden. An der ALA1530S+, verhält sich der AR7030 wie am 20m Langdraht. In den oberen Frequenzenbereichen sind ein paar Geisterstationen zu hören.

Ein immer noch sehr zu empfehlender Empfänger. Auch wenn die neueren SDR's mehr flexibilität bieten, ein analoger RX ist immer noch "Up to date!!"

 

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AOR AR7030Plus

Der AR7030 ist ein sehr guter RX ! Insbesondere sein Klang! Grosssignalmässig bringt er nicht immer das, was die technischen Daten versprechen. Sein "Vorgänger", der Lowe HF225, war mindest ebenbürtig. Mit 20m Langdraht, über Balun angepasst, hat der  AR7030Plus Mühe. In den Abendstunden sind deutlich Geisterstationen auf den oberen Frequenzen zu hören. Die Bedienung ist mit Menüs realisiert und ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Ich komme sehr gut damit zurecht. Nicht zu vergessen, ist die drahtlose Fernbedienung, mit der fast alle Einstellungen gemacht werden können. Was diesen RX auszeichnet ist sein sehr guter Klang( rauscht aber bisschen ), der Super- Synchrondetektor und seine robuste, kompakte Bauweise. Auch die 400 alphanumerischen Speicher sind sehr praktisch. Was ein bisschen nervt, ist der viel zu starke Schwungradeffekt des Abstimmknopfes. Wenn nur etwas schneller gedreht wird, schiesst man unweigerlich mehrere Khz über die Wunschfrequenz. Etwas Linderung schafft da der Austausch des Encoders. Es kann einer mit weniger Impulsen installiert werden. Dann lässt sich der AR7030 Plus feinfühliger bedienen.

Sehr zu empfehlen.

Prospekt>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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AOR AR3030

Der AR3030 zeichnete sich durch die legendären Collins Filter aus, die er schon von Haus aus installiert hatte. Grosssignalfestigkeit war leider nicht seine Stärke. Nur in Gegenden mit wenig HF Belastung konnte der AR3030 aufblühen. In der Schweiz zumindest, konnte ich diesen Empfänger nicht mit Zufriedenheit betreiben. Sein Klang ist sehr ausgewogen und kann fast mit dem AR7030 verglichen werden. Es bestand auch die Möglichkeit einen VHF Konverter einzubauen.

 

 

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AOR AR8600 MK2

Der AR8600 MK2 ist ein sehr guter, aber auch ein kompliziert zu bedienender KW- Empfänger/Radioscanner. Er hat so viele Funktionen, so dass man sich tagtäglich mit ihm befassen muss, um nicht zu vergessen, wie was zu programmieren ist. Oberhalb 30MHz kann er seine Stärken voll ausspielen. Im klassischen Kurzwellenbereich kann er mit einem Sony ICF-SW7600GR nicht mithalten. Wie von einem Scanner erwartet, lässt er sich nur mit einem vorgeschalteten Preselektor an einem richtigen Langdraht betreiben.

Für Scannerfreaks ein muss.

Für Kurzwelle nur bedingt zu empfehlen.

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Alinco DX-R8E

 

 

   

Ein neuer Kurzwellenempfänger erblickt das Licht der Welt... Der Alinco DX-R8E. In der Annahme, die Hersteller von Kurzwellengeräten hätten mit dem Empfängerbau aufgehört, so wird man jetzt eines besseren belehrt. Der Alinco DX-R8 ist eigentlich kein eigens entwickelter Empfänger. Er stammt vom Alinco DX-SR8 ab, dem Amateurtransceiver, der dem DX-R8 aufs Haar gleicht. Nur dass beim R8 die Mikrofonbuchse fehlt. Hier hat es sich Alinco sehr sehr einfach gemacht. Die Mikrofonbuchse wurde zwar weggelassen, aber die Vertiefung, in der die Buchse eingebaut war, ist geblieben. Das sieht nicht schön aus!! Ich würde sofort etwas mehr bezahlen für eine Frontplatte ohne die unschöne Vertiefung. Um den DX-SR8 als reinen Empfänger verkaufen zu können, wurde ihm der Senderteil ausgebaut. Wenn man die obere Geräteschale entfernt, staunt man nicht schlecht, wenn man in das leere Gehäuse blickt. Ja, dort war der Senderteil eingebaut. Der eigentliche Empfänger ist in der unteren Gehäusehälfte eingebaut. Aber auch bei diesem Anblick fragt man sich: Ist da sonst nichts mehr?? Eine Platine mit ein paar wenigen Bauteilen. Dafür ist die Chassis aus Alu- druckguss. Die Gerätefront lässt sich abschrauben und ist mit einem optionalen Kabel abgesetzt einsetzbar. Der mechanische Aufbau ist als recht stabil zu bezeichnen. Der grosse VFO- Knopf macht das abkurbeln der Bänder zum Vergnügen. Das grosse, hell beleuchtete Display sieht richtig toll aus und gibt Auskunft über die meisten Betriebszustände. Zur Ausstattung zählt ein Bandpass Tuning- Knopf, ein RIT- Knopf, der eigentlich in einem Empfänger mit 10Hz Abstimmung unüblich ist, und jede Menge Scannerfunktionen. Eine Besonderheit sind auch die drei schaltbaren ZF Filter. Wobei der AM Filter mit 9khz ein absoluter Kompromiss ist. Dies ist mehr ein Filter für NFM. Ich habe beim Kauf diesen Filter gegen ein hochwertiges 6khz Filter ersetzen lassen.

Eine interessante Funktion kann der R8 noch bieten. Man hat die Möglichkeit ein IQ Signal abzunehmen und über 3,5mm Klinkenstecker einem PC zuzuspielen. So kann man ein Wasserfallspektrum auf den Monitor zaubern. Über ein anderes, optionales Kabel lässt sich der R8 auch über den PC steuern. Sozusagen also „Pseudo- SDR“. Diese Funktionen habe ich nicht versucht. Aber aus SWL-Kreisen habe ich vernommen, das dies nicht mit einem richtigen SDR zu vergleichen ist.

Hier noch die wichtigsten Eckdaten:

Frequenzbereich: 30khz – 35Mhz

Betriebsarten: AM, FM, USB, LSB, CWU, CWL & IQ- Signalausgabe

3 ZF Filter; Original- Filterbestückung: 1khz, 2.4khz, 9khz (mein R8 hat 2.4khz, 4khz, 6khz)

Speicher: 600, alphanumerisch, diverse Scannerfunktionen

Empfang:

Verglichen habe ich den R8 mit dem AR7030 und dem NRD545. Sicher, ein etwas unfairer Vergleich, weil die zwei in einer höheren Liga spielen. Aber der R8 schlägt sich tapfer! Der R8 ist eindeutig für den SSB- Betrieb konzipiert. Klar, ursprünglich war er ja ein Amateurtransceiver. In der Betriebsart SSB schlägt er sich sehr gut. Er zieht mit den anderen Geräten mindestens gleich! Die SSB Wiedergabe ist rauschfrei und klar, da muss ich sagen: Hut ab! In AM wendet sich das Blatt. Da hat er ein hartes Rauschen, ähnlich wie in der Betriebsart FM. Allerdings nur dann, wenn starke Sender auf den benachbarten Frequenzen sind. Das könnte ein Zeichen für eine nicht allzu gute Grosssignalverträglichkeit sein. Das hat sich dann auch bestätigt in den dicht belegten Rundfunkbändern. In der nähe von starken Rundfunksendern kam es meistens zu Übersteuerungen. Vielleicht verträgt der R8 nur passive Antennen. Eine solche konnte ich ihm nicht anbieten. Meine Hauptempfangsantenne, die Fenu-Loop/HDLA2 liefert eigentlich ein nicht allzu starkes Signal. Dennoch übersteuerte der R8 regelmässig. Die Empfindlichkeit ist recht gut. Diesbezüglich kann er mit den Vergleichsgeräten absolut mithalten. Ausgenommen unterhalb ca. 2Mhz ist er weniger empfindlich.

Fazit:

Schade hat sich Alinco nicht mehr Mühe mit dem Design gegeben. Die Vertiefung für die Mikrofonbuchse ist wie ein Schlag ins Auge! Technisch gesehen, ist der Alinco DX-R8 ein „Low Cost“ Gerät, von dem man keine Wunder erwarten sollte. Dennoch hat er eine Stärke: Der SSB Empfang ist erste Sahne. Sowas habe ich selten gehört. Alles in allem könnte man ihn mit dem Yaesu FRG100 gleichstellen, wobei der FRG100 das bessere Grosssignalverhalten hat. Für den Betrieb an nicht allzu leistungsfähigen Antennen lässt es sich mit dem Alinco DX-R8 sicher gut leben.

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CiaoRadio H101

Was ist CiaoRadio? Ausgeschrieben heisst es "ComputerInterfaceAudioOutputRadio". CiaoRadio ist ein so genanntes Software Defined Radio, abgekürzt "SDR".  Da CiaoRadio ein rein digitales Gerät ist, wird dessen Leistung und erst recht der Funktionsumfang durch die Software bestimmt. Filterbandbreiten usw. werden demnach digital erzeugt und sind in der Wirkung sehr Effektvoll. Da muss man nicht mehr teure Filter kaufen um den Empfänger trennschärfer zu machen. Die Bandbreiten lassen sich einfach mit der Computermaus unten links im Bild einstellen. Man kann auch viele Notchfilter mit der rechten Maustaste setzen und diese in tiefe und breite stufenlos einstellen. Die Demodulationsmöglichkeiten sind im Bild ersichtlich. Selten anzutreffen sind aber UBs & LBs. Das ist nichts anderes als USB oder LSB Synchron, ähnlich wie AM Synchron. Die Betriebsart C-QAM ist für AM Stereo! Doch diese Betriebsart ist leider (noch) nicht oft anzutreffen. Nur France Bleu auf 864khz soll angeblich ab und zu in AM- Stereo senden. DRM Empfang ist selbstverständlich auch möglich mit der DREAM- Software.

Die Installation ist sehr einfach; Software installieren, nach Anleitung konfigurieren, CiaoRadio per USB anschliessen, Antenne dran und los geht's...

Der Empfang ist, um es vorneweg zu sagen, sehr gut. Alle Signale, die mit dem vorhandenen Gerätepark zu hören war, ist auch mit dem CiaoRadio hörbar. Und das sogar in besserer Qualität. Der CiaoRadio hat ein sehr geringes Grundrauschen. Das Gerät hat übrigens seine eigene Soundkarte eingebaut. Die vielen Demodulationsmöglichkeiten und die stufenlosen Bandbreitenfilter bringen ganz einfach sehr guten Empfang. Hier in Mitteleuropa ist ja die Antennenfrage immer ein grosses Thema. CiaoRadio verträgt tagsüber den 20m Langdraht mühelos! Abends treten dann doch Grosssignalprobleme auf, besonders oberhalb vom 49m und dem 41m Band. Auch unterhalb der Mittelwelle ist Abends nur schlechter Empfang möglich. Dort unten ist alles überladen mit Grosssignalgetöse. Mit der Antenne muss man ein bisschen experimentieren. DX ist aber sehr gut möglich, wenn alle Voraussetzungen stimmen.

CiaoRadio kann aber sehr viel mehr.  Weiterführende Infos unter: http://www.comsistel.com/Ciao%20Radio.htm

Für Hightech -Freaks und Experimentierfreudige ist CiaoRadio wirklich zu empfehlen.

Beispielvideo mit CiaoRadio

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Drake R8

Der Drake R8 ist ein richtig guter und gesuchter KW- RX. Sehr gute Grosssignalfestigkeit und ein sehr angenehmer Klang zeichnen diesen Empfänger aus. Verglichen habe ich ihn mit dem JRC NRD525, der dem R8 ebenbürtig ist. Aber auch der R8 leistet sich Schwächen. Die Gummitasten sind eine Zumutung!  Die Tonblende ist nicht zu gebrauchen und ist nur zur Zierde da ! Auch der Synchrondetektor scheint mehr eine Spielerei zu sein. Nur in seltenen Fällen konnte dieser den AM- Empfang verbessern. Die Bedienung ist alles andere als gut. Z.B. kann  die Betriebsart nur in Karussellart umgeschaltet werden. Zudem wird die Bandbreite gleich mitgewechselt, auf den softwaremässig vorgegebenen Wert. Auch beim R8 lässt sich ein VHF Konverter einbauen, der allerdings nicht unbedingt zu empfehlen ist. Abgesehen von den verkraftbaren Schwächen ist der R8 ein Top RX.

Die Nachfolger R8A und R8B wurden deutlich in der Bedienung und zum Teil auch empfangsseitig verbessert.

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Drake R8B

Wie seine Vorgänger ist der Drake R8B ein sehr guter Kurzwellenempfänger. An ihm wurden einige Sachen verbessert, was eine deutliche Leistungssteigerung spürbar macht. So ist der Synchrondetektor mit wählbaren Seitenbändern realisiert worden. Nur das ist schon eine enorme Verbesserung gegenüber den Vorgängern. Er ist jetzt fast so gut wie der Synchrondetektor der AOR AR7030. Aber auch die frei wählbaren Bandbreiten sind eine sinnvolle Verbesserung gegenüber den Vorgängern. Sogar die Automatikfunktion ist nach eigenen Bedürfnissen frei programmierbar. Die Tonblende hat nun auch eine Besserung erfahren und ist brauchbar. Was hingegen immer noch nervt ist die gesamte Gummitastatur. Diese ist noch wie früher! Empfangsmässig scheint er noch im grossen und ganzen der Alte zu sein. Sehr gutes Grosssignalverhalten, und guter Klang. Ich habe ihn mit dem Profi- RX Hagenuk RX1001 M verglichen. Das Empfangsverhalten ist in etwa gleich, nur das der R8B unter 500khz das wesentlich bessere Grosssignalverhalten hat. Wo er sich geschlagen geben muss, ist im SSB- Empfang. Da ist der RX 1001 M eindeutig besser. Aber der Drake R8B braucht sich nicht vor Profi- Empfängern zu verstecken. In der Flexibilität ist er manchem Profi- RX weit überlegen. Im Empfang kann er weitestgehend mithalten. Leider wird der R8B nicht mehr hergestellt. Er ist einer der neueren, klassischen Kurzwellenempfänger die wirklich überzeugen können, neben dem AOR AR7030 Plus und dem Icom IC-75.

Ein Top- Kurzwellenempfänger!

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Hagenuk RX 1001 M

Der Hagenuk RX 1001 M ist ein professioneller Kurzwellenempfänger. Er wurde und wird sicher noch in diversen Diensten, sowie in der Marinekommunikation eingesetzt. Dieses Gerät stammt aus einem Marinedepot der deutschen Bundeswehr und war sozusagen nie im Einsatz. Der RX 1001 M hat ein sehr gutes Grosssignalverhalten von IP3+ 26dbm, dies allerdings erst ab 1 Mhz. Das ist auch spürbar! Im Langwellenbereich sind in den Abendstunden Grosssignaleffekte festzustellen, was auf ein fehlen eines Tiefpassfilters hindeutet. Ich habe ihn kurz mit dem Drake R8B verglichen. Was als erstes auffällt, ist eine bessere Verständlichkeit in SSB gegenüber dem Drake. Sie ist luftiger und hat weniger Hintergrundrauschen. Die Bandbreitenfilter sind auch etwas steilflankiger. Aber in AM klingt der Drake R8B besser. Er hat eine bessere Basswiedergabe. Der Hagenuk ist höhenbetonter, was natürlich eine bessere Sprachwiedergabe ergibt.  Minimales Rauschen und ein saubere Wiedergabe die seinesgleichen sucht. Wie fast alle Profi- Geräte, hat der RX 1001 M kein Notch- und Bandpassregler. Ein Topempfänger der im Shack dominiert, auch in der Grösse und im Gewicht.   

Wer ein solches Gerät kaufen kann, der schlage zu. Sehr selten!

Mehr Details hier klicken

 

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JRC NRD515

Der NRD-515, hier mit der Speichereinheit NDH-515 und dem Lautsprecher NVA-515, waren ein sehr guter Wurf von JRC. Der NRD-515 überzeugte vor allem bei der Bedienung, wirklich einfach. Auch der Klang konnte überzeugen, zumindest im Vergleich mit seinen jüngeren Brüdern, dem NRD525 und dem NRD535, die alles andere als hell klangen. Das Grosssignalverhalten konnte als gut bezeichnet werden. Gelegentlich leistete sich der 515er Ausrutscher in den Abendstunden. Zwischen 6200-6700khz waren deutlich Sender zu hören, die nicht dorthin gehörten. Die Speichereinheit NDH-515 beherbergt 24 Speicherplätze, die mit dem Channel- Schalter angewählt werden können. Für die damalige Technik war das sensationell. Im grossen und ganzen, ein RX mit schon fast professionellem  Anspruch.

Ein immer noch ernstzunehmender Empfänger

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JRC NRD-345G

Der JRC NRD345G ist wohl der am wenigsten bekannte JRC in der Amateurklasse. Damals, als der NRD545 erwartet wurde, ist zuerst der NRD345 im Markt angeboten worden. Nun, was ist das für ein Gerät? Wo JRC draufsteht, muss nicht unbedingt JRC drin sein !!! Nach ein paar Stunden probieren und versuchen, kam in mir das Gefühl auf, ein AOR- Gerät vor mir zu haben. Die Bedienung und das Empfangsverhalten sind irgendwie nicht JRC-typisch. Am ehesten kommt es mir so vor, einen AOR AR3030 vor mir zu haben. Nicht umsonst, sind auch andere SWL's zu dieser Erkenntnis oder Vermutung gekommen, wie ich in den weiten des Internets in Erfahrung gebracht habe. Wie ist der NRD345G zu bedienen? Einfach, soviel zu diesem Thema. Wie ist der Empfang?? Wie bei anderen (AOR) Empfängern, ist das Zusammenspiel mit grossen Antennen problematisch. 20m Langdraht verträgt der NRD345G nur tagsüber. Oberhalb 6200khz sind aber trotzdem Grosssignaleffekte zu hören. Abends ist mit dem 20m Langdraht ein halbwegs normaler Empfang nicht möglich. Da muss unbedingt zu einem Preselektor gegriffen werden. Auch die modifizierte, vertikale CB Antenne ist für den NRD345 zuviel. Wie beim Kenwood R-1000, verträgt sich der NRD345 am besten mit der kurzen AOR  SA-7000. Mit dieser Antenne kann der NRD345G zeigen was in ihm steckt. Hier kann man wirklich sagen, guter Empfang braucht keine langen Antennen. Stationen die ich mit meinem Liebling, dem NRD525G an der Langdrahtantenne gerade noch höre, sind auch mit dem NRD345G an der kurzen, 1,8m langen SA-7000 oft auch zu empfangen und zu verstehen, naturgemäss wegen der kurzen Antenne ziemlich schwach. Eines sei hier ganz stark betont: ich hatte noch nie einen Empfänger mit so wenig Eigenrauschen! Ganz einfach super ! Es sind wirklich die allerschwächsten Stationen zu hören, wenn keine lokalen Störungen den Empfang trüben. Auch wenn nur wenig darauf hindeutet, dass es sich hier wirklich um einen JRC handelt, muss man sagen, das dies ein sehr guter RX ist.

Hut ab JRC (AOR) !!

Mit kurzen Empfangsantennen sehr zu empfehlen.

 

 

 

 

 

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JRC NRD-525(G)

Ja,...wer kennt ihn nicht ? Der JRC NRD-525G. Ein immer noch sehr begehrter Kurzwellen- RX. Und das zu recht !! Hinsichtlich Grosssignalverhalten einer der besten, noch bezahlbaren Empfänger. Mit diesem 525er sind diese Art von Störungen ein Fremdwort für mich. Das ist dem mitlaufendem Preselektor zu verdanken, der im innern des NR525 seinen Dienst tut. Durch eine Tastenkombi (Memo & 4) kann man den Preselektor umgehen, und sich dann anhören, wie die Kurzwelle am Abend klingt, nämlich komplett überladen mit Grosssignalgetöse. Schaltet man wieder zurück, kehrt weihnachtliche Stille auf die Bänder zurück. Der 525er hat aber auch seine Fehler. Der grösste Fehler ist, dass er zu dumpf klingt. Der zweite grosse Fehler ist, dass  der NF Verstärker ziemlich rauscht. Im Nachhinein musste ich aber feststellen, dass nicht alle 525er dieses Problem haben. Der NRD-525G (Serie Nr. 51505) den ich jetzt habe, ist ziemlich Rauschfrei! Aber bei den älteren, ermüdete die Rauscherei bei längerem Zuhören. Die Tonblende war auch nicht erste Sahne. Bemerkenswert ist, dass die Hersteller dem NF-Teil der Empfänger zu wenig Aufmerksamkeit schenkten. Das ist schade, bei  einem ehemals so teurem Gerät, wäre eine bessere Audio sicher nicht fehl am Platz.

Aber,...sehr zu empfehlen.

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JRC NRD535D (Kiwa)

Der JRC NRD535D unterscheidet sich technisch nicht vom NRD535DG. Die "DG" Version ist die Europaversion, die "D" Version ist die USA Version. Beide Versionen enthalten die "BWC", die variable Bandbreitenplatine, die "ECSS", die Synchrondetektorplatine, und den 1khz Bandbreitenfilter. Was aber diesem 535D von den "gewöhnlichen" 535er Versionen unterscheidet, ist die Kiwa Modifikation die an ihm gemacht wurde. Diese verbessert die Audiowiedergabe deutlich. Der 535er hat ja von Haus aus eine recht dumpfe Audiowiedergabe. Mit dieser Modifikation wird der Frequenzgang so verändert, so dass man meinen könnte, ein völlig anderes Gerät vor sich zu haben. Zudem wurde die AGC auch modifiziert. Der 535er reagiert recht empfindlich auf elektrische Impulse, seih es vom betätigen eines Lichtschalters oder das knacken das man im Radio hört wenn ein Gewitter naht. Diese elektrischen Impulse veranlassen das S- Meter hochzuschnellen. Dieser geht aber recht langsam in seine ursprüngliche Position zurück. In dieser Zeit ist das Gerät Taub. Das heisst, es ist kein Empfang möglich. Mit der AGC Modifikation wird das korrigiert.

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JRC NRD535DG

Auch der NRD535/DG ist ein sehr bekannter und auch begehrter Empfänger, aus dem Hause JRC. Der NRD535 kann als Weiterentwicklung des 525er angesehen werden. Der NRD535 zeichnet sich wiederum durch seine weitgehende Immunität gegen Grosssignalstörungen aus. Der NF- Verstärker wurde auch verbessert, so dass er sehr rauscharmen Empfang ermöglicht. Aber einen etwas dumpfen Klang hat er trotzdem noch. Als neue technische Leckereien kamen hinzu, die stufenlose Bandbreitenregulierung und die ECSS- Platine. Diese verbessert den AM- Empfang in den meisten Fällen, ähnlich dem Synchrondetektor.

Und wieder ein Top RX aus dem Hause JRC.

Sehr zu empfehlen.

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JRC NRD545 DSP

Ich konnte es kaum erwarten, ihn endlich auf dem Tisch zu haben. Der NRD545 DSP lässt sich schwer mit seinen älteren Brüdern vergleichen. Die Bedienung ist wie gewohnt, wer mal einen NRD hatte, wird sich schnell zurecht finden. Was aber die Bandbreitenfilter betrifft, muss man sich erst mal dran gewöhnen. Die sind so was von scharf, d.h. steilflankig, dass man richtig langsam mit dem VFO kurbeln muss, sonst schiesst man über den Sender hinaus. Hinsichtlich Trennschärfe ist der 545er die absolute Spitze. Zudem sind die Bandbreiten quasi stufenlos regelbar. In 10Hz oder in 100Hz umschaltbar. Notchfilter und Bandpassshift werden auch digital aufbereitet, was sich als sehr wirkungsvoll herausstellt. Rauschfilter, Noiseblanker sind ebenfalls digital. Allerdings ist auch der Klang des NRD545 DSP digital !! Er klingt z.b. in AM richtig grell, giftig und aggressiv, also recht unangenehm. Der Klang ist absolut gewöhnungsbedürftig. Zudem rauscht er sehr stark, wenn keine Sender zu hören sind. Sobald aber ein schwacher Sender anliegt, scheint das Rauschen in den Hintergrund zu treten. Die Verständlichkeit ist aber enorm, vor allem in SSB. Die Grosssignalfestigkeit ist für einen verwöhnten JRC Besitzer nicht gerade das was es sein sollte. Sie ist nicht speziell gut !! Aktivantennen, wie z.b. die ARA60, verträgt der 545er nicht. Mit einem normalen Langdraht fährt man deutlich besser. Der 545er lässt sich mittels Konverterplatine bis auf 2000Mhz aufbohren. Diese Platine ist aber nicht empfehlenswert,  weil sie nicht viel taugt und viel zu teuer ist. Da kauft man sich besser einen guten Scanner für das Geld. Hobbykollegen die auch einen NRD545 haben oder hatten, sind der gleichen Meinung wie ich: wer mehr AM- Rundfunk hört, sollte sich den NRD545 zuerst anhören. Sehr wichtig, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Der 545er kostet nicht gerade wenig.

Empfänger: sehr gut

Klang: ?!?!? nicht mein Fall

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Icom IC-R71E

Jetzt steht wieder ein IC-R71E in meinem Shack. Etwa aus dem gleichen Zeitraum wie des NRD525. Dazumal war er auch der Hauptkonkurrent vom NRD525. Die Empfangsleistung war der des 525er sehr ähnlich. Seine "Krankheiten" sind, wie bei den älteren 525er, der rauschende NF Verstärker und seine zum Teil unlogische Bedienung (Filterschalter). Der R71E lässt sich auch über eine drahtlose Fernbedienung steuern, was bei meinem Gerät nicht eingebaut ist. Was beim R71E etwas mühsam ist, beim Umschalten auf USB oder LSB, verschiebt sich die angezeigte Frequenz um jeweils +/- 1,5khz. So musste man immer um 1,5khz nachstimmen. Bei längerem Betrieb erhitzt sich der R71E beträchtlich. Auf Dauer schlecht für die empfindliche Elektronik. Da ist ein 12 Volt Betrieb angesagt. um den internen 220V Trafo nicht mehr brauchen zu müssen. Der Umbau ist aber nicht gerade einfach und sollte von einem Fachmann erledigt werden. Oder man baut einen kleinen Lüfter ein der dafür sorgt, dass ein Teil der Wärme  abgetragen wird. Bei meinem R71E habe ich das AM- Filter durch ein Kiwa 6khz Filter ersetzt. Dieses ist etwas Trennschärfer. Unter dem Strich ein guter, Grosssignalfester RX, der absolut in der Lage ist, neueren Empfängern das Fürchten zu lehren.

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Icom IC-R72

Durch einen Zufall bin ich zu einem Icom IC-R72 gekommen, der noch nie in Gebrauch war. Das Gerät ist dem entsprechend neu, obwohl es mindestens 10 Jahre alt ist. Es stammte aus einer Geschäftsliquidation und stand seit dem in der Originalschachtel nur herum. Der IC- R72 ist der direkte Nachfolger des IC- R71. Er zeichnet sich durch gute Empfangsleistungen bei einfacher Bedienung aus. Der Empfang ist ähnlich wie beim IC-R71. Was wieder bei diesem Gerät nervt, ist das helle Rauschen des NF- Vorverstärkers. Doch durch eine kleine Modifikation, lässt sich das Rauschen komplett entfernen. Allerdings geht die Lautstärke etwas zurück. Man muss den Lautstärkeregler ein bisschen mehr aufdrehen. So lässt es sich sehr gut mit dem IC-R72 leben. Aber auch ohne Modifikation, kann man mit einem externen NF- Filter, wie z.b. dem Timewave DSP-9, dem Rauschen zu leibe rücken. Empfangsmässig kommt er dem NRD525G ziemlich nahe. Das Grosssignalverhalten ist sehr gut. Doch in den sehr dicht belegten Rundfunkbändern wird das Hören oft von einem Interferenzpfeifen begleitet, was auf ein zu breites AM-Filter zurückzuführen ist. In diesem Falle kann man auf SSB schalten und den Sender ohne Pfeifen hören. In SSB ist der IC-R72 übrigens in seinem Element. Da klingt wirklich super. Nachteilig bei den IC-R72 ist der Betrieb an 220V mit dem internen Trafo. Dieser erhitzt sich so stark, so dass man die Heizung im Shack abschalten kann. Doch glücklicherweise, ist mein IC-R72 mit einem 12V- Anschluss ausgestattet. So kann ich den IC-R72 an einem externen Netzgerät betreiben und erspare meinem IC-R72 die Hitzebelastung. Im grossen und ganzen ein guter und einfach zu bedienender Empfänger.

 

 

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Icom IC-R75

Der IC-R75. Der letzte Kurzwellenempfänger von Icom !?!? Dieser sehr gute RX kann mit dem AOR AR7030 Plus verglichen werden. Nur, die Grosssignalfestigkeit ist besser! Es kommt deutlich weniger zur Übersteuerung. Er kommt aber nicht an den NRD525 heran. Der Klang ist auch sehr gut, obwohl der AR7030 etwas besser klingt, dafür aber mehr rauscht. Der Klou beim R75 ist das Doppelte Bandpasstuning (PBT). Was auch sehr gut ist, es lässt sich eine DSP- Platine einbauen, die eine automatische Notch Funktion beherbergt. Auch kann die DSP das Rauschen des R75 in 15 Stufen reduzieren. Zudem verfügt er noch über 100 alphanumerische Speicher und 2 Vorverstärker. Aber Vorsicht: wenn man am Abend mit den Vorverstärkern rumspielt, wird es zur Übersteuerung kommen.

Ein sehr guter Icom, der seinen Vorgänger, den R72, mehr als übertrifft.

sehr zu empfehlen

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Icom IC-R8500

Der IC-R8500 ist kein reiner Kurzwellenempfänger, trotzdem aber ein ernst zu nehmendes Gerät für die Kurzwelle! Der Frequenzbereich geht von 100Khz-2000Mhz durchgehend. Die übrigen Details können dem Prospekt entnommen werden. Im Vergleich zu den anderen Kurzwellenempfängern die ich habe, hat der R8500 sehr oft eine bessere Wiedergabequalität. Er klingt hell und Detailreich. Dies ist vor allem mit dem 5,5Khz- Filter zu verdanken. Dieser Filter hat aber auch seine Tücken. Die Wiedergabe der Sender werden dann oft von einem Interferenzpfeifen begleitet. Zur Ehrrettung muss aber gesagt werden, dass andere, reine Kurzwellenempfänger, diese Problem auch haben. Auf freier Frequenz kann er aber vollends überzeugen. SSB Empfang ist auch super. ECSS- Empfang( AM Rundfunk in SSB hören) ist kein Problem, da der IC-R8500 eine sehr gute Frequenzstabilität hat. Was ganz besonders hervor zu heben ist, ist sein sehr gutes Grosssignalverhalten  an grossen Antennen. Für ein Breitbandempfänger einfach überragend! Der Empfang über 30Mhz ist über jeden Zweifel erhaben. Wer ein Gerät will das (fast) alles empfängt, und zudem in Topqualität, der kommt um den Icom IC-R8500 nicht herum.

 

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Kenwood R-600

Der Kenwood R-600 ist eigentlich ein abgespeckter R-1000. An diesem Gerät ist wirklich nur das allernötigste dran. In der Kiste drin steckt praktisch die selbe Empfangselektronik. Der Empfangsbereich geht von 0 – 30Mhz in den Betriebsarten AM, USB, LSB, CW. Speicher hat er keine. Einschalten, Band anwählen mit dem Bandschalter, Frequenz einstellen mit dem VFO, der übrigens angenehmer ist als beim R-1000, und los geht’s. Der Klang aus dem eingebauten Lautsprecher klingt sehr gut und hat praktisch kein NF-Rauschen. Nach einer gewissen Einwärmzeit, kann man sogar AM-Rundfunksender in SSB hören. Das klappt sogar recht gut. Man muss aber sehr feinfühlig mit dem Abstimmrad umgehen, um den Sender einstellen zu können. Grosse Antennen verträgt der R-600 nicht immer. Tagsüber verträgt er 20m Langdraht mit etwas Mühe. Am Abend ist dann die Hölle los, dann übersteuert der R-600 wie sein Bruder, der  R-1000. Aber an einer kurzen Antenne, wie z.b. die AOR SA-7000 oder meine neue Diamond D-130, spielt der R-600 sehr gut. Wieder zeigt sich: Guter Empfang braucht nicht Zwangsläufig eine grosse Antenne!! Wer ganz ohne Komplikationen und grossen Aufwand Kurzwelle hören will, ist mit dem R-600 gut bedient. Er sieht gut aus, ist solide verarbeitet und muss sich vor den grossen nicht verstecken. Nur mit grossen Antennen hat er Mühe. Aber das verzeiht man ihm gern.

 

 

 

 

 

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Kenwood R-1000

Nach einer Weile suchen, habe ich nun einen  sehr gut erhaltenen Kenwood R-1000 gefunden. Seine viel gelobten Empfangseigenschaften haben mich dazu bewegt, ihn zu erwerben. Da war ich natürlich gespannt, auf das, was mich nun erwartet. Als erstes lässt sich sagen, dass der R-1000, sehr einfach zu Bedienen ist. Für Kurzwelleneinsteiger ist der R-1000 genau das richtige. Die Bedienung ist mit der des JRC NRD515 zu vergleichen. Wie sieht es nun mit der Empfangsleistung aus? Hier lässt sich sagen, wie bei vielen anderen Kurzwellenempfängern, dass der R-1000, keine grossen Antennen verträgt! Am 20m Langdraht übersteuert er auf fast allen Frequenzbereichen. Mit meiner alten, 5.5m langen Vertikalen CB- Antenne, die ich für Kurzwellenempfang modifiziert habe, kommt es nur noch im 15 Mhz  und 4 Mhz Bereich, ganztägig zu Übersteuerungen. Mit anderen Worten, wer mit dem R-1000 DX betreiben will, kommt um eine Vorselektion, sprich "Preselektor" nicht herum. Aber mit der AOR SA-7000, die nur 1,8m lang ist, funktioniert der R-1000 ohne Probleme. Selbst schwache Stationen, die mit dem NRD525G am 20m Langdraht gehört werden, sind mit der Kombination R-1000 / SA-7000 empfangbar. Ziemlich schwach, aber immerhin ohne Übersteuerungen!!! Was auch ziemlich schnell auffällt, sind die viel zu breiten Bandbreitenfilter. Dies lässt sich aber durch umstecken eines internen Steckers leicht ändern. Aber auch nach dem umstecken des besagten Steckers, wird der Streifzug durch die Rundfunkbänder immer von einem Interferenzpfeifen begleitet. Kein Wunder also, wurde oder wird der R-1000 noch immer bei den Filterbandbreiten modifiziert. Das wird demnächst auch bei mir auf dem Programm stehen. Dann werden die AM Filter durch schmälere ersetzt ( 3.7 und 6khz). Was auch negativ zu bewerten ist, ist der hohe Rauschanteil des NF- Verstärkers, wenn die Tonblende betätigt wird. Dies lässt sich mit einem DSP- Audiofilter, wie z.b. mein Timewave DSP-9, sofort rausfiltern. Aber ansonsten ein guter, schöner Kurzwellenempfänger, der langsam in die Jahre kommt.

 

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Kenwood R-5000

Den R-5000 hatte ich schon mal vor ein paar Jahren. Ein sehr guter Empfänger der in der Liga vom NRD525 und R71 spielt. Leider hatte ich nicht lange Freude am meinem ersten R-5000. Bei diesen Geräten muss man unbedingt darauf achten, das die Eingabetastatur oder  Betriebsartenwahltasten nicht defekt sind, wenn man sich einen gebrauchten zulegen will. Das ist eine ganz grosse Schwachstelle dieses Empfängers. Hinter den Tasten sitzen eine Art Folienschalter. Die nützen sich mit der Zeit ab und es kommt zum sog. Tastenprellen. Das heisst, wenn man 1 Ziffer antippt, werden mehrere ausgegeben. Zudem erhitzt sich der R-5000 sehr stark, wenn man ihn mit 220V betreibt. Schlecht für die Elektronik. Aber wenn man einen guten R-5000 erwischt, dann zugreifen und wenn möglich mit 12V betreiben.

Mit etwas Geduld und Glück, fand ich unter Mithilfe eines Kollegen, einen neuwertigen Kenwood R-5000. Dieses Gerät funktioniert Tadellos; kein Tastenprellen oder sonstige Fehlfunktionen. Um der Wärmeentwicklung entgegen zu wirken, dies ist auch ein grosses Problem der R-5000, hat der erwähnte Hobbykollege, der übrigens Fachmann in Sachen Empfänger ist, einen 12 Volt Anschluss eingebaut. So kann ich den R-5000 ohne den internen Trafo, der hauptsächlich für die Hitzeentwicklung verantwortlich ist, betreiben. Zusätzlich habe ich einen kleinen Lüfter eingebaut, der die Abwärme des Spannungswandlers abführt. So bleibt der R-5000 noch über Stunden cool. Zudem wurde der Mittelwellen- Abschwächer auch gleich deaktiviert. Auch habe ich den AM- Filter durch das wesentlich steilflankigere YK88A-1 / 6khz Filter ersetzt. Dieser ist sensationell für Rundfunk!

Im grossen und ganzen ein sehr guter, grosssignalfester Empfänger!

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Kneisner+Doering KWZ 30

Der Kneisner+Doering KWZ 30 ist bei weitem nicht so bekannt und verbreitet wie z.b. der NRD535 usw. Es ist ein Gerät aus deutscher Produktion. Nur das ist schon eine Seltenheit. Kurzwellenempfänger der Profiklasse wie Rhode&Schwarz, Telefunken usw. werden oder wurden in Deutschland hergestellt. Der KWZ 30 ist zudem ein DSP (Digital Signal Processing) Empfänger. Das hat den Vorteil, dass z.b. die Bandbreitenfilter nicht mehr Hardware sind, sondern reine Software. Diese haben eine bessere Qualität als die meisten Hardwarefilter. Auch greift die DSP in die Demodulation ein. Die AM Wiedergabe ist im Vergleich zu analogen Geräten weitgehend Verzerrungsfrei! Wie auf dem Bild zu sehen, ist der KWZ 30 ziemlich spärlich mit den Bedienungselementen. Er erinnert etwas an den AOR AR7030. Alle Funktionen sind in Menüs untergebracht. Diese werden über die Tastatur aufgerufen. Zum Glück hat  der KWZ 30 vier "Benutzer Tasten". F1- F4. Diese sind frei programmierbar, mit jeder Funktion. Mir persönlich gefällt diese Art von Bedienung. Der KWZ 30 lässt sich auch über PC bedienen. Weil er aber ein seltener Exote ist, gibt es praktisch keine Programme die ihn steuern können, ausser der Radio Manager von SHOC. Was nicht so toll ist, ist sein aussehen. Er ist nicht schön anzuschauen. Sein Design ist Industriell- Kühl. Aber dafür ist er extrem Robust gebaut. Was auch noch positiv auffällt, ist sein Drehknopf (VFO). Er ist schwer, präzise zu Handhaben und der Schwungradeffekt ist wunderbar zu steuern. Die Tastatur ist auch hat auch einen sehr guten Druckpunkt.

Wie hört er sich an der KWZ 30??

Was sofort auffällt, ist die sehr gute AM Wiedergabe. Im Vergleich mit dem übrigen Gerätepark, sind wesentlich weniger Verzerrungen festzustellen. DSP seih Dank... Auch auf SSB ist die Wiedergabe sehr schön. Er hat einen schönen hellen Klang. Digitale Artefakte sind nicht festzustellen.  Zum Glück klingt er nicht so wie der NRD545 DSP. Dieser hat nämlich eine richtig aggressive Wiedergabe. Sehr überrascht bin ich über das Grosssignalverhalten. Im Vergleich mit den hochwertigen Geräten die ich sonst noch da habe, konnte ich bis zum verfassen dieses Textes praktisch keine solchen Störungen feststellen. Dies obwohl er keine Vorselektion hat, nur einen Tiefpassfilter bei 32Mhz. Super!!

Der KWZ 30 ist nicht alltäglich zu sehen. Aber sein Nachfolger der KWZ 50, dürfte Anfang  2008 auf den Markt kommen.

Topgerät!!!

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Lowe HF-150

Der kleine feine HF150 ! Ein richtig guter kleiner RX für unterwegs. Durch seine spartanische Bauweise (wenig Bedienelemente) fand er viele Anhänger. Aber auch im Shack war der HF150 gut zu gebrauchen, allerdings nur mit einem vorgeschaltetem Preselektor. Z.B. den PR150. Dann konnte man den HF150 sehr gut für DX gebrauchen. Grosssignalfestigkeit wurde nicht grossgeschrieben beim HF150. Dafür war der Eingangsteil einfach zu breitbandig ausgelegt. Ein gut klingender RX mit vielen Demodulationsmöglichkeiten, SSB & Synchrondetektor.

empfehlenswert

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Lowe HF-225

Der Lowe HF225 ist meiner Meinung nach der beste Lowe. In Sachen Bedienung, Klang, Empfangseigenschaften ist er einfach Top. Hier auf dem Bild ist er mit einer neuen Lackierung der Gehäuseschalen zu sehen. Den Vergleich mit seinem jüngerem Bruder, dem AOR AR7030 Plus, beide wurden von John Thorpe entwickelt, muss er nicht scheuen. Der Klang ist weitgehend ebenbürtig. Nur die Verständlichkeit beim HF225, ist nicht so ausgereizt wie beim AR7030. Beim Grosssignalvergleich sind beide fast gleich, obwohl der AR7030 wesentlich besser sein sollte, gemäss den Tests die man so liest. Der AR7030 zeigt deutliche Störungen auf 22-24 und 27Mhz. Der HF225 bleibt auf diesen Frequenzen deutlich ruhiger. Zwischen 6,3 und 6,9Mhz sind beim HF225 hingegen ein deutlich unruhigerer Hintergrund zu bemerken in den Abendstunden.

Trotz allem, ein wirklich tolles Gerät!

Wer irgendwo einen kaufen kann,...zugreifen!

 

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Hier nun der HF225 nach einem Facelifting. Nachdem sich die Selbstklebefront nach und nach gelöst hatte, habe ich selbst Hand angelegt.

Details HIER klicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lowe HF-235

Der Lowe HF-235 ist bei weitem nicht so bekannt wie der HF-225 oder der HF-150. Zudem ist er extrem selten anzutreffen. Es handelt sich um einen Profiempfänger. Allerdings sind die elektronischen Innereien fast Identisch mit denen des HF-225. Die Filterbestückung von 2.2, 4, 7, und 10Khz, entsprechen dem HF-225. In dieser 19" Version, sind eine eingebaute Tastatur, ein Lautsprecher, eine RS232- Platine(Option) und die Stromversorgung mit eingebaut. Als zusätzliche Option gab es die Synchrondetektor- Platine (eingebaut) und eine TXCO- Platine (Hochstabiler Hauptquartz). Alle Funktionen entsprechen dem HF-225. Ausser, das der HF-235 eine regelbare IF-Gain und eine abschaltbare AGC hat. Dies anstelle des Tonreglers.

Wie hört sich der HF-235 an:

Eines seih zu Anfang schon gesagt: Toller, sehr rauscharmer Empfänger. Der HF-235 ist im Vergleich zu einem Perseus SDR ein ziemlich alter Kasten. Aber Empfangsmässig ist er dem Perseus überlegen, was die Audio und das Rauschverhalten angeht. Der HF-235 hat so ein angenehmes feines Rauschen, da kann man Stundenlang mit dem Kopfhörer den Sendern lauschen, ohne das es ermüdet. Verglichen habe ich ihn natürlich auch mit dem AOR AR7030. Die Empfindlichkeit ist sehr gut. Er kann ohne Probleme mit dem Perseus und dem AR7030 mithalten. Über weite Strecken sind der HF-235 und der AR7030 ebenbürtig. Aber auch hier klingt der HF-235 angenehmer. Vom HF-225 sagt man, er vertrage sich nicht gut mit Aktivantennen. Der HF-235, verträgt die ALA1530S+ weitgehend. Nachtsüber waren im 60m- Band  einzelne Interferenzen zu bemerken. Schaltet man aber auf den 20m Langdraht, verschwinden die Störungen. Ein Zeichen dafür, dass der HF-235 doch lieber am passiven Draht hängt. Der Synchrondetektor ist nicht mit dem des AR7030 zu vergleichen. Der Synch- Detektor des AR7030 ist ungleich besser. In gewissen Situationen vermag er aber doch noch den Empfang zu verbessern.

Wir SWL's hätten gerne das PBT (Pass Band Tuning) und auch das Notchfilter. Das besitzt der HF-235 nicht. Hier ist die typische Lowe- Philosophie zu bemerken: Guter Empfang, wenig Bedienelemente. Auch wenn die Bandbreitenfilter nicht von hoher Güte sind, macht es doch sehr viel Spass, mit den HF-235 die kurzen Wellen abzuhören. Wie gesagt; Eine Audio, die den Ohren schmeichelt!

Zu gegebener Zeit werde ich Empfangsbeispiele unter "Empfangsbeispiele/Vergleiche" veröffentlichen.

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Lowe HF-250(E)

Der HF250, hier wahrscheinlich die "E" Version, ist komplett aus Aluminium, robust gebauter RX. Die "E" Version unterschied sich von der normalen Version durch eine andere Filterkonfiguration. Auch Empfangsseitig wurde die "E" Version etwas veredelt. An meinem 20m Langdraht konnte der HF250E überzeugen. Es waren selten Geisterstationen zu hören. Wenn, dann sehr schwach. Klanglich kommt der HF250E nicht an den HF225 heran, obwohl er nicht schlecht klingt. Er rauscht etwas mehr als der HF225. Auch der HF250E bietet einen Synch- Detektor und 4 Bandbreiten zur Auswahl. Eine Fernbedienung gehörte auch zum Lieferumfang.

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Lowe HF-350

Der Lowe HF350 ist eigentlich gar kein Lowe ! Unter der Schale verbirgt sich der "Palstar R30". Irgendwie scheint es, als ob Palstar die Lowe- Philosophie weiterverfolgt hat. Das Bedienungskonzept ist praktisch identisch mit den Lowe Empfängern. Die Bedienung ist so einfach, so das man keine Anleitung braucht. Und vor allem; der Empfang ist absolut überzeugend !! Grosssignalverhalten IP3+ 15dbm ! Am 20m Langdraht sind fast keine Geisterstationen in den Abendstunden zu hören. Der Klang ist zu vergleichen mit dem der Lowe Empfänger, nämlich sehr gut. Der HF350 verfügt über 100 Speicher, die mit dem VFO durchgestimmt werden können. Er ist zudem portabel einsetzbar. Es lassen sich 10 Stk. AA Batterien einsetzen.

Rundum ein sehr empfehlenswerter RX.

Bravo Palstar !!!

 

 

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Perseus SDR  update

Wenn man Perseus hört oder liest, denkt man unweigerlich an die griechischen Mythen. Perseus war der Sohn von Zeus und Danaë. Er ist dafür bekannt, der Medusa den Kopf abgeschlagen zu haben. Doch genug von den griechischen Mythen… Mit Perseus ist der neue Software Defined Radio (SDR) gemeint. Seit Oktober 2007 ist bekannt geworden, dass dieser neue SDR bald auf den Markt kommt. Nun ist er paktisch in aller Munde und steht schon bei vielen SWL’s auf dem Tisch. Was macht diesen „Perseus“ so interessant? Zuerst mal, Perseus ist eine Abkürzung für:

 Pretty
 Excellent
 Receiver for
 Software
 Eager
 Unperceivable
 Signals

Unten ist Perseus mit der Wetterdekodiersoftware "Zorns Lemma 10.0" zu sehen.

Perseus in Action auf meinem IMac(YouTube)

 

Nun, der Perseus ist ein sogenannter Blackboxempfänger. Ein Empfänger, der nur über den Computer steuerbar ist. Dieser Computer sollte eine gute Performance haben, sonst funktioniert Perseus nicht zufriedenstellend. „Rechner aus der guten alten DOS- Zeit können getrost entsorgt werden“. Es sollte schon Windows XP oder Vista sein mit 2.5 GHz Dual Core CPU mit mind. 512 MB RAM.
Der Frequenzbereich ist abstimmbar von 0 – 40Mhz in den Betriebsarten AM, AMS, CW, RTTY, USB, LSB, FM, DRM, USER.
Die Filterbandbreiten lassen sich im kleinen Fenster von ca. 50Hz bis 50Khz, frei mit der Maus einstellen. Perseus bietet wahlweise eine Wasserfall- oder Spektumdarstellung des eingestellten Frequenzbereiches mit einer max. Bandbreite von mittlerweile 1600Khz. Zudem gibt es ab dieser Softwareversion 1.1C eine Zoomfunktion. Damit lässt sich die eingestellte Sichtweite auf wenige Khz ranzoomen.  Ein Doppelklick auf die Wasserfall- oder Spektrumanzeige, schaltet sofort auf die angeklickte Frequenz um. Perseus bietet noch einen frei variablen Bandpass Tuning und einen super Notchfilter, der in der Ausblendtiefe einstellbar ist. Die Perseus Software bietet die Möglichkeit, drei Frequenzlisten einzubinden. Dann wird bei der gerade eingestellten Frequenz der Sendername usw. angezeigt. Allerdings ist das Speichersystem des Perseus nicht Benutzerfreundlich. Man braucht schon etwas Computerkenntnisse, um diese Frequenzlisten einzubinden. Perseus bietet noch einige Features die ich hier nicht umschreiben kann. Das würde den Rahmen einer Kurzbeschreibung sprengen. In der Windows Registry lassen sich noch etliche Einstellungen machen…
Eine echte Neuerung hingegen, ist die Aufnahme des bis zu 1600Khz einstellbaren Frequenzspektrums. So muss man nicht die halbe Nacht auf einen Sender warten. Bevor man ins Bett geht, schaltet man die Aufnahme ein, und hört sich diese am nächsten Morgen an. Im aufgenommenen Frequenzspektrum kann man sich frei bewegen, die Betriebsart ändern, den Notchfilter dazuschalten, usw. usw. Die Möglichkeiten sind fast wie beim normalen Empfang.
Wie oben schon erwähnt, läuft der Perseus nur rund, Wenn der PC neuerer Generation ist. Auf meinem alten PC, mit 1.8Ghz, 768MB Ram, ging es gerade so. Sobald aber DRM oder sonstige Programme nebenbei liefen, kam es zu Empfangsunterdrüchen und Aussetzern. Da ich mir so oder so einen neuen PC zusammenbauen wollte, hat sich dieses Problem von selbst erledigt. Mein neuer PC hat jetzt einen Dual Core2 @ 3Ghz, übertaktet auf 3.6Ghz. Arbeitsspeicher sind mit 3GB genug vorhanden. So läuft der Perseus ohne Probleme und ist somit bereit für ein paar Empfangseindrücke!
Als die Diskussionen im Internet über Perseus losgingen und die technischen Daten veröffentlicht wurden, war ich sehr skeptisch, ob Perseus diese einhalten würde. Ich denke, ich war nicht der einzige der skeptisch war. Trotzdem kaufte ich ein Exemplar. Wenn man sich mit der Kurzwelle und deren Empfangsgeräte ein bisschen auskennt, hört man sofort, ob ein Gerät das hält was es verspricht.
Perseus hält seine Versprechen!!
Der Empfang ist sehr überzeugend. In Sachen Verständlichkeit gibt es nicht viele Geräte, die mithalten können. Erst recht in der Signalbearbeitung mit den quasi stufenlosen Filtern, den sehr flexiblen BPT und dem exzellenten Notchfilter. Zudem kann der Klang über die Soundkartensoftware mittels Equalizer beeinflusst werden. Allerdings hat der Perseus ein etwas hartes Rauschen. Wenn man für längere Zeit über Kopfhörer arbeitet, wird es etwas mühsam.
Kein Hardwareempfänger, der mir bekannt ist, ist in der Lage, eine solche Flexibilität der Signalbearbeitung zu bieten. Perseus schlägt in der Disziplin, „Verständlichkeit & Flexibilität“, fast jeden anderen Empfänger. Auch die Grosssignalverträglichkeit ist sehr gut. Bis zum Verfassen dieser Zeilen, konnte ich keine solchen Störungen feststellen. Ein anderer SDR, der CiaoRadio bringt ähnlich gute Empfangsergebnisse, nur das Grosssignalverhalten war schlecht bei dem. In den Abendstunden übersteuerte er regelmässig. Perseus verträgt sich wirklich gut mit leistungsfähigen Antennen. Ich betreibe ihn an der ALA1530S+ und dem 20m Draht, ohne jegliche Übersteuerungen festzustellen. Klasse!!
Verglichen habe ich ihn mit dem DSP Empfänger Kneisner&Doering KWZ 30. Über alles gesehen gleichen sich diese beiden Empfänger in der Empfangsleistung. Nur das der KWZ 30 etwas besser klingt, er hat gehörmässig einen breiteren Audio- Frequenzgang. Bei sehr schwachen Signalen aber, ist die Verständlichkeit des Perseus eine Spur besser. Aber der Perseus hat auch Nachteile! Er ist sehr leistungshungrig. Ein alter PC wird mit Perseus nicht zurechtkommen.
Der andere Nachteil ist: man sitzt nur noch vor dem PC, um Kurzwelle zu hören. Nebenbei läuft noch das Internet mit all den Foren, die sich mit dem Perseus befassen. Da fällt es einem schwer sich vom PC los zu reissen. Suchtgefahr!!!
Mittlerweile, nach ein paar Softwareupdates, kann man DRM gut gebrauchen. Glücklicherweise bessert Nico Palermo, sein Entwickler, ständig nach. Nico hat dem Perseus nun eine komplette, einfach bedienbare Speicherdatenbank mit 600 Speichern spendiert. So werden externe Speicherlösugen sozusagen überflüssig.
 
Fazit:
Für derzeit 869€ bekommt man ein Empfänger, der die Performance wesentlich teurer Hardwareempfänger hat. Oder sogar darüber hinaus.

 

Absolute Spitzenklasse!!

 

Grosses Kompliment an seinen Entwickler Nico Palermo - IV3NWV !!

Auf der Seite „Empfangsbeispiele“ sind Empfangsvergleiche zwischen dem Perseus und dem AOR AR7030 zu finden.

Die aktuelle Steuersoftware kann >hier< runtergeladen werden.

Ältere Steuersoftware und andere Hilfsprogramme können >hier< runtergeladen werden. update

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Racal RA1792

Der Racal RA1792 ist ein professioneller Kurzwellenempfänger der beim Militär und beim Seefunkdienst eingesetzt wurde. Er wurde in den achtziger Jahren gebaut. Mein RA1792 war bei der damaligen Küstenfunkstation Scheveningen Radio im Einsatz. Zum Glück war er dort nicht im täglichen Gebrauch. Er wurde als Referenzempfänger vom Radiotechniker genutzt und war dementsprechend nur wenig im Einsatz. Dennoch mussten ein paar Kleinigkeiten im Laufe der Zeit ersetzt werden, wie z. B. die Displays. Das ist eine grosse Schwachstelle der RA1792. Diese laufen mit der Zeit aus. Der RA1792 beherrscht die üblichen Betriebsarten wie AM, USB, LSB, CW und FM. Die Bandbreitenfilter für AM sind Kristallfilter mit den Breiten 16khz, 6khz, 3.2khz, 1khz und 0.3khz. Für USB ist ein Collinsfilter mit 2.7khz und für LSB ist ein 2.7khz Kristallfilter eingebaut. Leider, wie bei vielen anderen Profi- Geräten, hat der RA1792 keine Werkzeuge zur Störbefreiung an Bord. Ausser, in SSB kann ein Bandpasstuning aktiviert werden. Dafür ist die Trennschärfe der Kristallfilter und Collinsfilter allererste Sahne! Die Trennschärfe ist so gut wie bei den DSP- basierten Geräten. Sogar das 6khz Filter für AM ist ein Traum! Er hat 100 Speicherplätze die die Betriebsart & AGC mitspeichern. Man werden sich fragen, warum muss man sich einen solchen Klotz, er wiegt um die 14kg, auf den Tisch stellen kann? Ganz einfach. Als erstes wäre da die Wiedergabequalität. Die ist ganz einfach hervorragend! Ob in AM oder SSB. Kein anderer Empfänger den ich zu diesem Zeitpunkt im Shack hatte, konnte dem Racal RA1792 das Wasser reichen in Punkto Audioqualität und Empfindlichkeit. Schwächste Signale waren mit ihm am besten zu verstehen. Klar, irgendwo ist die Grenze erreicht, weil die anderen Geräte Bandpasstuning, Notch, Noiseblanker usw. bieten und dann schon einen gewissen Vorteil haben. Sind aber keine Störer da die das Signal beeinträchtigen, ist der alte Racal aller meistens überlegen. Dass das Grosssignalverhalten sehr gut ist, versteht sich von selbst. An meinen Antennen(Fenu-Loop/HDLA3 & 35m Langdraht, beides 8m über Boden)konnte ich keine Übersteuerungen feststellen .

 

Fazit:

Ein Superempfänger! Einfach zu bedienen und Empfangsqualität auf sehr hohem Niveau. Etwas für Puristen.

 

Wer sich ein solches Gerät zulegen will, muss sich bewusst sein, das diese nicht mehr die jüngsten sind! Anders gesagt, die Anfälligkeit auf Defekte ist nicht zu unterschätzen! Absolut wichtig ist, wo man den Empfänger kauft!! Oft wird einem das blaue von Himmel versprochen. Nicht selten erhält man dann ein defektes Gerät. Diese dann reparieren zu lassen, kann zu einem finanziellen Abenteuer werden.

Guter Tipp: Nur von vertrauenswürdigen Quellen kaufen und wenn möglich das Gerät vorher testen!!

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Reuter RDR54

 

 

             

 

Lange habe ich überlegt, ob ich mir den Reuter RDR54 zulegen sollte. Denn, der RDR54 ist in der SWL- Szene nicht geläufig. Niemand konnte aufschlussreiche Vergleiche mit anderen Empfängern bieten. Im Internet waren auch nur mehrheitlich technische Beschreibungen zu finden statt „Testberichte“. So fällt es einem schwer, ein solch teures Gerät zu erwerben. Aber als mir ein RDR54 angeboten wurde, konnte ich als Radiofreak nicht widerstehen. Nun, jetzt steht er da und ist bereit für ein paar Empfangsvergleiche.

Was ist der RDR54 für ein Gerät??

Der RDR54 ist Europäer! Genau genommen wird er in Deutschland hergestellt bei Reuter Elektronik. Ein Hersteller, der in der Empfängerszene gänzlich unbekannt war. Ursprünglich wurde der RDR54 als Messempfänger konzipiert und war für SWL- Bedürfnisse sehr aufwendig zu bedienen. Burkhard Reuter, der Konstrukteur und Namensgeber des RDR54, schrieb aus diesem Grund eine neue Bediensoftware, die dem SWL ein leichteres Umgehen mit dem Gerät ermöglichte. Der RDR54 ist ein Empfänger neuester Generation. Er ist ein “SDR“, ein Software Defined Radio der ohne PC auskommt. Er ist somit PC – unabhängig für den regulären Betrieb. Nur zur Firmwareaktualisierung muss er Verbindung zum PC aufnehmen. Er kann aber nicht ganz mit den herkömmlichen SDR's verglichen werden, weil der RDR54 nach dem neu entwickelten "Frequenzdiskreten Prinzip" arbeitet. Die herkömmlichen SDR's arbeiten nach dem "Zeitdiskreten Prinzip". Dies gemäss Anfrage beim Hersteller.

Das Geräteäussere sieht aus wie ein Messgerät aus der Industrie. Er wirkt Kühl und Elegant zugleich. Die Verarbeitung des Gehäuses ist allererste Sahne! Das Gerät ist komplett aus Aluminium. Das einzige dass billig wirkt, ist der Hauptabstimmknopf. Dieser wird dem RDR54 nicht gerecht… Aber für Abhilfe wurde bereits gesorgt! In Verbindung mit einem magnetisch gerasterten Drehgeber, ist seit kurzem ein VFO- Knopf aus Edelstahl verfügbar. Im Mittelpunkt, ist auch nicht zu übersehen, ist das schöne und grosse Display. Die Auflösung ist sehr gut und gibt Auskunft über die wichtigsten Funktionen. Alles ist gut lesbar, auch die sehr kleinen Schriften. Es kann wahlweise ein Wasserfall, Kurvenspektrum oder Linienspektrum angezeigt werden. Die Sichtbreite beträgt knapp 164khz. Ein reinzoomen ins Spektrum ist auch möglich.

Links neben dem Display ist die Audioabteilung untergebracht. Dort findet man einen etwas wackeligen Lautstärkeknopf mit erweiterter Funktion. In der Normalstellung regelt man die Lautstärke des Lautsprechers. Drückt man den Knopf und hält ihn gedrückt, wird die Kopfhörerlautstärke verstellt. Der eingebaute Lautsprecher ist nicht sehr gross, bietet aber eine ausreichende Klangqualität für Kurzwelle. Allerdings fehlt etwas Bassfülle.

Über den Umfang der Funktionen des RDR54 verweise ich auf die Webseite des Herstellers Reuter Elektronik. Das würde sonst den Rahmen sprengen.

Wie empfängt es sich mit dem RDR54?

Das Gerät arbeitet zu 100% digital. Er bringt eine fast rauschfreie, saubere Wiedergabe. Das Bandrauschen ist angenehm und ermöglicht langen Kopfhörerbetrieb. Dafür hat er ein bisschen „Dosenklang“ bei manchen Signalen. Das ist aber eine grundlegende Eigenschaft des Arbeitsprinzips des RDR54. Dies gemäss Nachfrage bei Herrn Reuter. Nach kurzer Eingewöhnungszeit fällt dies aber nicht mehr auf, denn die Wiedergabe ist sehr präzise.

Es ist also recht angenehm mit dem Kopfhörer auf Wellenjagd zu gehen. Was die Freude etwas trübt, ist zum einen der sehr laut rastende Drehgeber und die Betriebsart „Auto“.  Diese Betriebsart ist eine Art AM- Synchron. Wenn man durch die Bänder lautrastend kurbelt, ist die Wiedergabe nicht wie gewohnt wie von einem analogen RX. Diese Auto- Betriebsart versucht bei jedem Signal im Bandbreiten- Durchlass sofort zu synchronisieren, was dann eine sehr ungewohnte Audio ergibt. Aber Herr Reuter hat das sofort auf seine Pendenzenliste gesetzt, und sollte bei der nächsten Softwareversion korrigiert werden. Die Empfindlichkeit liegt etwas über dem des Perseus. Bei ganz schwachen Signalen ist der Perseus aber etwas verständlicher.  Das ist aber alles Softwarebedingt. Der RDR54 gibt es seit 2009 und ist Softwareseitig noch nicht ganz ausgereift. Das hatte beim Perseus SDR auch seine Zeit gebraucht.

Das Grosssignalverhalten ist schon fast Hitverdächtig: über 44dBm. Da können schon mal etwas längere Antennen drangehängt werden. Grosssignalstörungen wurden dementsprechend keine festgestellt.

Der RDR54 kann schon jetzt durch sein Konzept (SDR ohne PC) und durch seine sehr guten Empfangseigenschaften überzeugen. Wenn der Hersteller die Software weiter optimiert, wird der RDR54 bald in der High-End Liga mitspielen können.

*** Mittlerweile wurde die Software auf die Version V301 aktualisiert. Die Bedienung wurde vereinfacht, neue Betriebsarten kamen hinzu und die Empfangsleistung wurde ziemlich verbessert. Details sind der neuen Bedienungsanleitung des RDR54 zu entnehmen.

 

Top- Gerät mit etwas Gewöhnungsbedürftiger Bedienung.

Update 1

Weil der mechanische Drehgeber eine ziemlich laute Angelegenheit war, habe ich in den RDR54 einen magnetisch gerasterten Drehgeber mit dem dazugehörigen Edelstahl-Abstimmknopf einbauen lassen. Jetzt ist das "durch's Band kurbeln" eine angenehme Sache! Kein rattern mehr! Der schwere Edelstahlknopf hat einen schönen, nicht all zu starken Schwungradeffekt. Gleichzeitig wurde auch ein passender Lautstärkeknopf kostenlos montiert. Reuter Elektronik hat das innert Tagesfrist erledigt. Ein wirklich guter Service!

  

Mit freundlicher Erlaubnis von Reuter Elektronik

 

 

Der RDR54 in Aktion

 

Update 2

Der RDR54 ist ein Modular aufgebautes Gerät. Somit lassen sich neue Module, wie hier das UKW-Modul, leicht einbauen. Durch die 100%ige Digitalisierung lassen sich per Software neue Funktionen integrieren, die den Funktionsumfang des Gerätes erweitern. Herr Reuter war so freundlich, mir ein UKW- Modul Leihweise für ein paar Wochen für Testzwecke zu überlassen. Dieses UKW- Modul bietet das UKW- Band (87.5 - 108Mhz) wahlweise in Mono oder Stereo. Zusätzlich ist das 2m Amateurfunkband (144 - 148Mhz) empfangbar.

Für UKW sind vier Bandbreitenfilter verfügbar.
50khz S & HQ
80khz S & HQ
120khz S & HQ
240khz S & HQ
 
S = Steil (Scharf)
HQ = High Quality (HiFi)

Für weiterführende Informationen verweise ich auf die Webseite von Reuter Elektronik.

Wie hört sich dieses UKW- Modul nun an?

Schlichtweg Klasse!

Ich habe den RDR54 an eine UKW Dachantenne und am Kabelanschluss des Hauses probiert, also Radio aus der Dose. Letzteres bringt zum Teil recht starke Signale. Ein übersteuern konnte ich aber nicht feststellen. Auch an der Dachantenne (leider nicht Drehbar), verhielt sich der RDR54 tadellos. Die digitalen Filter sind extrem scharf, und können benachbarte Sender gut trennen. Ist der Sender ungestört, schaltet man um auf 240khz- HQ, und geniesst UKW in fast HiFi Qualität. Was schmerzlich fehlt, ist der heutzutage übliche RDS- Decoder. Gemäss Angabe von Herr Reuter, soll dies in der nächsten Hardwareversion realisiert werden.

Das 2m- Band konnte mangels geeigneter Antenne und sehr wenigen schwachen Signalen nicht aussagekräfig getestet werden.

Fazit:

Im grossen und ganzen ist das UKW- Modul sehr empfehlenswert, was die Empfangsleistung angeht. Der Preis allerdings rüttelt einen wieder wach! Es müssen 330 Euro über den Tisch geschoben werden...

 

Mit freundlicher Erlaubnis von Reuter Elektronik

   

 

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RF Space SDR-IQ

   

In den letzten paar Jahren ist der Trend zu den Software definierten Radios (SDR) stets zunehmend. Warum ist das so? Nun, in unserem computerisierten Zeitalter werden immer mehr Arbeiten mit dem PC verrichtet. So ist es naheliegend, dass man versucht, auch Hobbybezogene Applikationen in den PC zu verlagern. Im Falle des Radiohörens hat das ganz bestimmte Vorteile, die heute nicht mehr weg zu denken sind. Praktisch alle Funktionen, die früher mit der Hardware realisiert wurden, wird jetzt in der neuen Radiogeneration mit Computersoftware gemacht. Hardwaregeräte sind für exzellenten Kurzwellenempfang nicht mehr nötig. Allerdings haben diese ihre Daseinsberechtigung, weil nicht jeder Kurzwellenhörer ständig vor dem Computer sitzen mag und doch lieber ein paar Knöpfe braucht um daran drehen zu können.

So liess ich mir den SDR-IQ von RF Space aus den USA schicken. Ein kleines schickes Kästchen, sehr stabil gebaut, steht nun auf dem Tisch. Viel gibt es nicht anzuschliessen. Ein USB- Kabel, die Antenne und das war's auch schon. Die Betriebsspannung wird dem kleinen über die USB Schnittstelle zugeführt. Die Installation geht auch ohne Probleme. Dem SDR-IQ liegt noch eine CD bei mit dem Programm "SpectraVue". Ein leicht zu bedienendes Programm, dass fast alle Wünsche des Radiohörers erfüllt. Wenn man mehr Funktionen und Einstellmöglichkeiten will, dann kann man zum kostenlosen, famosen Programm "SDR-Radio" von Simon Brown greifen. Dort hat man Funktionen und Einstellmöglichkeiten bis zum abwinken. Für den versierten Radiohörer mit guten PC Kenntnissen, ist dieses Programm die reinste Freude! Wenn das doch zu viel ist, der hat auch die Möglichkeit das exzellente "HDSDR" zu versuchen. Dieses läuft auch mit dem SDR-IQ.

Soviel zur Software. Wie empfängt den nun der kleine SDR-IQ?

Ich habe ihn mit dem Perseus SDR und den anderen Hardwaregeräten verglichen. Da der Empfang sehr von der Software abhängig ist, ist der Klang natürlich bei den verwendeten Programmen unterschiedlich. Am besten hat mir der Klang von "SDR Radio" gefallen. Dort hat man die Möglichkeit mittels Equalizer den Klang anzupassen. Aber auch die anderen Programme sind recht Rauscharm und ermöglichen sehr verständlichen Empfang. Das Grosssignalverhalten des SDR-IQ ist recht gut mit IP3 +15dBm. An meinen Antennen, 35m Langdraht & Fenu-Loop/HDLA3 kam es nur selten zu Übersteuerungen. Da ist der Perseus SDR schon eine Klasse besser. Die Empfindlichkeit kommt nicht ganz an die der anderen Geräte heran, ist aber absolut ausreichend für Fernempfang (DX).

Im grossen und ganzen ein toller Empfänger mit der Möglichkeit andere Steuerprogramme zu nutzen.

Für den SDR Einsteiger das richtige Gerät. Nicht zu teuer und Top Leistung.

Steuerprogrammanbieter:

SpectraVue

SDR Radio

HDSDR

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Stabo XR2001 (Yupiteru MVT9000)

Der Stabo XR2001, oder besser gesagt, der Yupiteru MVT9000 bildet unter den Handscannern eine Ausnahme. Dies ist einer der ganz wenigen Handscanner, bei dem die Kurzwelle recht gut funktioniert. Er kommt fast an den Sony ICF-SW7600GR heran. Das andere Plus ist seine weitgehend einfache Bedienung. Der Spectrumanalysator ist sehr praxisgerecht. Während dem man auf einer Frequenz lauscht, scannt der Spectrumanalysator im Hintergrund das Band ab, ohne den Empfang zu unterbrechen. Für den KW- Empfang lässt sich sogar die Bandbreite umschalten.

Ein sehr guter Handscanner, sehr empfehlenswert.

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Winradio G31DDC Excalibur

 

Für volle Auflösung auf das Bild Klicken.

Was bedeutet "Excalibur"? Es geht um das Schwert, das der Zauberer Merlin in einen Stein getrieben hatte. Wer das Schwert aus den Stein ziehen könne, der hatte anrecht auf den Königsthron. Laut der Sage war es Artus, der das Schwert aus dem Stein zog und wurde somit König.

Aber hier geht es selbstverständlich um ganz was anderes. Es handelt sich hier um einen exzellenten Software Defined Radio, kurz "SDR". Der Excalibur ist nur über einen PC oder einem leistungsfähigen Notebook zu betreiben. Er ist eine sogenannte Blackbox, so wie der Perseus SDR und der CiaoRadio. Der Frequenzbereich geht von 0 - 50Mhz. Das ganze Frequenzspektrum lässt sich in dem unteren Teil Software darstellen. Wahlweise lassen sich auch 30Mhz einstellen. Die obere linke Anzeige stellt einen wählbaren Frequenzbereich dar, genannt "DDC Bandwidth" der zwischen 50Khz - 2000Khz breit sein kann. Rechts davon ist das Demodulatorfenster. Dieses verändert die Breite, je nach eingestellter DDC Bandwidth. Im Demodulatorfenster lässt sich das Signal bearbeiten / beeinflussen. Diese Fenster lassen sich als Spektrum oder als Wasserfalldarstellung schalten. Ausgenommen davon ist das Demodulatorfenster. Der Excalibur bietet alle Betriebsarten: AM, AMS mit wählbaren Seitenbändern, LSB, USB, CW, FM, DRM, FSK, UDM (User Definable Mode). Eingebunden sind auch die Eibi, HFCC Frequenzlisten und Benutzerprogrammierbare Speicher. Ein variabler Notchfilter, sowie ein Audio- Hoch/Tiefpassfilter sind ebenfalls dabei. Der Excalibur hat übrigens 3 unabhängige Empfänger (Softwaremässig). Diese lassen sich frei programmieren. Kurz, am Excalibur lässt sich so ziemlich alles einstellen. Auf die eine Seite sehr gut, auf die andere Seite hat man mehr zu tun, was einem nichtversierten SWL nicht unbedingt entgegenkommt. Da ist der Perseus SDR " Benutzerfreundlicher", es lässt sich nicht soviel einstellen. Wer aber Geduld hat und sich die Zeit nimmt, sich mit dem Excalibur vertraut zu machen, wird garantiert nicht enttäuscht sein!

So, nun aber zum Empfang...wie hört er sich an, das Schwert des Artus?

Vorneweg Spitzenklasse!!!

Im Vergleich mit einem geliehenen Perseus SDR (vielen Dank an den anonymen Hobbykollegen), zeigte sich, das der Excalibur generell empfindlicher ist. Besonders auf den oberen Frequenzen z.b. Radio Ex. de Espania auf 21610Khz, ist der Excalibur dem Perseus klar überlegen. Auch der Klang ist Spitze. Dank dem Audio- Hoch/Tiefpassfilter und anderen Einstellmöglichkeiten, lässt sich die bestmögliche Audio einstellen. Allerdings hat der Excalibur auch seine Schwächen: Die Grosssignalfestigkeit ist nicht so gut wie beim Perseus. Unterhalb der Langwelle sind starke Übersteuerungen aus der Kurzwelle zu hören. Auch der Noise Blanker ist stark verbesserungswürdig. Da ich auf dem Land wohne, also in ziemlicher Nähe von Weidezäunen, wäre der "NB" sehr wichtig. Leider kann der NB des Excalibur die Weidezaunimpulse nicht rausfiltern. Der NB des Perseus hingegen kann vollends überzeugen. Die Impulse werden sauber eliminiert.

Unter dem Strich lässt sich sagen, der Excalibur hat ein sehr grosses Potenzial! Wenn die Software weiter verbessert wird, wie etwa beim Perseus, dann ist der Excalibur ein Überflieger! Analoge Empfänger können nicht mehr mithalten!

 

 

Lust den Winradio G31DDC Excalibur mal zu probieren? Kein Problem. Hier die Software runterladen und installieren. Hier die DDC- Datei (50khz Bandausschnitt den ich aufgenommen habe) runterladen und entpacken. Excalibur- Software starten und "Demo" anklicken. Oben links beim DDC- Spektrum (oben links auf Waterfall klicken) den kleinen roten Pfeil anklicken. Dann geht unterhalb des DDC- Spektrums der Player auf. Mit dem Button "Browse" die DDC- Datei anwählen und Play klicken. Dann sollte das Aufgenommene zu hören sein. Die Aufnahme dauert eine Minute. Im linken und rechten Spektrum kann man durch die 50khz durchtunen und alle Betriebsarten ausser DRM & UDM probieren. So kann man sich vom Excalibur überzeugen lassen. Viel Spass!! 

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Yaesu FRG7

Der Yaesu FRG7 war mein erster Kurzwellenempfänger. Die ersten Gehversuche werde ich so schnell nicht vergessen. All die piependen,  knatternden Klänge und auch die vielen fremden Sprachen haben mich in den Bann gezogen. Im nachhinein kann gesagt werden, das die Bedienung des FRG7 umständlich war, verglichen mit den heutigen Empfängern. Mit ein paar Meter Draht, lassen sich mit diesem Oldie auch heute noch gute Ergebnisse erzielen.

 

 

 

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Yaesu FRG8800

Der FRG8800 war in den 90zigern der Liebling vieler Kurzwellenhörer. Der Empfang war sehr respektabel. Allerdings verträgt auch der FRG8800 keine grossen Antennen, am 20m Langdraht übersteuert er ganz schön. Aber zum Glück gibt es den Zubehörhandel, der gute Mittelchen dagegen hat, wie z.b. der Antennentuner Yaesu FRT7700. Der Klang sowie die Tonblende sind ganz gut. Es liess sich noch einen VHF- Konverter einbauen. Er liess sich  auch portabel einsetzen, dank dem Batteriefach. Der FRG8800 wird sicher noch in manchem Shack stehen und noch seinen Dienst tun.

Mit ein paar Meter Draht immer noch gut zu gebrauchen.

Prospekt>

 

 

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Yaesu FRG100

Der FRG-100 ist ein sehr guter Kurzwellenempfänger, der mittlerweile nicht mehr gebaut wird. Schade eigentlich, überzeugt er doch mit sehr gutem Grosssignalverhalten. Er ist wirklich einer der wenigen, der anständige Langdrähte verkraftet oder gleich zu übersteuern. Er ist mit 50 Speichern ausgestattet, die die Betriebsart und die Filterbreite abspeichert. FM ist leider nur als Option erhältlich, was eigentlich nicht so schlimm ist. Was am FRG-100 richtig fehlt ist eine Eingabetastatur. Für Frequenzwechsel ist es mühsam mit den Up/Down Tasten. Aber der Mensch gewöhnt sich daran. Alles weitere ist im Manual zu lesen, welches unter Bedienungsanleitungen zu finden ist. Wie ist der Empfang?

Im Grossen und Ganzen sehr gut! Grosse Antennen verträgt er sehr gut. Am 20m Langdraht und an der vertikalen, modifizierten 5,5m langen CB-Antenne, zeigte er praktisch keine Übersteuerungserscheinungen. Respekt!!! Doch der FRG-100 ist nicht perfekt, wie alle anderen auch nicht. Die AGC- Zeiten sind viel zu lange ausgelegt. Wenn z.b. ein Gewitter naht, schlägt das S- Meter kurz aus wegen den elektrischen Impulsen. In dieser Zeit, bis das S-Meter wieder zurück auf die eigentliche Feldstärke zurückgeht, ist der Empfang Stumm geschaltet. Auch wenn man etwas schneller übers Band dreht, gibt es denselben Effekt. Dafür gibt es eine kleine und einfach auszuführende Modifikation an der Elektronik, um die AGC schneller zu machen. Auch vermag der Klang nicht richtig zu überzeugen. Er klingt ein wenig dumpf. Er erinnert an die NRD525/535. Die klingen ähnlich. Auch hierfür gibt eine kleine Modifikation.

Es gibt übrigens zwei Versionen vom FRG-100. Die Versionen „A“ und „B“ unterscheiden sich durch andere Bandbreitenfilter. Das heisst, die Version „B“ hat die besseren Filter. Wer wissen will, welche Version er hat, muss sein Gerät aufschrauben um dies festzustellen.

Die Version „B“ hat folgende Filterbezeichnungen: LFH2S und LFH6S. Die Filter sind Graufarben und sind gut ersichtlich.

Fazit: Ein kompaktes Gerät mit sehr guten Empfangseigenschaften und  vielen Einstellmöglichkeiten

 

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Yaesu VR-5000

Der Yaesu VR-5000. Vorneweg gesagt, ein kompliziert zu bedienender KW- Empfänger/Radioscanner. Sein Frequenzbereich geht von 100khz - 2600Mhz, also kein reiner Kurzwellenempfänger. Er ist solide gebaut, sieht schön aus und klingt recht gut.Er hat so viele Funktionen, ich weiss gar nicht wieviele..! Er hat eine Unmenge von Speichern (2000). Ehrlich, wer braucht so viele Speicher?!? Ich hatte dieses Gerät nicht lange. Zu schreiben bleibt, dass der VR-5000 recht gut auf KW funktioniert, wenn man einen Preselektor vorschaltet, oder eine nicht allzu lange Antenne verwendet. Sonst übersteuert er sofort.

Für Kurzwelle nur bedingt zu empfehlen.

Für Leute die gerne Bedienungsanleitungen studieren.

Prospekt>

 

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Portables


Degen DE1105

Direkt aus China habe ich diesen Degen DE1105 importiert. Dieses Gerät ist hier in Europa nicht erhältlich. Was man für läppische 60 $US oder 75 CHF inkl. Versand, Zoll usw. erhält, ist fast nicht zu glauben!! Dieser Zwerg hat die Masse: 118x73x23 (HxBxT) und bietet 1000 Speicher( nicht flüchtig) aufgeteilt in 10 Seiten. Betriebsarten sind FM (UKW) von 70-108Mhz, Kurzwelle von 5800Khz-26100Khz und Mittelwelle von 522Khz-1620Khz. Es ist sogar möglich über Ohrhörer in Stereo, wahlweise mit Bassanhebung zu hören. Es ist ein Timer und drei voll programmierbare Wecker eingebaut. Es lassen sich Zeit, beliebige Frequenz und sogar die Wecklautstärke digital speichern.Der Empfang mit der 50cm langen Teleskopantenne ist überraschend gut! Die Kurzwelle spielt sehr gut, nicht zuletzt wegen der recht guten Trennschärfe. Auch auf UKW lässt es sich hervorragend Musik hören, besonders über einen guten Stereoohrhörer, der übrigens gleich mitgeliefert wird. Was auch sofort auffällt, die Abstimmung der Frequenz über das seitliche Rändelradchen oder über die +/- Tasten enthalten keine Abstimmgeräusche, einfach genial !!  Ausserdem hat der DE1105 ein integrierte Ladefunktion, eine vollwertige Eingabetastatur, ein Thermometer in °C, etc, etc... Die Verarbeitung ist sehr gut. Die Front des DE1105 ist aus gebürstetem titanfarbenen Aluminium.

Lieferumfang: DE1105, Schutztasche aus Flanell, 2 NîMh- Akkus, Lade/Netzgerät, Stereoohrhörer

Kleiner feiner absolut vollwertiger Weltempfänger der in dieser Preisklasse keine Konkurrenz hat.

Sehr empfehlenswert.

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Degen DE1106

Der Degen DE1106! Sehr lange wurde über sein erscheinen spekuliert. Nun ist er da, ganz plötzlich. Die Gehäuseabmessungen sind genau gleich wie beim Eton E5. Die Elektronik ist auch weitgehend die selbe, ausser das man dem DE1106 ein paar Neuigkeiten eingebaut hat. Das wichtigste Novum für den Kurzwellenhörer ist ohne Zweifel der Synchrondetektor. Da er auch UKW empfängt, verpasste man ihm auch die "RDS" Funktion. Desweiteren wurde dem DE1106 das Flugfunkband auch noch mitgepackt. Er hat jetzt auch einen "Line in" Anschluss, um beispielsweise einen I- Pod anschliessen zu können. So kann man den DE1106 als Verstärker benutzen. Alle anderen Funktionen entsprechen dem Eton E5. Das Erscheinungsbild wirkt edel, gut verarbeitet. Allerdings hat er keine gummierte Oberfläche wie der E5. Die interessanten Funktionen am DE1106 ist der Synchrondetektor und das "RDS" (Radio Data System) das auf UKW seinen Dienst tut. Wenn der Synch.-Detektor eingeschaltet ist, lassen sich die Seitenbänder frei wählen. So lassen sich Störungen vom Nachbarkanal auf Abstand halten. Das funktioniert beim DE1106 sehr gut. Auch bei schwachen Sendern rastet der Synch.- Detektor ein und bleibt auch meistens eingerastet. Die "RDS" Funktion bietet folgende Übertragungsfunktionen: Stationsanzeige, Titel/Artist, Zeit/Datum Anzeige, Scrolltext- Anzeige. Selbstverständlich nur dann, wenn der Sender dieses anbietet.

Empfangsbereiche von 150Khz - 30Mhz, 76 - 108Mhz, 118 - 137Mhz.

Betriebsarten: AM, Synchron AM mit wählbaren Seitenbändern, USB, LSB, WFM (UKW).

Zwei Schaltbare Bandbreiten

700 Alphanumerische nicht flüchtige Speicher

usw..

       

Wie ist der Empfang??

Als erstes fällt einem das fast nicht hörbare Rauschen auf freien Frequenzen auf. Man denkt, das Gerät seih defekt oder unempfindlich. Aber zum Glück ist es nicht so! Ich habe noch nie ein Portables Gerät gesehen/gehört, das so wenig Eigenrauschen hat. Diesbezüglich habe ich beim Händler erkundigungen eingeholt und mir die Unversehrheit des Gerätes bestätigen lassen. Als ich diesen Bericht geschrieben habe, habe ich den DE1106 mit dem Sangean ATS-909 kurz verglichen. Klar, der ATS-909 spielt in einer höheren Preisklasse! Das sollte bei diesem Vergleich nicht vergessen werden. Da die Degen- Geräte mittlerweile einen sehr guten Ruf haben, drängt sich so ein Vergleich richtig auf.

Also, zum Empfang!!

Grundsätzlich empfängt der DE1106 fast gleich gut wie der ATS-909. Unterschiede ergeben sich im oberen Frequenzbereich. Ab ca. 17Mhz ist der ATS-909 empfindlicher. Unterhalb 17Mhz sind beide etwa gleich in der Empfindlichkeit. Die Langwelle ist beim DE1106 ziemlich unterbelichtet. Dort ist der DE1106 fast taub! Auch die Mittelwelle ist nicht speziell gut. Allerdings hat die eingebaute Ferritantenne eine ausgesprochen gute Richtwirkung.

Die Bandbreitenfilter zeigen mehr Wirkung als beim ATS-909. Bei der schmalen Bandbreite klingt er immer noch ansprechend, also nicht Dumpf.

Was beim DE1106 wirklich sehr gut ist, ist der Synchrondetektor! Dieser rastet auch bei relativ schwachen Sendern gut ein und bleibt auch eingerastet. Das ist sehr gut gelungen! SSB Betrieb funktioniert etwa gleich gut wie beim ATS-909. Die einstellbarkeit und Verständlichkeit sind  sehr gut. Wie bei solchen Geräten üblich, ist das Grosssignalverhalten nicht speziell! 900Khz oberhalb und unterhalb der eigentlichen Frequenz ist der Sender auch zu hören. Allerdings muss der Sender recht stark sein. Aussenantennen sind nur mit Vorselektion vernünftig zu betreiben. Der ATS-909 hat das bessere Grosssignalverhalten.

Auf UKW spielt er recht gut. Die RDS- Empfindlichkeit ist etwa gleich wie beim ATS-909. Flungfunk geht einigermassen in der nähe eines Flughafens. Allerdings funktioniert der automatische Suchlauf nicht im Flugfunkband..!?!

Im grossen und ganzen ein schönes, interessantes Gerät das mit dem Synchrondetektor die kleinen Schwächen mehr als wett macht.

Empfehlenswert!

Der DE1106 ist baugleich mit dem Eton / Grundig G3. Diesen werde ich bei der nächsten Gelegenheit vorstellen.

Der Degen DE1106 ist ab ca. mitte Juli 2010 bei RadiosCN erhältlich.

Demnächst werde ich einen Vergleichtest mit mehreren portablen Empfängern machen.

Dieser Vergleich wird unter Empfangsbeispiele & Vergleiche zu finden sein.

 

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Eton / Lextronix E1

Eigentlich stelle ich nur Geräte vor, die in meinem Eigentum sind. Da ich aber nicht immer zu jedem Gerät komme, habe ich mich dazu entschlossen, auch Leihgeräte vorzustellen. Hier wieder ein "Dankeschön" an den anonymen Hobbykollegen.

Obwohl der Eton E1 nicht mehr hergestellt wird, ist die Nachfrage nach wie vor gross. Ist er doch der beste portable Empfänger, der seit dem Sony ICF-SW77 hergestellt wurde. Wenn man sich das Gerät so ansieht und in den Händen hält, könnte der kundige SWL fast denken, dass der E1 bei Degen (China) hergestellt wurde. Weit gefehlt! Der E1 wurde in Indien gefertigt. Die amerikanische Firma R.L. Drake war an der Entwicklung des E1 beteiligt. Er hat wie einige Geräte von Degen eine gummierte Oberfläche. Technisch kann er sich sehen lassen. Zum ersten mal, wurde bei einem portablen RX ein Pass Band Tuning ( PBT) realisiert. Auch der sehr gut funktionierende Synchrondetektor, der wählbare Seitenbänder inkl. Doppelseitenband bietet, ist ein Novum bei einem portablen RX. Speichermöglichkeiten sind zuhauf vorhanden. 1700 Speicher, 500 davon sind alphanumerisch beschriftbar. Die übrigen sind einer speziellen "Länderdatenbank" zugeordnet. Man kann also den Ländern die Frequenzen zuweisen. Das macht Sinn und ist relativ einfach zu beherrschen Dank dem grossen Display. Als Vollausgestatteter Weltempfänger bietet er UKW, LW, MW und natürlich die ganze Kurzwelle in den üblichen Betriebsarten wie AM, AMS, LSB, USB. Interessanterweise hat der E1 keine Ferritantenne für LW & MW! Alle Frequenzbereiche werden ausschliesslich über die Teleskopantenne empfangen. Dafür hat der E1 einen zuschaltbaren Empfangsverstärker. Selbstverständlich hat der E1 einen externen Antennenanschluss, allerdings nicht Normgerecht!

 

 

         

 

Der Empfang!

....kann überzeugen! Auf der Kurzwelle waren mit der Teleskopantenne keine Grosssignaleffekte feststellbar. Zurzeit vergleiche ich den E1 mit dem Sony ICF-2001D, der einer guter Hobbykollege mir geliehen hat. Die Audiovergleiche werden dann unter "Empfangsbeispiele" veröffentlicht.

Die Empfindlichkeit ist sehr gut. Auch der Synchrondetektor überzeugt durch gutes einrasten auf das Signal, auch wenn es schwach ist. Der Empfang vom Amateurfunk und SSB Dienste klappt ausserordentlich gut, dank der sehr feinen Abstimmschritte von 10Hz!! Das Abstimmen erzeugt überhaupt keine Geräusche, Super!! Dank der drei Filterbandbreiten von 2.3khz, 4.0khz und 7.0khz ist man für die allermeisten Empfangssituationen gerüstet. Hierbei handelt es sich um hochwertige, mit Blech gekapselten Keramikfiltern von Murata. Hier wurde also nicht gespart.

Der Klang des recht grossen Lautsprechers ist angenehm. Mit dem Bass und- Höhenregler kann der Klang der Situation angepasst werden. Der E1 macht richtig Freude. Ein portabler mit fast allen technischen Raffinessen. Über dem grossen, übersichtlichen und Hintergrundbeleuchteten Display macht die Bedienung Spass. Was fehlt, ist die RDS Funktion für UKW und die Möglichkeit die Speicher über PC zu programmieren. Negativ aufgefallen ist auch, das der Batterieschacht schlecht oder gar nicht gepolstert ist. Wenn man das Gerät bewegt, bewegen sich die Batterien. Das hört man sehr gut.

Dennoch ein toller Empfänger, das Lob verdient!!

 

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Eton E5

Voller Spannung habe ich ihn erwartet. Nun ist er mit Luftpost aus England eingetroffen. Der Eton E5. Eigentlich kommt dieser sehr gute Portabel aus dem Hause "Degen". Technisch gesehen, ist er fast wie der Degen DE1103 der sehr oft im Ebay angeboten wird. Seine stärken sind der sehr gute Klang,  die 700 ( ! ) Speicher, eine beleuchtete Tastatur und nicht zuletzt der für diese Preisklasse sehr guten Empfang. Nur in Sachen Grosssignalverhalten ist er nicht Top, aber auch nicht schlecht. Er produziert hie und da Spiegelfrequenzen. Aber, ich muss betonen, dass ein SW55 von Sony mehr Spiegelfrequenzen und auch mit stärkerem Signal produziert. Ein ernsthafter Konkurrent vom Sony ICF-SW7600GR zu einem wesentlich günstigeren Preis!

Für mehr Details hier klicken.

Prospekt>

Anleitung, ab Seite 51 in Deutsch>

                                                                 

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Grundig G6 Aviator

Der Grundig G6 Aviator ist eigentlich kein echter Grundig. Die Innereien tragen das Label "Eton". Gebaut wird er wahrscheinlich bei Degen, wie viele andere China-Radios auch. So habe ich mir aus lauter Neugier diesen kleinen Empfänger aus den USA schicken lassen. Denn, obwohl der G6 ein CE- Zeichen trägt, wird er nicht in Europa angeboten. So wird es wahrscheinlich auch bleiben. Das Interessante am G6, hier ist die "Buzz Aldrin Edition" zu sehen, ist die Tatsache, dass er der kleinste SSB- und Flugfunk taugliche Taschenradio ist. Er überstreicht den Frequenzbereich von 150Khz-30Mhz, das UKW Band in 2 Varianten, von 76- oder von 87,5Mhz bis 108Mhz, und das Flugfunkband von 117- 137Mhz. Er hat 700 alphanumerische Speicher, wie auch der Eton (Grundig) E5. Weitestgehend hat er die selben Funktionen wie der E5, ausser dass der E5 ein schaltbares Bandbreitenfilter hat. Der G6 ist der erste China- Empfänger dieser Grösse, der ohne Clarifier für den SSB Empfang auskommt. SSB wird mit dem Jog Dial (Hauptabstimmrad) abgestimmt. In der Stellung "Slow" hat er etwa eine Schrittweite von ca. 10Hz, also ein absolut analoges Abstimmgefühl ohne Abstimmgeräusche!

Wie ist der Empfang des G6??

Ich konnte ihn mit einem geliehenen Eton E5 vergleichen. Über weite Strecken ist der Empfang etwa gleich gut. Erstaunlich für diesen Zwerg! Empfindlichkeit ist auf der Kurzwelle ziemlich gleich. Nur im Langwellen- und Mittelwellenbereich ist der G6 schlechter. Dort ist die Empfindlichkeit nicht besonders. Der G6 hat dafür eine extrem Richtungsempfindliche Ferritantenne. Mit der lassen sich Störer sehr effizient ausblenden! Der E5 ist da Breitbandiger. Der UKW- Empfang ist auch mit dem des E5 zu vergleichen. Stereo geht über Kopfhörer. Der Flugfunk ist leider nicht so toll. Eher eine Zugabe zum spielen. Die Empfindlichkeit ist nicht sehr hoch. Auch funktioniert der Automatische Suchlauf auf diesem Bereich nicht, was wirklich schade ist.

Das Grosssignalverhalten ist wie bei den allermeisten Taschen- Weltempfängern nicht speziell gut. Der Anschluss einer externen Antenne ist somit nicht ratsam, da es sofort zu Übersteuerungen kommt. Zumindest in Mitteleuropa!

Was auch sehr Lobenswert ist, er hat praktisch keine Abstimmgeräusche und ein sehr leises Eigenrauschen. Toll!

Masse: LxBxT 124 x 75 x 28mm

     

 

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Grundig Yacht Boy 80

Aus reiner Neugier  kaufte ich mir den Yacht Boy 80 bei Media Markt. Der Empfang auf den Europabändern klappt recht gut, allerdings nur in AM. Die Betriebsart SSB ist eine nicht brauchbare Zugabe. SSB kann der Sony ICF-SW7600GR wesentlich besser, er hat sogar einen vollwertigen Synchrondetektor eingebaut. Was beim YB80 sehr gut ist, ist die Abstimmung. Mit dem VFO- Rad lässt sich richtig über die Bänder kurbeln, ohne Rauscheinbrüche. Wenn man mehr Signalstärke will, steckt man einfach den mitgelieferten Draht mittels Klinkenstecker in die Antennenbuchse. Leider verträgt der YB80 das Drähtchen nicht und spuckt Gift und Galle.

Guter Klang, auch auf UKW

Wer keine grosse Ansprüche hat, wird mit dem 169CHF teuren YB80 sicher zufrieden sein.

 

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Panasonic RF-B65

Da ich fast alle Stationsgeräte durchprobiert habe, sind nun die portablen, kleinen Weltempfänger an der Reihe, durchprobiert  und gegeneinander verglichen zu werden. Der RF-R65 sollte jedem KW-Freak ein Begriff sein. Ist er doch gemäss alter Tests der beste kleinportable Weltempfänger. Ich habe ihn mit den Sony ICF-SW55 vergleichen können. Was er jedenfalls besser kann als der SW55, ist die Verträglichkeit gegenüber starker Signale! Beim SW55 war im Bereich zwischen 5000Khz bis ca. 5500Khz einige Spiegelfrequenzen aus dem 49m Band mit recht starken Signalen hörbar. Der B65 glänzt hier ganz einfach... nicht eine Spiegelfrequenz. Dies natürlich mit der eigenen Teleskopantenne. In der heutigen Zeit  und in Ballungsgebieten mit sehr starken Signalen, sollte man einem portablen Rx keine Wunder abverlangen. Die meist bei solchen Geräten beiliegende aufgerollte Drahtantenne, sollte man lieber in der Schachtel lassen. Diese führen allermeist zur Übersteuerung des Empfängers. Meine Devise hier: "Weniger ist mehr". Der B65 glänzt nicht mit ein Haufen Speicher oder sonstigem Schnickschnack, er ist einfach sehr gut in dem was man von einem Radio erwartet: nämlich guter Empfang!

 

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Redsun RP300

Der Redsun RP300 ist kein neues Gerät mehr. Er kam etwa zur gleichen Zeit wie der Redsun RP2100 auf den chinesischen Markt. Was bietet der RP300? Als erstes fallen seine winzigen Abmessungen ins Auge. Mit den Massen BxHxT 120x75x25mm ist er wirklich klein. Die Antenne ist gerade mal 45cm lang! Dennoch bietet er die üblichen Spielereien die ein modernes chinesisches Gerät heute mit sich bringt. DSP hat er nicht! Er bietet 200 Speicher, einen automatischen Suchlauf ohne Stummschaltung des Empfangs(!!), praktisch eine Geräuschlose Abstimmung, UKW von 70-108Mhz(in Stereo über Kopfhörer), Mittelwelle von 520-1710Khz, Kurzwelle in zwei Bändern, SW1> 2300-7500Khz, SW2> 9200-22000Khz, usw...

Der Empfang:

Bei einem Kaufpreis von ca. 33USD darf man keine grossen Wunder erwarten von dem Winzling. Bei einigen Stationen im Kurzwellen- und Mittelwellenband macht sich eine nicht allzu gute Abschirmung der Elektronik bemerkbar. Es mischen sich Störgeräusche unter die Sender. Das hört man aber nur gut, wenn man einen Ohrhörer benutzt. Das Grosssignalverhalten ist wie bei den allermeisten hier aufgeführten portablen Geräten nicht speziell gut. Versuche, den Empfang durch verlängern der Antenne zu verbessern, schlagen fehl, weil der kleine dann übersteuert. Aber im direkten Vergleich mit dem Grundig G6 Aviator, der von der Grösse her etwa gleich ist, schlägt sich der Redsun RP300 nicht mal schlecht! In der Empfindlichkeit auf der Mittelwelle schlägt er den Grundig ganz klar. Sogar der Tecsun PL-600 der für einen Vergleich kurz herhalten musste, war nicht besser auf Mittelwelle. Der kleine ist also ganz gut in diesem Frequenzbereich. Die Kurzwelle war dann im grossen und ganzen etwa gleich gut wie der Grundig G6 Aviator. Trennschärfe ist auch etwa gleich wie beim G6.

Auf UKW kann der RP300 auch zufrieden stellen. Empfindlichkeit, Rauschen, Trennschärfe sind nicht schlechter als beim Vergleichsgerät.

Geht man vom Verkaufspreis von 33USD & 10 USD Versand aus, so ist der Redsun RP300 ein durchaus interessantes Gerät! Wer nicht allzu grosse Ansprüche hat, wird mit den RP300 zufrieden sein. Gutes Preis/Leistung Verhältnis.

Zu beziehen bei: RadiosCN & Ebay-RadiosCN

Anleitung> (mit freundlicher Erlaubnis von RadiosCN)

       

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Redsun RP2100

Wieder ein Weltempfänger aus China, aus dem jungen Unternehmen "Redsun Electronics". Der Redsun RP1200 besticht durch seine einfache Bedienung, sein schönes robustes Aussehen und nicht zuletzt durch seinen wirklich sehr guten Klang. Aber auch die Abstimmung mit dem Abstimmknopf ist einfach super gemacht, der VFO läuft Seidenweich und es sind fast keine Abstimmgeräusche zu hören. Also ein annähernd analoges Abstimmgefühl. Die Abstimmung kann mit 1khz oder 5khz- Schritten erfolgen. Ein Auto Search in 5khz Schritten ist ebenfalls vorhanden.

Weitere Details hier klicken

Unten der RP3000 der wohl nie erscheinen wird. Die Nachfrage soll zu gering sein.

 

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Sony ICF-SW55

Der Sony ICF-SW55 ist ein sehr bekannter, wie auch guter Weltempfänger mit etlichen Sonderfunktionen wie 125 alphanumerische Speicher, Timer, Weltzeituhr, SSB, etc., etc. Der Empfang auf KW ist sehr gut zu gebrauchen. Doch all zu oft, leistet sich der SW55 grobe Ausrutscher in Sachen Spiegelfrequenzen. Das scheint irgendwie eine allgemeine Krankheit  zumindest bei den kleinen Portables von Sony zu sein. Meist sind Stationen um 910Khz neben der eigentlichen Sendefrequenz zu hören, und das mit ziemlichen Signalstärken. Sieht man von dem ab, ist der SW55 ein Topgerät der viele Funktionen auf kleinstem Raum bietet wie kein anderer.

Kleiner Tipp: In Mitteleuropa wo sehr starke Sender einfallen, den SW55 nur mit der Teleskopantenne betreiben. So hat man einen saubereren Empfang (weniger ist mehr).

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Sony ICF-2001D

Eigentlich ohne in gesucht zu haben, bin ich trotzdem über in gestolpert; den Sony ICF-2001D. Nachdem ich rausgefunden hatte, wer der Verkäufer war, musste ich ihn einfach kaufen. Denn, der Eigentümer war mir bekannt und gilt als sehr pfleglich im Umgang mit seinen Geräten. Über den ICF-2001D muss ich an dieser Stelle nicht viel schreiben, gilt er doch als der beste portable Weltempfänger, der bis jetzt gebaut wurde! Da die ICF-2001D mittlerweile in die Jahre gekommen sind, sie wurden in den 80er Jahren gebaut, ist beim kauf solcher Geräte unbedingt ein Test vor dem Kauf sehr empfehlenswert. Im laufe der Jahre verändern sich die elektrischen Werte der Bauteile und dies führt zu schlechten Empfangseigenschaften oder gar zu defekten. Zum Glück aber, ist mein ICF-2001D fit. Er war mal bei Jürgen Martens und wurde durchgecheckt. Im gleichen zuge wurde ihm ein hochwertiges Schmalbandfilter, der Murata CFJ455K5, 2.4Khz installiert.

Vergleichen konnte ich ihn mit dem kleinen Grundig G6 Aviator den ich für den Urlaub oft dabei habe. Dieser hat ähnliche Eigenschaften wie der ICF-2001D. Beide können das Flugfunkband bieten. Der ICF-2001D ist empfindlicher und hat auf jeden Fall das bessere Grosssignalverhalten im Flugfunkband.

Auf der Mittelwelle ist der ICF-2001D auch besser. Die Sender kommen einfach besser mit weniger Rauschen.

Auf der Kurzwelle ist der ICF-2001D eindeutig besser. Grosssignalverhalten, Rauschverhalten, Verständlichkeit sind ganz einfach sehr gut. Klar ist, dieser Vergleich sagt nicht viel aus, weil der G6 in einer tieferen Liga spielt!

Dann habe ich den ICF-2001D an die Wellbrook ALA1530S+ angeschlossen und mit meinen stationären Empfängern verglichen. Was mit den stationären gehört werden konnte, konnte auch der ICF-2001D hörbar machen. Zu meinem erstaunen, produzierte der ICF-2001D sehr wenige Übersteuerungseffekte!! Er kann also durchaus mit Leistungsfähigen Antennen betrieben werden. Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Er ist ein portabler Empfänger und ist hauptsächlich auf seine Teleskopantenne und auf eher Leistungsschwache Aussenantennen ausgelegt. Der ICF-2001D ist absolut DX-tauglich, aber das wissen ja schon alle. Versuche mit externen Antennen lohnen sich bei diesem Gerät durchaus.

Unterm Strich lässt sich sagen, das der Sony ICF-2001D ein toller Empfänger ist. Der Synchrondetektor geniesst nicht ohne Grund grosse beliebtheit. Der ICF-2001D ist einfach zu bedienen und ist robust gebaut. Wer so ein Gerät findet der noch in schönem, funktionsfähigen Zustand ist, der sollte zugreifen.

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Sony ICF-SW77

Der Sony ICF-SW77 ist wahrscheinlich der letzte grosse Weltempfänger von Sony, was eigentlich schade ist.  Als direkter Nachfolger vom Sony ICF-2001D musste sich der SW77 viele Vergleichtests über sich ergehen lassen. Mal war der eine, mal war der andere besser…Der SW77 geht von 150khz bis 30’000khz durchgehend in AM, AM Synchron und SSB. UKW beherrscht er selbstverständlich auch, von 87,5 bis 108Mhz, über Kopfhörer in Stereo. Er bietet in der manuellen Abstimmung auf KW Schrittweiten von 1khz und 50hz. Zudem besitzt er 162 Speicher die sich alphanumerisch bezeichnen lassen. Ein Anschluss für eine externe Antenne und ein Line out sind seitlich angebracht. Selbstverständlich sind Timer, Wecker und sonstige Spielereien mit eingebaut. Die Verarbeitung ist mässig. Da macht sein kleiner Bruder, der SW55 eine bessere Figur. Das Gehäuse ist nicht sonderlich stabil. Wenn man es in die Hand nimmt, knarrt es vernehmlich. Auch die Teleskopantenne ist alles andere als stabil. Beim einziehen muss man sehr behutsam vorgehen, sonst verbiegt man sie. Der SW77 hat so viele Knöpfe und Funktionen, dass eine Bedienung ohne Handbuch fast nicht möglich ist, also recht kompliziert. Wie steht es nun mit dem hauptsächlichen? Mit dem Empfang? Im Grossen und Ganzen sehr gut. Als Vergleichsgerät habe ich den Redsun RP2100, der etwa gleich gross ist, genommen. Preislich sind die beiden sehr weit voneinander entfernt. Der SW77 kostete ca. das 8- fache des RP2100. Der SW77 ist etwas empfindlicher als der RP2100. Er rauscht auch etwas weniger. Was sofort auffällt, ist der dünne Klang den der SW77 im Vergleich mit dem RP2100 bringt. Die Tonregler bringen nicht allzu viel. Da ist der RP2100 um Klassen besser, satter, toller Klang. Der SW77 hat zwei schaltbare Bandbreiten, wie der RP2100 auch. Leider sind die Filter des SW77 meiner Meinung nach nicht ideal ausgelegt. Zwar sind sie Trennscharf, klingen aber dumpf. Das kann der RP2100 wieder besser. Der breite Filter des RP2100 lässt in dicht belegten Bändern Interferenzpfeifen durch, der schmale Filter aber ist wirklich super. Wird dieser geschaltet, verschwinden die Interferenzen, aber das Klangbild ändert sich kaum. Beim SW77 klingt das schmale Filter sehr dumpf und ist für AM- Empfang fast nicht zu gebrauchen. Was beim SW77 hingegen sehr gut ist, ist das Grosssignalverhalten, an der Teleskopantenne, wohlverstanden. Übers ganze Kurzwellenband konnte ich praktisch keine Grosssignaleffekte finden. Beim RP2100 hingegen sind einige Störungen auszumachen, auch tagsüber. Für den manuellen Suchempfang eignet sich der SW77 nur schlecht. Warum?? Das Problem liegt bei dem wirklich nervtötenden Abstimmgeräuschen. Ein Audio/ Videobeispiel ist weiter unten. Der Empfänger ist wohl DX- fähig, doch die Rauschunterbrüche in der Abstimmung machen einen Suchempfang zur reinen Nervenprobe! Ich verstehe nicht, warum Sony diesen sehr störenden Effekt bei einem sonst so guten Empfänger belassen hat. Als der SW77 auf den Markt kam, war eine Abstimmung ohne Nebengeräusche schon realisierbar. Der „Billig- Empfänger“ Redsun RP2100 hat eine wesentlich angenehmere Abstimmung mit fast keinen Abstimmgeräuschen.

Aber unter dem Strich ist der SW77 ein sehr guter World Band Receiver mit sehr vielen Möglichkeiten, nicht zuletzt ist der Synchrondetektor eine Supersache.

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 Abstimmgeräusche (Video) 

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Sony ICF-SW07

Der Sony ICF-SW07, einer kleiner Luxusweltempfänger der es in sich hat! Als Nachfolger des SW100E, hat auch er einen Synchrondetektor eingebaut. So klein und fein das Gerät ist, so gut ist er auch. Der Empfang ist super! Vor allem mit der dazugehörigen Loop- Aktivantenne. Sitzt man in den vier Wänden und der Empfang geht in die Knie, so holt man sich die Loop und höre da, der Empfang ist wieder da!! Der SW07 verfügt über jede Menge alphanumerischer Speicher, so das man übersicht über seine abgespeicherten Sender hat.  Im Vergleich mit dem YB80, ist der SW07 mindestens 1 Klasse besser, ausser im Klang. Ach ja, er verfügt natürlich auch über SSB in 100Hz abstimmung.

Ein Portabler Luxus Rx der sehr empfehlenswert ist aber auch seinen Preis hat.

 

 

 

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Sony ICF-SW7600GR

Der Sony ICF-SW7600GR. Über dieses Radio, das eigentlich jeder Kurzwellenfan kennt, kann man nur schreiben: Sehr guter portabler Empfänger der in etwa dem SW07 in Sachen Empfang gleicht. Die wesentlichen Unterschiede sind: SSB Abstimmung mit BFO (Clarifier) da nur 1khz Schritte verfügbar. Keine alphanumerischen Speicher. Abstimmung etwas träge, und der Klang ist wegen der Grösse besser als beim SW07.  Nicht allzu Spiegelfrequenzfest!

Sehr gutes Preis/Leistungs- Verhältnis

 

 

 

 

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Sony ICF-SW100S

Der Sony ICF-SW100 ist meines Wissens der kleinste Weltempfänger mit wirklich ernst zu nehmenden Empfangseigenschaften. Er überstreicht den Frequenzbereich von 150Khz – 30Mhz durchgehend in den Betriebsarten AM, AMS, USB und LSB. Zudem bietet er UKW Empfang von 76Mhz – 108Mhz. Der ICF-SW100 verfügt über 50 Speicher, die sich alle mit einem 6- stelligen Text beschriften lassen. Auch die üblichen Funktionen wie Wecker, Timer usw. sind eingebaut. Die Bedienung ist recht einfach, so dass man die Bedienungsanleitung nicht immer dabei haben muss. Es ist wirklich erstaunlich, was die Sony- Ingenieure in so ein kleines Gehäuse reingepackt haben! Eine Hand voll Weltempfänger, der sich in Sachen Empfangsleistung vor grösseren Geräten nicht zu verstecken braucht. Die Stärke des SW100 ist der Empfang von Kurzwellensendern, und zwar in der Betriebsart AM Synchron. Diese Funktion funktioniert wirklich super. Wer kennt das nicht: Der eingestellte Sender leidet unter Interferenzpfeifen weil der benachbarte Sender so stark ist, so dass er in die eingestellte Frequenz reindrückt. Man aktiviere den Synchrondetektor, suche sich das weniger gestörte Seitenband, und weg ist das störende Pfeifen. Da der SW100 auch über SBB verfügt, lässt sich auch Amateurfunk und sogar Kurzwellenflugfunk usw. behelfsmässig damit hören. Allerdings ist der SW100 mit der eingebauten Antenne recht taub. Aber das muss nicht unbedingt von Nachteil sein. So übersteuert der SW100 nicht so schnell, wie sonst andere Weltempfänger. Wenn man tiefer in die Kurzen Wellen reinhören möchte, so wird dem Kleinen entweder ein Drahtröllchen (SW100E), oder wie bei meinem, dem SW100S, die selektive Aktivantenne AN-100 angeschlossen. Mit dieser Antenne, die übrigens vom SW100 mit Spannung versorgt wird, bekommt der SW100 grosse Ohren. So lässt sich sogar Fernempfang (DX) betreiben. Durch die Vorwahl von drei Empfangsbereichen, ist eine Vorselektion des Frequenzbereiches gegeben. Das ist gut um Grosssignalstörungen, Spiegelfrequenzen usw. zu unterdrücken.

Im Grossen und Ganzen ein toller Empfänger für die Hosentasche, der Spass macht und verblüfft!

   

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Tecsun PL-350

Seit Anfang 2005 ist der PL-350 schon erhältlich. Allerdings kam der nicht nach Europa und wurde nur in China angeboten. Natürlich war er mit chinesischer Beschriftung. Doch seit einiger Zeit sind auch PL-350 mit englischer Beschriftung lieferbar. Ich habe den PL-350 aus Hongkong einfliegen lassen. Was ist der Tecsun PL-350 für ein Weltempfänger? Das Ding ist richtig klein: ca. 15x9x3cm (BxHxT). Er besitzt 550 nichtflüchtige Speicher, die in drei Varianten einteilbar sind. Frequenzbereiche: MW: 522 - 1620 oder 520 - 1710 kHz (9kHz oder 10 kHz oder 1kHz Schritte) und 1710Khz – 30Mhz (1khz oder 5khz Schritte), nur in AM. UKW von 76 – 108Mhz, über Ohrhörer in Stereo. Ein dreifach schaltbarer Antennenabschwächer, ein Tonhöhenschalter, Wecker, Timer usw. Ein paar Besonderheiten hat er aber noch: Ein Antennentrimmer ist auch eingebaut. So lässt sich die Antenne immer optimal auf die Frequenz abstimmen. Weil der PL-350 leider nur ein Einfachsuper ist, produziert er Naturgemäss mehr Spiegelfrequenzen als ein Doppelsuper. Doch für dieses Problem hat der PL-350 eine Besonderheit eingebaut: Er besitzt zwei schaltbare Zwischenfrequenzen. Diese sind 455khz und 450khz. Falls auf der Wunschfrequenz Interferenzen auftreten, drückt man einfach den IF- Knopf unten rechts. Und schon schiebt man die Störung um +/-10khz zur Seite und die Frequenz ist frei. Das ist wirklich eine tolle Funktion, die ich noch nie bei einem anderen Weltempfänger gesehen habe. Er hat auch einen so genannten Beleuchtungstimer eingebaut. Zwischen 19 Uhr Abends  und 7 Uhr morgens schaltet sich die Beleuchtung bei jeder Tasten oder VFO- Bewegung ein. Natürlich kann man auch in der übrigen Zeit die Beleuchtung per Knopfdruck ein und ausschalten. Als Zugabe hat er noch einen Anschluss für eine externe Antenne und eine Ladeelektronik für NI-MH Akkus. Der Lieferumfang ist komplett: Akkus, Netzteil (Reiseadapter wird benötigt), Drahtantenne, Stereoohrhörer, Schutzbeutel. Die Verarbeitung des PL-350 kann als sehr gut bezeichnet werden. Wie ist der Empfang?? Ich habe ihn mit dem Eton E5 verglichen. Was mit dem E5 zu hören ist, hört man auch mit dem PL-350. Auf Mittelwelle ist der E5 eindeutig überlegen. Er bringt die Sender einfach besser und verständlicher. Auf Kurzwelle sind die Unterschiede nicht gross. Der PL-350 klingt etwas dünner, was natürlich auch mit der Grösse des Gerätes zu tun hat. Er rauscht auch ein bisschen mehr als der E5. Der PL-350 hat aber die IF- Shift Funktion, die der E5 nicht bietet. Und das ist ein Riesenvorteil. Wie wir ja wissen, sind zwischen 6200khz – 6700khz, Spiegelfrequenzen zu hören. Das sogar mit Stationsempfängern. Hört man z.b. Mystery Radio auf 6220khz, so kommt es vor, das vom 41m Band her, Sender zu hören sind auf 6220khz. Mit dem E5 hat man keine Chance diesen Interferenzen zu entgehen. Mit dem PL-350 schon! Man drücke die IF-Shift Taste, und schon schiebt man die Spiegelfrequenz um +/-10khz bei Seite und hat sauberen Empfang. Die Abstimmung des PL-350 ist so wie beim E5; ein quasi analoges Abstimmgefühl. Wer es aber mit Abstimmgeräuschen (kleine Rauschunterbrüche) mag, kann dies umprogrammieren. Da kann man nur sagen: Super!! Die Filterbandbreite ist meiner Meinung nach gut gewählt. Ab und zu treten Interferenzpfeifen auf den dicht belegten Bändern auf. Auf UKW kann der kleine auch überzeugen. Gute Trennschärfe, guter lauter Klang. Kommt aber nicht an den E5 heran. Im Grossen und Ganzen ein richtiger Spassmacher, vor allem bei dem Preis inkl. Versand: ca. 90CHF oder 60Euro. Sehr zu empfehlen.

 

 

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Tecsun PL-600

Der PL-600 gibt es schon eine Weile. Im europäischen Ausland ist er nur über wenige Funkfachhändler erhältlich, auch unter einer anderen Marke. Sonst ist er über Ebay bei chinesischen Händlern zu beziehen, wo ich ihn auch her habe. Für ca. 70 US Dollar inkl. Versand, bekommt man ein Gerät, das fast alle Wünsche eines Radiohörers erfüllt. Was ihm lediglich fehlt, ist der Synchrondetektor für den AM- Empfang. Alles andere kann sich sehen lassen.

Wichtigste Eigenschaften:

Frequenzbereich: 100Khz – 30Mhz , 76 – 108Mhz (Stereo über Kopfhörer)
Betriebsarten: AM, SSB über einen Clarifier (BFO) abstimmbar, WFM bei UKW
Doppelsuper
1Khz & 5Khz Abstimmschritte auf KW, 1Khz, 9 Khz & 10Khz auf MW
Dreistufiger Abschwächer
2 Schaltbare Bandbreiten: 6Khz & 3Khz
Anschluss für Aussenantenne
600 nichtflüchtige Speicher
Geräuschlose Abstimmung
Guter Klang
Robust gebaut
Kommt komplett mit Schutztasche, Akku’s, Ladegerät, Ohrhörer, Wurfantenne
 
 

 

       

 

Wie ist der Empfang mit dem Tecsun PL-600?

Wie praktisch alle portablen Radiogeräte leidet der PL-600 auch unter dem „Virus“ Grosssignalstörungen! Ober- und unterhalb vom 49m und dem 41m Band sind praktisch zu jeder Tageszeit diese lästigen Störungen zu hören. In Mitteleuropa ist der Betrieb mit einer externen Antenne also mit Vorsicht zu geniessen. Nicht jedes empfangene Signal ist ein „echtes“ Signal…

Aber der PL-600 hat zum Glück mehr positives als negatives an sich!

Ich habe ihn mit dem neueren Degen DE1106 verglichen. Beide Radios sind über weite Strecken gleich Empfindlich und in etwa gleich Trennscharf. Am frühen Morgen im 60m Band, war Radio Rebelde, der auf 5025Khz sendet, mit gleicher Signalstärke zu empfangen. Der Degen DE1106 war aber in der Signalbeeinflussung flexibler, und konnte mit seinem Synchrondetektor einen RTTY- Sender im unteren Seitenband sehr gut ausblenden. Auch die sehr helle Wiedergabe des Degen konnte das Signal verständlicher bringen. Mit dem PL-600 konnte der Sendeinhalt  zwar verstanden werden, aber das RTTY Signal war auch gut zu hören und störte. Ein umschalten auf SSB um den Sender in „ECSS“ zu empfangen, brachte nichts, weil der PL-600 für diesen Empfangstrick nicht geeignet ist. Die Audio klingt nicht sauber. Was sehr gut gefällt ist die geräuschlose Abstimmung mit dem VFO- Knopf. Zudem läuft er seidenweich. DX- Empfang ist mit dem PL-600 ein Stück weit möglich, wenn in der Nachbarschaft des Signals keine Störer vorhanden sind. Gegen vier Uhr früh, war sogar Radio Clube do Para aus Brasilien zu empfangen. Und das mit der Teleskopantenne! Aber da stiess der PL-600 an seine Grenzen, weil er AM- Signale in SSB mehr schlecht als recht wiedergeben kann. Das funktioniert beim DE1106 sehr gut!

Im UKW- Band spielt er sehr gut. Trennscharf und sehr guter Klang, über Lautsprecher und erst recht über Kopfhörer.Für den Preis bekommt man wirklich einen sehr guten Weltempfänger der auch in Sachen Verarbeitungsqualität überzeugt.

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