Antennen

Ohne sie geht einfach nichts in Sachen Empfang !

Die Antenne.


Wellbrook ALA1530S+

Was ist die ALA1530S+ für eine Antenne? Sie ist eine sogenannte Loop- Antenne. Diese Art von Antennen nutzen mehrheitlich die magnetische Komponente des elektromagnetischen Signals. Das hat den Vorteil, das wesentlich weniger elektrische Störungen, verursacht durch etliche Haushaltgeräte, Gewitter usw., aufgenommen werden. Das Ergebnis ist dann ein oft wesentlich sauberes Signal als z.b. mit dem Langdraht, der auch die elektrische Komponente aufnimmt. Nun, die allermeisten Loop's müssen ständig nachgestimmt werden, sobald man die Empfangsfrequenz ändert. Bei der ALA1530S+ muss man das nicht machen. Sie ist eine Breitbandloop. Wie das funktioniert, ist ein Geheimnis des HerstellersWellbrook Communications. Obwohl sie Breitbandig ausgelegt ist, hat ihr Verstärker dennoch ein überragendes Grosssignalverhalten von 43dbm+. Im Vergleich mit dem 20m Langdraht, liefert die ALA1530S+ allermeistens die besseren, ruhigeren und saubereren Signale. Im Durchschnitt bringt sie etwa 20db mehr Signal als der 20m Langdraht. Und das, obwohl sie ein Durchmesser von nur 1m hat. Da die ALA1530S+ zugleich eine bidirektionale Richtantenne ist, kann sie idealerweise auf einem Rotor montiert werden. Sehr wichtig: Die ALA1530S+ stellt dem nachgeschaltetem Empfänger ein recht starkes Signal zur Verfügung. Der Empfänger sollte deshalb ein sehr gutes Grosssignalverhalten haben. Sonst wird er unweigerlich Übersteuern und nur undefinierte Signale liefern.

Wer wirklich das letzte aus dem Äther in Superqualität holen will , mach nichts falsch, sich eine ALA1530S+ zu gönnen. Die Vorraussetzungen müssen aber stimmen.

Empfangsbeispiele gibt es hier

Nach oben


 

Modifizierte CB- Antenne

Ein Überbleibsel aus den alten Zeiten, als ich noch CB- Funker war. Vor einiger Zeit habe ich diese 1/2 Lambda im Keller ausgegraben. Anstatt diese zu entsorgen, habe ich sie kurzerhand für den Kurzwellenempfang umfunktioniert. Ich habe einfach die Spule, die die Antenne für den 11 Meter Bereich abstimmt, entfernt. An Stelle dieser Spule, habe ich einen selbstgebauten, externen 1:9 Balun angebracht. Nun, die Antenne ist 5,5m lang und liefert praktisch gleich gute Signale wie der 20m Langdraht. Nur unter ca. 5 Mhz, bringt sie etwas weniger Signal, ca. 1 -  2 S- Stufen, als der Langdraht. Eines ist aber interessant: Die vertikale Antenne ist "ruhiger" im Empfang. Sie bringt deutlich weniger Störungen. Vielleicht hängt das aber auch damit zusammen, das sie etwa 5m weiter weg steht, als der Einspeisepunkt des Langdrahtes. Sie steht etwa 15m von Haus weg, der Einspeisepunkt der Langdrahtantenne etwa 10m. Da kann man wieder sagen, guter Empfang muss nicht teuer sein. Es reicht schon eine alte CB- Antenne und ein selbst gebastelter Balun.

 

Nach oben


 

Diamond D-130 Breitbandantenne

Die Diamond D-130 ist sowohl eine Empfangs wie auch eine Sendeantenne. Sendeseitig ist sie in den Bereichen oberhalb 30 Mhz sehr gut zu gebrauchen. Aber auf das will ich hier nicht eingehen, da ich nicht sende. Eigentlich ist die D-130 eine klassische, passive Superdiscone. Ihr Empfangsbereich geht von 25 – 1300Mhz, so steht es auf dem Papier. Ab sie empfängt selbstverständlich auch unterhalb 25Mhz. Und das nicht mal schlecht. Kurzwellenprofis würden vielleicht über diesen Kurzbericht nur lächeln, aber eine passive Scannerantenne lässt sich super gebrauchen für die kurzen Wellen. Ich habe sie mit dem Kenwood R-600 und dem Icom IC-R8500 ausprobiert. Der R-600 ist geradezu prädestiniert für die D-130, weil er keine grossen Antennen verträgt. Der R8500 verträgt mühelos 20m Langdraht, aber es ist erholsamer als man denkt, mit einer so kurzen Antenne in kurzen Wellen zu lauschen. Sehr oft bringt der Draht sehr starkes Rauschen. Wenn dann auf die D-130 umgeschaltet wird, ist es fast unglaublich. Das S- Meter geht etwa um 4-5 Stufen zurück, das Signal bleibt aber meistens hörbar. Leiser, aber oft wesentlich verständlicher. Klar, bei extrem schwachen Signalen mit dem Langdraht, ist mit der D-130 nichts mehr zu hören. Aber das sind vielleicht 10% von den extremen Empfangsfällen. Wie auch bei der SA-7000, die etwas besser ist als die D-130, kann ich die D-130 nur empfehlen. Ich kann nur immer wieder betonen: Weniger ist manchmal doch mehr!!!

Nach oben


 

Langdraht mit Balun

Ja, auch das muss sein. Rasen mähen. Was ich eigentlich auf diesem Bild zeigen will, ist der komische weisse Draht der da so unscheinbar vom Gartenhäuschen weggeht. Das ist meine Hauptempfangsantenne. Das Drähtchen ist 20m lang, angepasst über einen Balun, der übrigens ein Hobbykollege aus Deutschland extra für mich hergestellt hat. Da der Einspeisepunkt des Langdrahtes ca. 8m von Haus entfernt ist, habe ich sozusagen keinen elektrischen Störnebel des Hauses, der den KW- Empfang stört. Das bedeutet, sehr ruhiger Empfang auf allen Frequenzen. Auch zu sehen ist die Erdung meiner Empfangsanlage, ein hellbraunes Kabel das vom Einspeisepunkt zu einem in die Erde gerammten Kupferstab geht. Auch das, hält mir sonstige Störungen  vom Leibe. Aber wehe, der Fernseher (Glotze) wird eingeschaltet !! Dann ist es vorüber mit dem Mittelwellenempfang. Gegen Fernsehstörungen ist einfach kein Kraut gewachsen, zumindest nicht in meinem Garten.

Nach oben


 

AOR SA-7000 Breitbandantenne

Die SA-7000 ist eine Breitbandantenne, die den Frequenzbereich von 30khz – 2000Mhz erfasst. Diese Antenne passt sehr gut zum Icom PCR1000 und dem AOR AR8600. Grund für das gute Zusammenspiel ist, der Kurzwellenstrahler ist mit 1,80m nicht übertrieben lang, was den Breitbandempfängern ohne ausreichende Vorselektion zugute kommt. Zweiter Pluspunkt der SA-7000 ist, die beiden Strahler für KW und ab 30Mhz werden durch eine passive Elektronik auf die erforderlichen 50Ohm Impendanz angepasst. Der grosse Nachteil dieser Antenne: ihr Preis. Mit ca. 200 Euro oder 300CHF ist sie ziemlich teuer. Aber, für Breitbandempfänger die beste und eleganteste Wahl.

 

Sehr zu empfehlen.

 

Nach oben


 

MW /LW Aktive Loop- Antenne

Sie wurde von einem deutschen Hobbykollegen extra für mich gebaut. Der drehbare Rahmen hat ca. 50cm Durchmesser. Das Kästchen darunter beherbergt die Elektronik. Dort sind ein Luftdrehkondensator für die Feinabstimmung, ein regelbarer Vorverstärker, die Umschaltung MW/LW und eine Leuchtdiode zur Batteriekontrolle eingebaut. Betrieben wird die Antenne mit 3 Volt Gleichspannung, die von zwei 1,5 Volt AA- Batterien erbracht werden. Die Loop funktioniert sehr gut und ermöglicht guten Richtempfang. Leider kann ich sie nur selten benutzen, weil sehr starke Störungen von Nachbar rüberkommen, vielleicht von einem Fernseher. Aber in den frühen Morgenstunden, wenn der Störpegel auf ein Minimum fällt, ermöglicht die Loop- Antenne Amerika- empfang auf Mittelwelle.

Nach oben


 

Dressler ARA60

Die sehr bekannte und zudem auch sehr gute Aktivantenne ARA60 dürfte wohl die meistverbreitete KW- Aktivantenne sein. Für Antennengeschädigte die einen guten KW- Empfänger besitzen, ist die ARA60 die ideale Antenne. Sie ist klein und lässt sich schnell am Balkongeländer montieren. Sofern keine Störer in der nähe sind, wie z.b. Fernseher usw., bringt sie sehr guten Empfang. Sie ist in der Verstärkung  um ca. 10db regelbar. Aber Vorsicht: nicht alle Empfänger vertragen eine Aktivantenne. Der JRC NRD545 DSP mag die ARA60 überhaupt nicht. Er  übersteuert !! Das ist sehr enttäuschend. Das liegt nicht an der  ARA60, sondern am NRD545. Die alten NRD’s lieben die ARA60. Früher, als ich die Kombination NRD525/535 & ARA60 hatte, waren nie irgendwelche Grosssignalprobleme zu hören. Im Vergleich mit 20m Langdraht erzeugte die ARA60 mehr Rauschen. Sehr schwache Stationen kamen mit dem Langdraht besser, weil der Langdraht rein passiv ist, also keine elektronische Verstärkung wie bei der ARA60.

 

Eine sehr empfehlenswerte Aktivantenne

 

Nach oben


 

Discone Sky Scan

 

Diese Antenne führt ein Schattendasein. Ich brauche sie höchst selten, darum ist sie nicht auf dem Mast montiert. Wie wir alle wissen, ist diese Antenne für den oberen Frequenzbereich, also nicht unbedingt geeignet für KW. Sie funktioniert, gemäss technischen Daten, ab 25MHz bis 2000Mhz. Ein Schnellvergleich mit der SA-7000 hat gezeigt, dass sie in den klassischen VHF/UHF Bereichen etwas besser empfängt. Bis ca. 70Mhz empfängt die SA-7000 wesentlich besser.

Für reine Scanneranwendungen sehr zu empfehlen.

 

Nach oben