Empfangsvergleiche

 

 
 
NTi Hochpassfilter HP0020 & Tiefpassfilter LP060
Grahn GS5-SE/ML3 vs. Reuter RLA3A
Boni-Whip vs. Mini-Whip
Rafansys LRX-30 vs. Wellbrook ALA1530S+
Ten-Tec RX340 vs. Reuter RDR50B
Reuter RDR50B vs. Microtelecom FM+
Drake R7 vs. Drake R8B
Perseus SDR vs. Bonito RadioJet
ALA1530S+ - ALA1530L
RF Systems DX-One MKII - Fenu-Loop/HDLA3
Fenu-Loop/HDLA2 - ALA1530S+
Vergleich zwischen sechs portablen Empfängern
Versteckter Sender unter einer starken Störung
Vergleich zwischen vier Empfängern
JRC NRD545 DSP vs. Reuter RDR54
ALA1530L - Fenu-Loop/HDLA3
Perseus SDR vs. JRC NRD545 DSP
RF Systems DX-One MKII vs. Fenu-Loop/HDLA2
Sony ICF 2001D vs. Eton / Lextronix E1
Wie hören sich Grosssignalstörungen und Übersteuerungen an?
20m Langdraht vs.Wellbrook ALA1530S+
 

 

Watkins Johnson HF-1000 vs. Icom IC-R9500

In diesem Empfangsvergleich treffen zwei der besten Tischempfänger aufeinander. Der Watkins Johnson HF-1000 und der Icom IC-R9500. Leider waren die Empfangsbedingungen nicht sehr gut und sind etwas verrauscht. Nach meinem Gehör sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Geräten sehr gering, mit leichten Vorteilen für den IC-R9500. Die mächtigen Funktionen des IC-R9500 zur Störbefreiung und zur Tonbeeinflussung, verhelfen ihm zu Ausschlaggebenden Empfangsergebnissen.

Aber hört selbst. Hier ist das verwenden einen Kopfhörers notwendig, will man die Unterschiede raushören.

Sekunde 0 -10 > Watkins Johnson HF-1000
Sekunde 10 - 20 > Icom IC-R9500
 
198khz-AM
BBC
864khz-AM
France-Bleu
1700khz-AM
Griechischer-Pirat
3604khz-LSB
Amateurfunk
4010khz-AM
Birinchi-Radio
4905khz-AM
PBS-Xizang
4835khz-AM
ABC
4920khz-USB
All-India
5505khz-USB
Shannon-Volmet
6130khz-AM
PBS-Xizang
7172khz-LSB
Amateurfunk
9790kz-AM
Radio-Liberty
10051khz-USB
Gander-Radio
12095khz-AM
BBC
13605khz-USB
Radio-Marti
14194khz-USB
Amateurfunk
15630khz-AM
VOA
17670khz-AM
All-India-Radio

 

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NTi Hochpassfilter HP0020 & Tiefpassfilter LP060

Die Firma NTi ist eine der ganz wenigen Firmen, die noch Produkte für die Kurzwellenhörer herstellt. Nebst den sehr guten Antennen, stellt NTi auch sinnvolles Zubehör für den Funkempfang her. Das hier besprochene Zubehör sind zwei Filter, die direkt in die Antennenleitung, kurz vor dem Empfänger eingeschleift werden.

Der Hochpassfilter HP0020 dämpft die gesamte Lang- und Mittelwelle und verhindert, dass starke Signale den Empfänger übersteuern. Das würde sich mit Geisterstationen oder mit undefinierbaren Signalgemischen im Kurzwellenempfang bemerkbar machen. Aber auch ein erhöhtes Grundrauschen können Anzeichen für Übersteuerungen sein. Vor allem Empfänger ohne Vorselektion an starken Antennen, sind von solchen Phänomenen betroffen. Die Einfügungsdämpfung  des Filters ist mit -1dB erfreulich gering und dürfte auch Hardcore DX’ern entgegenkommen.

Dämpfungswerte HP0020 (Herstellerangaben)
 
0MHz bis 500KHzz: -55dB
1.0MHz: -45dB
1.6MHz: -35dB
2.0MHz: -3dB
über 2.5MHz: -1dB
.

Der Tiefpassfilter LP060 dämpft alle Frequenzen oberhalb 60Mhz. Dieser soll vor allem verhindern, dass starke UKW-Signale (87.5 - 108MHz) den Empfang auf der Kurzwelle beeinträchtigen. In der Nähe von UKW-Sendern kann dies schon mal vorkommen. Normalerweise hören sich solche UKW-Überschläge in die Kurzwelle als breite, „kratzige Modulation“ an, wenn man sich diese in AM oder SSB anhört. Auch bei diesem Filter ist die Einfügungsdämpfung mit -1dB sehr gering. Für Amateurfunkhörer wichtig: das 6m Band (50-54MHz) wird nicht gedämpft und bleibt somit voll empfangbar.

Dämpfungswerte LP060 (Herstellerangaben)

52MHz: -1dB
60MHz: -3dB
80MHz: -55dB
88-110MHz: -90dB
110-150MHz: -75dB
150-200MHz: -70dB
200-400MHz: -65dB

An der Hamradio 2015 in Friedrichshafen, erhielt ich von Dennis Walter, der die NTi Produkte vertreibt, die besagten Filter um diese unter realen Bedingungen zu testen.

Das Antennensignal, kommend von der Magnetloop ML200, passiert einen Antennenwahlschalter und wird entweder über ein Bypass-Kabel oder über den zu testenden Filter geleitet. Beide Signalwege werden dann wieder über ein BNC T-Stück zusammengeführt. Anschliessend geht das Signal auf den Breitbandempfänger Icom IC-R9500. Mit dem Spektrum des R9500 lassen sich das ungefilterte Signal (über das Bypass-Kabel) und das gefilterte Signal  (über den zu testenden Filter) betrachten.

Hinweis: Diese Schaltung ist nicht nach Lehrbuch der Messtechnik! Sie zeigt dennoch die Funktion der Filter.

Die vorgehensweise der Tests wurde gefilmt und sind in den beiden unteren HD-Videos ersichtlich.

Bei den YouTube- Videoeinstellungen auf HD und Vollbild schalten, um die Details zu erkennen.

Tiefpassfilter LP060

 

 

Hochpassfilter HP0020

 

 

Fazit:

Beide Filter erfüllen ihre Aufgabe sehr gut und dämpfen das gewünschte Frequenzband. Sehr zu empfehlen bei Empfängern ohne Vorselektion.

Danke an Dennis Walter von Bonito für die Ausleihe der Filter.

gepostet am 22.07.2015

 

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Grahn GS5-SE/ML3 vs. Reuter RLA3A

Dieser Vergleich war einer der schwierigsten den ich bis jetzt gemacht habe. Zum einen waren die Ausbreitungsbedingungen schlecht, zum anderen konnte ich diese beiden Innenraumantennen nicht wie vorgesehen drinnen vergleichen wegen der vielen Störungen im Haus. Auf dem Gartensitzplatz ging es dann. Leider konnte ich nicht alle Audioaufnahmen am selben Tag machen, weil es immer wieder Störungen aus dem nahen Umfeld gab. Ganze drei mal musste ich die Antennen und Empfänger draussen aufbauen, um einigermassen gescheite Aufnahmen machen zu können.

Die Aufnahmen wurden mit dem Perseus SDR und logischerweise dem Notebook aufgenommen. Leider störte auch das Notebook den Empfang, weil ja Tischantennen bekanntlich in der nähe des Empfängers stehen sollten. Insbesondere die Grahn musste ja in Reichweite sein um sie bei Frequenzwechsel abzustimmen. Die Reuter Antenne kann dank ihrem Breitbandprinzip abgesetzt aufgebaut werden. Das ist ein riesiger Vorteil. Aber um Chancengleichheit zu wahren, habe ich sie beide auf dem selben Tisch aufgebaut.

Schon bei den Einzelvorstellungen der Antennen habe ich auf ihre Stärken und Schwächen hingewiesen. Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu schreiben. Ausser einer Sache. Die Grahn Antenne funktioniert eigentlich hervorragend. Aber ab ca. 15Mhz brauchte die Grahn ein Erdanschluss! Ohne diesen provisorischen Anschluss über die DC- Buchse, wäre sie in diesem Vergleich auf den oberen Frequenzen durchgefallen. Vielleicht hatte dieses Testmuster einen defekt. Aber nach Anschluss der Erdung funktionierte sie einwandfrei und zog mit der RLA3A quasi gleich. Zuerst dachte ich, das beide Antennen sich irgendwie beeinflussten. Sie waren ja über den Antennenschalter miteinander verbunden. Aber auch beim Einzelbetrieb blieb dieses Phänomen. Ich habe den Hersteller betreffs Erdungsanschluss angesprochen. Dieses wird geprüft.

Nun aber zu den Audiobeispielen.

Sekunde 0 -10 > Reuter RLA3A
Sekunde 10 - 20 > Grahn GS5-SE

Ein Kopfhörer ist unbedingt notwendig bei diesen Vergleichen, will man etwas raushören.

Verfasst am 25.09.2014

DH038-German-Navy
23.4khz
Zeitzeichen
77.5khz
RTL
234khz
DLF
756khz
France Bleu
1278khz
Radio 700
6005khz
Amateurfunk LSB
7091khz
Medi 1
9575khz
Voice of Turkey
11965khz
Shannon-Volmet
13264khz-USB
Voice of Korea
15245khz
VOA
17530khz
Radio-Espania
21610khz

 

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ELAD FDM-S2 vs. Perseus

Eigentlich wollte ich kein Audiovergleich zwischen diesen beiden SDR's machen, weil die Unterschiede fast nicht hörbar sind. Aber nach einigen Anfragen interessierter SWL's, liess ich mich doch noch dazu überreden.

Nach einer dreiwöchigen Testphase mit dem FDM-S2 stellte ich fest, das sich diese beiden SDR's mit ihrer Originalsoftware, Gehörmässig kaum voneinander unterscheiden. Einzig der Perseus hat für mein Hörempfinden ein geringfügig höheres Rauschen und klingt etwas dünner. Die Lesbarkeit schwächster Signale ist beim FDM-S2 eine kleine Spur besser.

Leider waren die Bedingungen nicht sonderlich gut. Die Signale sind teils ziemlich verrauscht und es sind Weidezaunimpulse zu hören.

Aber hört selbst. Auch hier ist das verwenden einen Kopfhörers notwendig, will man die Unterschiede raushören.

Sekunde 0 -10 > ELAD FDM-S2
Sekunde 10 - 20 > Perseus

Verfasst am 14.08.2014

 
BBC
198khz-AM
France Info
603khz-AM
RTVDjbouti
4780khz-AMS
Radio Clube do Para
4885khz-AM
Radio Kuwait
5960khz-AMS
Amateurfunk
7138khz-LSB
RAF Volmet
11253khz-USB
Radio Nacional Brasilia
11780khz-AM
Radio Habana
13740khz-AM
Bandrauschen bei 15175khz
7khz-Bandbreite-AM
Radio Vatican
15570khz-AM
Radio Espania
21610khz-AM
 
 
 
 
 
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Boni-Whip vs. Mini-Whip

Bevor ich diesen Vergleichstest machen konnte, musste ich erstmal eine Original Mini-Whip von Roelof Bakker PA0RDT auftreiben. Da Roelof nicht erreichbar war, musste ich jemand finden der gewillt war, mir die Mini-Whip auszuleihen. Dann fand sich eine Mini-Whip der letzten und aktuellsten Version. Heinz Stampfl, bekannt durch seine Handgefertigten Morsetasten und den Empfängerprojekten, hatte diese Mini-Whip und stellte mir diese freundlicherweise zur Verfügung.

Nun, Dennis Walter von Bonito hatte mir im Vorfeld die Boni-Whip zukommen lassen, damit ich diese in meiner Umgebung mal anhöre. Die Boni-Whip konnte im ersten Vergleich durchaus überzeugen. Im Vergleich mit grösseren Antennen konnte sie meistens mithalten. Wo sie aber die Loop's und Langdraht abhängte war im VLF- Bereich. Dort brachte sie exzellente Signalpegel und ein sehr gutes SNR. Doch wir wissen ja, das die Mini-Whip in diesen Frequenzbereichen auch sehr gut funktioniert.

Somit wären wir beim Vergleich Boni-Whip von Bonito gegen die Mini-Whip von Roelof Bakker. Letztere wird immer noch von Roelof Bakker hergestellt. Weil aus wirtschaftlichen Gründen sich der Bezug der Mini-Whip nicht lohnte, machte sich Bonito an die Entwicklung einer neuen Whip. Passenderweise, die Boni-Whip. Die Microantenne mit einer Strahlerlänge von 14cm ist komplett in SMD- Bauweise hergestellt. Die Boni-Whip ist eine Neuentwicklung, bei der einige Schwachpunkte der Mini-Whip ausgemerzt wurden. Eine wichtige Änderung ist die weitgehende Unempfindlichkeit gegenüber leitenden Materialien in der näheren Umgebung der Antenne. Vor allem die Mini-Whip reagiert stark auf solche Einflüsse.

Ein paar Anmerkungen zum Testaufbau:

Beide Antennen wurden nach vorhergehendem Test mit Mantelwellensperren ausgestattet. Bei der Mini-Whip musste zusätzlich die Sperre in der Fernspeiseweiche aktiviert werden. Das garantiert eine weitgehende Abblockung von Störsignalen, die über die Abschirmung des Koaxialkabels in die Antennen eingestrahlt werden. Insbesondere die Mini-Whip ist davon betroffen. Die Mini-Whip wurde auf einem Kunststoffrohr montiert, weil sie keine leitenden Werkstoffe in ihrer Nähe verträgt. Das gemäss Anleitung der Mini-Whip. Beide Zuleitungen der Antennen sind nach 6m Kabel durch einen passiven Antennenverteiler mit dem Masten geerdet. Somit ist eine weitgehend Störbefreite Konstellation gegeben.

Hier der schematische Aufbau.

 
 

Vergleich

Beide Antennen empfangen bis ca. 15Mhz etwa gleich gut! Pegel und Signal/Rauschabstand sind etwa auf selbem Niveau. Unterhalb 7,2Mhz habe ich keine Aufnahmen mehr gemacht, weil es keine Unterschiede rauszuhören gab! Oberhalb 15Mhz empfängt die Boni-Whip etwas besser. Hier habe ich ein paar Audiovergleiche gemacht.

Empfänger: Perseus SDR

Sekunde 00 - 10 >> Boni-Whip
Sekunde 10 - 20 >> Mini-Whip
Um die manchmal feinen Unterschiede rauszuhören, sollte ein Kopfhörer benutzt werden.

Voice-of-Vietnam
7285khz-AM
VoA-Deewa Radio
9310khz-AM
Radio-Veritas
11870khz-AM
Voice-of-Iran
13785khz-AM
Radio-Free-Cosun
15630khz-AM
Radio-Free-Asia
17700khz-AM
Radio-Riyadh
21505khz-AM
CB-Freeband-27705khz-USB

 

.

Fazit:

Beide Antennen haben exzellenten Empfang, obwohl die Boni-Whip von Bonito oberhalb 15Mhz etwas mehr Signal aus dem Äther fischen kann. Was bei den Testvorbereitungen auffiel; die Mini-Whip war schwieriger dazu zu bringen, saubere Signale zu liefern. Sie reagiert wesentlich stärker auf ihr Umfeld als die Boni-Whip. Mit anderen Worten, die Boni-Whip lässt sich leichter installieren und liefert über alles gesehen die etwas besseren Ergebnisse.

Verfasst am 20.07.2014

 

 
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Rafansys LRX-30 vs. Wellbrook ALA1530S+

Seit Anfang 2014 ist die neue Loopantenne Rafansys LRX-30 erhältlich. Eine sehr schön und stabil gebaute Loop, die mit der starken Konkurrenz mithalten muss. Denn der Hersteller Rafansys aus den Niederlanden hat sich das Ziel gesetzt, gemäss Zitat auf der Webseite ,"die besten Antennen der Welt zu bauen". Rafansys hat sich ein sehr hohes Ziel gesetzt. Die LRX-30 habe ich knapp zwei Wochen mit der ALA1530S+ verglichen. Ein kurzer Testbericht ist hier zu finden. In diesem zweiten Testabschnitt hören wir uns an, wie die beiden Antennen sich unterscheiden. Hierbei habe ich hauptsächlich schwache bis sehr schwache Sender bevorzugt. Denn, starke Signale sind für solche High-End Loop's kein Problem. Nur an den sogenannten "Grasnarben- Signalen" lassen sich Leistungsunterschiede feststellen. Hierbei hat sich herausgestellt, das beide Antennen ähnlich gut empfangen. Auch hat sich gezeigt, wo die Schwächen und stärken beider Antennen liegen. Die ALA1530S+ ist besser geeignet für die tieferen Frequenzen bis ca. 20khz. Der Militärsender DH038 auf 23.4khz war nur mit der ALA1530S+ zu hören. Die LRX-30 brachte hier kein verwertbares Signal. Anders herum brachte die LRX-30 Signale auf den oberen Frequenzbändern, also im 11m & 10m Band, einiges besser als die ALA1530S+. Beide Antennen haben also ihre bevorzugten Frequenzbereiche. Auf Mittelwelle und Kurzwelle empfangen beide Antennen praktisch identisch, wie die nachfolgenden Audiovergleiche zeigen werden.

Als Empfänger wurde der Perseus SDR genutzt.

Sekunde 00 - 10 >> Rafansys LRX-30
Sekunde 10 - 20 >> Wellbrook ALA1530S+
Um die feinen Unterschiede rauszuhören sollte ein Kopfhörer benutzt werden.

198khz
BBC-AMS
270khz
Cesky Rozhlas AMS
549khz
DLF-AMS
1368khz
BBC-AMS
1521khz
SER 5-AMS
1690khz
Griechischer Pirat-AM
3714khz
Amateurfunk-LSB
4780khz
Radio Djibouti-AM
5025khz
R.Rebelde-AMS
5935khz
WWCR-AMS
6575khz
Piraten-LSB
7082khz
Amateurfunk-LSB
8957khz
Shannon Volmet-USB
9680khz
China Radio Jammer
AM
11253khz
RAF Volmet-USB
11795khz
Radio Free Asia-AM
13200khz
USAF-USB
13264khz
Shannon Volmet-USB
13820khz
Radio Marti-AM
14240khz
Amateurfunk-USB
15265khz
Radio Liberty-AM
16332khz
Channel Marker-CW
17730khz
Radio Habana-AM
18111khz
Amateurfunk-USB
21235khz
Amateurfunk-USB
21640khz
Radio Espania-AM
27025khz
CB Funk USA-AM
28530khz
Amateurfunk-USB
28650khz
Amateurfunk-USB
 
 
 

Verfasst am 30.01.2014

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Ten-Tec RX340 vs. Reuter RDR50B

Lange hat es gedauert bis dieser Vergleich zustande kam. Zum einen war ein RDR50B- Leihgerät nicht verfügbar, zum anderen fehlte die Zeit und zu guter letzt waren die Empfangsbedingungen schlecht, um so hochwertige Kurzwellenempfänger repräsentativ miteinander vergleichen zu können. Mitte September 2013 fand das DX-Camp in Wetzlar-Blasbach statt. Dort hatte ich endlich die benötigte Zeit und sehr gute Empfangsbedingungen um diesen Vergleich zu machen. Nun, viele Worte über diesen Vergleich will ich nicht verlieren. Hier treffen zwei Geräte unterschiedlicher Konzepte aufeinander. Der RX340 ist ein analoger Profi- Empfänger mit nachgeschalteter DSP. Der RDR50B ist ein komplett digital arbeitender Empfänger. In gewissen Audiobeispielen ist deshalb ein leichter Dosenklang beim RDR50B festzustellen.

Bleibt zu sagen; beide Empfänger spielen in der obersten Liga. Obwohl der RDR50B nicht als "Profi" deklariert ist, spielt er dennoch in dieser Liga mit was die Empfangsleistungen und die Gehäuseverarbeitung angeht. Die Empfangsqualitäten des RDR50B stehen die des RX340 in nichts nach und sind teilweise besser! Zudem bietet er UKW Empfang in Atemberaubender Qualität. Empfindlichkeit, Grosssignalverhalten, Verständlichkeit, Rauscharmut sind bei beiden Geräten High-End Klasse! Nur wenige hochpreisige PC- gebundene SDR könnten die Empfangsleistungen der beiden Standalone- Empfänger noch Toppen.

Fazit:

Bei diesen beiden Geräten kann nicht behauptet werden, dass der eine besser ist als der andere. Der RX340 sowie der RDR50B sind High-End Empfänger mit unterschiedlichen Konzepten und Bedienungsphilosophien. Was letztendlich eine Rolle spielt ist der Geschmack und die Sympathie zur Marke. Wo sich die beiden extrem unterscheiden ist beim Kaufpreis. Der RX340 kostet nahezu doppelt so viel wie der RDR50B.

Testbedingungen:
Beide Empfänger wurden jeweils mit den am besten geeigneten Einstellungen betrieben. Folgende Antennen wurden hier bei verwendet:
-100m Langdraht
-Tropenbanddipol
-AAA1B aktive Doppelloop
-Fenu-Loop/RLA1B

 

Die Audiovergleiche

Sekunde 00 - 10 >> Ten-Tec RX340
Sekunde 10 - 20 >> Reuter RDR50B
Um die feinen Unterschiede rauszuhören sollte ein Kopfhörer benutzt werden.

AMS= AM Synchron, AMSR= AM Synchron mit Raumklang beim RDR50B

**Hier ist zu hören wir der Synchrondetektor des RX340 die Synchronisation verliert.

Radio Nostalgia
1251khz AM
Amateurfunk
3850khz LSB
**Radio Djibouti 4780khz AMS
AIR-Mumbai
4810khz AM
Shannon Volmet
5505khz USB
**Alcaravan Radio
5910khz AMS
**Holländischer Pirat
6140khz AMS
All-India Radio
6155khzAMS-AMSR
Holländischer Pirat
6325,5khz AMS
Amateurfunk
7178khz LSB
VoA
7575khz AM
Radio China
9730khz AM
RAF-Volmet 11253khz USB
PBS-Xinjiang 11885khz AM
Voice of Russia 13805khz AM
Amateurfunk 14271khz USB
Zeitzeichen CHU Canada 14670khz USB
Radio Free Afghanistan 15090khz AM
Radio Farda 17630khz AM
Amateurfunk
18160,2khz USB
Amateurfunk 21238khz USB
Radio Kuwait
21580khz AM
 
 

Verfasst am 22.09.2013

 

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Reuter RDR50B vs. Microtelecom FM+

Obwohl ich nicht der eingefleischte UKW- Hörer bin, liess ich es mir nicht nehmen, diese beiden exzellenten Empfänger, den Reuter RDR50B und den Microtelecom FM+ gegeneinander zu vergleichen. Der RDR50B ist ein Standalone SDR- Empfänger der ohne PC auskommt. Dieser ist in erster Linie ein Kurzwellenempfänger der mittels Module aufgerüstet werden kann. In diesem Fall ist das UKW- Modul eingebaut. Er lässt sich noch mittels Sendermodul zum Funkgerät aufrüsten. Ein sehr flexibles Konzept. Der FM+ ist ein UKW- Empfangskonverter, der speziell für den allerseits bekannten Perseus SDR entwickelt wurde. Somit können die Empfangseigenschaften des Perseus auch auf UKW genützt werden. Beide Systeme verfügen über RDS(Radio Data System), für die Anzeige der Sendernamen. Auch lässt sich die Stereobreite beider Geräte einstellen, was dann eine Art Raumklang erzeugt. Beim RDR50B lässt sich diese Funktion quasi Stufenlos in 200 Schritten regeln. Beim FM+ kann man 50µs, 75µs oder "aus" wählen. Ich habe beide Geräte an der Breitbandantenne Diamond DA-130 gegenseitig verglichen. In der zweiwöchigen Vergleichsphase habe ich einige Sender zu Gehör bekommen, die ich hier mit einem normalen UKW- Empfänger nie gehört hätte! Zu verdanken ist das der exzellenten Trennschärfe der digitalen Filter. Der RDR50B hat vier schaltbare Bandbreiten. Diese sind 50, 80, 120, 240khz. Jeder Filter hat eine "schmal" und eine "High Quality" Einstellung. Letztere hat etwas breitere Flanken was die Audio weicher und heller klingen lässt. Der FM+ (Perseus) hat quasi stufenlos regelbare Bandbreitenfilter von ca. 22 - 400Khz! Beide haben also die nötigen Werkzeuge für UKW-DX!

.

Fazit:

Ich habe fünf schwache und fünf starke Signale aufgenommen. Was die Trennschärfe betrifft, sind beide Geräte nahezu gleich. Für UKW- DX sind beide prädestiniert!Beim Klang der Stereosignale spielt der persönliche Geschmack eine grosse Rolle. Da muss jeder für sich selbst entscheiden was besser klingt. Jedenfalls nehmen der RDR50B & der FM+ eine Sonderstellung ein unter den UKW- Empfängern. Noch nie habe ich UKW so genossen wie mit diesen beiden Empfängern. Exzellente Trennschärfe und ein Superklang!

Chapeau!!

Herzlichen Dank an Reuter Elektronik(RDR50B) und SSB Electronic(FM+) für die Ausleihe der Geräte.

Die Audiovergleiche

Sekunde 00 - 10 >> Microtelecom FM+
Sekunde 10 - 20 >> Reuter RDR50B
Um die Unterschiede rauszuhören, empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

SWR1-89.8Mhz
50khzBW-Mono
Radio Central-90.5Mhz
50BW-Mono
Radio24-96.1Mhz
50khzBW-Mono
Radio Top-97.3Mhz
50khzBW-Mono
France Bleu-102.6Mhz
50khzBW-Mono
SWR1-92.4MhzMhz
240khzBW-StereoWide
SWR3-93.8Mhz
240khzBW-StereoWide
Radio Top-100.2Mhz
240khzBW-StereoWide
Radio Energy-100.9Mhz
240khzBW-StereoWide
Radio Zuerisee-106.7Mhz
120khzBW-StereoWide

Verfasst am 02.09.2012

 

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Drake R7 vs. Drake R8B

Die Firma Drake aus den USA war vor vielen Jahren die Adresse für Amateurfunkgeräte und Kurzwellenempfänger. Einige der von Drake entwickelten Geräte wurden zu Legenden. Unter diesen Legenden ist auch der Drake R7. In den siebzigern und Anfangs der achziger Jahre war er einer der Topempfänger schlechthin. Nach ihm erblickte der Drake R8 das Licht der Welt. Ein sehr guter Empfänger mit Synchrondetekor und Mikroprozessorsteuerung. Dieser R8 wurde im laufe der Jahre weiterentwickelt und wurde zum Drake R8A.  Später wurde auch dieser etwas verbessert und wurde zum R8B. Das war der letzte Empfänger von Drake. Im Jahre 2002 wurde die Produktion beendet. Seither ist die Firma Drake im Satellitenbereich tätig. Nach langem Suchen und Warten auf den R7, habe ich endlich ein Gerät gefunden der meine Ansprüche erfüllt. Voll Funktionsfähig und nahezu Neuwertiges Aussehen. Weil ich jetzt den R7 & den R8B besitze, drängt sich ein Vergleich dieser sehr Unterschiedlichen Empfänger auf.

Fazit:

Beide Geräte haben eine unterschiedliche Wiedergabe. Die Audio des R7 ist recht dünn aber auch sehr verständlich. Er hat ein sehr angenehmes Rauschen. Der R8B hingegen klingt voll und Basslastig. Er erinnert in der Wiedergabe an die alten Röhrenradios. Bei mittleren und starken Signalen ist das ein grosser Vorteil. Die Sender klingen richtig voll. Bei ganz schwachen Signalen hat der R7 die Nase ein klein wenig vorn. Durch sein geringes Rauschen und der Höhenbetonten Wiedergabe, sind schwache Signale oft besser Verständlich. Aber das hängt auch etwas mit dem Gehör des SWL's zusammen. Man überzeuge sich selbst anhand der Audiobeispiele.

Die Audiovergleiche

Sekunde 00 - 10 >> Drake R7
Sekunde 10 - 20 >> Drake R8B
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

Radio BBC
198khz - AM
Radio Algier
252khz - AM
Radio Algier
531khz - AM
Radio RAI Milano
900khz - AM
Pirat Radio
1653khz - AM
Amateurfunk
3725khz - LSB
Radio Djibuti
4780khz - AM
Shannon Volmet
5450khz - USB
Amateurfunk
7075khz - LSB
Radio All India
7250khz - AM
Radio Monaco
8728khz - USB
Auckland Volmet
13282khz - USB
Radio Australia
13630khz - AM
Voice of Korea
13760khz - AM
Amateurfunk
14250khz - USB
Zeitzeichen CHU Canada
14670khz - USB
Trenton Volmet
15034khz - USB
VOA Madagaskar
15580khz - AM
Radio Riyadh
17615khz - AM
Amateurfunk
18138khz - USB
Radio Exterior de Espania
21610khz - AM
CB Funk aus Portugal
27335khz - LSB
   

Verfasst am 04.08.2012

 

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Endlich!! Nach mehreren Tagen der Eingewöhnung ist der RadioJet nun bereit für den Vergleich mit dem Perseus SDR. Der Perseus SDR ist schon ein paar Jahre erhältlich und ist ohne Zweifel einer der besten SDR der noch bezahlbar ist. Seine Steuersoftware ist nach mehreren Versionen dementsprechend ausgereift. Der RadioJet hingegen, ist gerade mal seit Ende 2011 erhältlich und konnte noch keine grosse Softwareentwicklung durchmachen. So tritt der "junge" RadioJet gegen den "alten Hasen" Perseus SDR an. Eines kann vorab gesagt werden: Beide Geräte schenken sich nichts! Die Unterschiede in der Audio sind so klein, so dass der Eindruck entstehen könnte, es handle sich immer um das selbe Gerät. Hört man aber genauer hin, ich empfehle (wie immer) einen Kopfhörer zu benutzen, wird man doch Unterschiede heraushören. Klar, nicht jedes Gehör ist gleich. Aber nach meinem Gehör klingt der RadioJet eine Spur voller! Trotz seines Nachteils, er hat zum Zeitpunkt der Aufnahmen keinen NoiseBlanker. Das ist auch teilweise in den Aufnahmen zu hören. Wahrzunehmen durch ein Knistern/Knacken. Der NB des Perseus kann diese Störungen meistens wegbügeln. Die Software des RadioJets hat auch noch ein paar Ecken und Kanten, die durch den Entwickler Peter Walter von Bonito nach und nach korrigiert werden.

 


Die Audiovergleiche

Sekunde 00 - 15 >> Perseus SDR
Sekunde 15 - 30 >> RadioJet
In der Mitte der Audiobeispiele ist eine stumme Stelle, in der auf das andere Gerät umgeschaltet wird.
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

 
In Vorbereitung
In Vorbereitung
In Vorbereitung
In Vorbereitung
In Vorbereitung
3753khz
Hamradio
LSB 2.8khz
3905khz
Hamradio
LSB 2.8khz
3995khz
HCJB
AM 12.5khz
4015khz
Laser Hot Hits
AM 9.5khz
4905khz
PBS Xxizang
AM 7.5khz
5505khz
Shannon Volmet
USB 2.7khz
6310khz
Portugiesische Fischer
USB 2.5khz
7175khz
Hamradio
LSB 2.5khz
7425khz
Radio Nederland
AM 7khz
9975khz
Voice of Korea
LSB 2.5khz
11253khz
RAF Volmet
USB 2.5khz
11500khz
Firedrake Jammer
AMS 9.2khz
12105khz
WTWW
AM 7khz
13630khz
Radio Madagascar
AM 7khz
14130khz
Hamradio
USB 2.5khz
117810khz
Radio Cairo
AM 8khz
21470khz
BBC
AM 6khz
21610khz
Radio Espania
AM 6Khz
27575khz
CB Freeband
USB 2.5khz

Fazit:

Wie oben schon erwähnt: Beider Geräte schenken sich nichts! Die Unterschiede sind sehr gering. Weil sich der RadioJet noch in einem jungen Softwarestadium befindet, ist damit zu rechnen, das er in der Empfangsqualität und in der Bedienung noch zulegt. Die Möglichkeiten der Software vom RadioJet sind enorm. Bei der Signalbearbeitung und bei der Visualisierung des Signals. Klasse!

Beide Geräte spielen in der Oberliga!

Verfasst am 06.04.2012

 
 
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JRC NRD545 DSP vs. Reuter RDR54

Der NRD545 ist seit einigen Jahren auf dem Markt und dementsprechend sehr bekannt und auch begehrt. Der letzte "NRD", der mit der damals neuen Technologie "DSP" die Szene überraschte. Mittlerweile wird die Empfängerszene von den sogenannten "SDR", den Software Defined Radio beherrscht. Die Geräte sind Black
Boxes, die nur über einen Computer gesteuert werden können. Aber auch das hat sich mittlerweile geändert. Der Reuter RDR54 ist, soviel ich weiss, der erste Computer- unabhängige Software Defined Radio in der Amateurklasse und ist somit ein Meilenstein im Empfängerbau. Nicht nur das; der RDR54 arbeitet zu 100%
Digital nach dem neu entwickeltem "Frequenzdiskretem Prinzip". Die neue SDR- Technologie bietet einige Vorteile gegenüber der analogen Technik. Z.b können neue Betriebsarten und änderungen in der Steuerung, sowie Optimierung der Empfangseigenschaften per Softwareupdate eingespielt werden. Man muss keine teuren
Zusatzfilter mehr kaufen, um die Trennschärfe zu verbessern. Die digitalen "Softwarefilter" können nach belieben eingestellt werden. Beide Geräte sind sehr flexibel in den Parametereinstellungen und bieten alle nötigen Werkzeuge für Extrem- DX. Lediglich die Bedienphilosophien unterscheiden sich merklich. Der NRD545 hat bekanntlich ein Knopf für eine Funktion. Beim RDR54 sind fast alle Funktionen mit dem Abstimmknopf einzustellen (Drücken- drehen-drücken...). Dies bedarf etwas Eingewöhnung, geht aber nach ein paar Tagen recht flott. Die Verarbeitungsqualität des NRD545 ist gut, eigentlich wie von JRC gewohnt. Der RDR54 spielt diesbezüglich in einer anderen Liga. Das gesamte Gerät ist aus Aluminium gefertigt und erfüllt professionelle Ansprüche. Er ist extrem robust und Top verarbeitet. Dafür gibt es die Bestnote! Technische Daten für den RDR54 auf Reuter Elektronik. Für den NRD545 hier klicken.

 


Die Audiovergleiche

Sekunde 00 - 10 >> JRC NRD545 DSP
Sekunde 10 - 20 >> Reuter RDR54
Sekunde 20 - 30 >> Reuter RDR54 mit Raumklang (Audioname am Schluss mit "RK"). Nicht bei allen Aufnahmen.
Audioaufnahmen mit dem Kürzel "AM-H" wurden in der Betriebsart AM- Hüllkurvendemodulator aufgenommen.
Diese Betriebsart ist nur bei Freistehenden Sendern nutzbar, weil dieser Demodulator kein Steilflankigen Filter bietet (Prinzipbedingt). Klingt fast wie Röhrenradio...
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

 
Zeitzeichen-75khz
Bandbreite 80Hz-CW
DWD
147.3khz
RMC Info
216khz
Algier
531khz-RK
ERTT
684khz
RTL-China Radio
1440khz-RK
Pirat
1655khz-RK
Amateurfunk
160m-LSB
Amateurfunk
80m-LSB
KBS World Radio
3955khz-RK
Laser Hot Hits
4015khz-RK
Radio Rebelde
5025khz-RK
Shannon Volmet
5505khz-USB
Radio 700
6005khz-RK
Pirat
6326khz
ERT3
7450khz-RK
Galei Zahal
9235khz-RK
VOA
11565khz-RK
Radio da Amazonia
11780khz
WWCR
13845khz
Amateurfunk
20m-USB
Radio Exterior Espania
15110khz
VOR-15465khz
AM-H
CNR 1-17670khz
AM-H
Radio Japan
17735khz
Radio Exterior Espania
21610khz
 
 
 
 

Fazit:

Beide Geräte empfangen praktisch gleich gut und spielen ganz klar in der ersten Liga! Der NRD545 ist generell etwas empfindlicher, besonders auf den höheren Frequenzen. Der RDR54 verträgt dafür sehr grosse Antennen! Mit einem Interceptpunkt von IP3+ 44dBm ist er sehr Grosssignalfest. Bandbreitenfilter, Möglichkeiten zur Störbefreiung usw., hier sind beide Top! Angemerkt seih hier, der RDR54 lässt sich auch zum Funkgerät aufrüsten dank modularer Bauweise und der flexiblen Programmierung!

Der NRD545 und der RDR54 bieten zurzeit das Nonplusultra bei den Standalone- Empfängern. Die analoge Technik kann da weitgehend nicht mehr mithalten.

 
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ALA1530L - Fenu-Loop/HDLA3

Die neue ALA1530L hat ihre exzellenten Empfangseigenschaften beim letzten Vergleich mit der ALA1530S+ unter Beweis gestellt. Wird sie das gegen die Fenu-
Loop/HDLA3 auch können? Hier die Ergebnisse!
Die ALA1530L ist, wie schon sich beim vorhergehenden Vergleich gezeigt hat, für den unteren Frequenzbereich optimiert worden. Hier kann sie die Fenu-Loop/HDLA3 schlagen. Ihre Rauschfreiheit für eine magnetische Loop in diesem Frequenzbereich (VLF, LW, MW) sucht ihresgleichen! Sie empfiehlt sich also für all die jenigen, die grossen Wert legen auf guten Empfang unterhalb 1600khz. Ganz besonders im Langwellenbereich ist sie absolut Rauscharm, wie auch im VLF- Bereich. Die Fenu-Loop/HDLA3 empfängt auch sehr gut in diesen Bereichen, allerdings rauscht sie mehr. Bei sehr schwachen Signalen hat die "L" die Nase vorn. Wie im letzten Vergleich schon erwähnt, hat die "L" etwas zu wenig Verstärkung in den wichtigen KW- Bändern. Dort ist ihr die Fenu-Loop/HDLA3 meistens überlegen. In den oberen Frequenzbereichen ab ca. 14Mhz empfangen bei etwa gleich gut, wobei die "L" ein etwas schwächeres Signal bringt und Grasnarben- DX erschweren kann.
Alles in allem ist die Weiterentwicklung der ALA1530+ sehr gut gelungen. Die "L" ist eine magnetische Loop mit exzellentem Rausch/Signalabstand.

Die Audiovergleiche

Sekunde 00 - 10 >> ALA1530L
Sekunde 10 - 20 >> Fenu-Loop/HDLA3
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

DH038 kommt mit der Fenu-Loop/HDLA3 zwar stärker, aber mit wesentlich mehr Rauschen.

BBC-198khz
Radio Rossii-261khz
Radio Kossut-540khz
Radio RTBF-621khz
RAI-819khz
Channel Africa-3345khz AMS
VOA-Botswana-4930khz
Radio Lider-6140khz
Voice of Martyrs-7530khz
Galei Zahal-9235khz
Voice of Turkey-11955khz
Radio Tatarstan-15195khz
Deutsche Welle-13780khz
WYFR Family Radio-17545khz
 
 
 
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Perseus SDR vs. JRC NRD545 DSP

Dieser Empfangsvergleich ist eigentlich schon lange überfällig. Schon vor einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen, diese beiden Kontrahenden miteinander zu
vergleichen. Jetzt ist es getan! Natürlich habe ich im Vorfeld den Perseus mit dem NRD545 vermehrt verglichen. Dabei hat sich aus meiner Sicht folgendes
herauskristallisiert: Beide Geräte empfangen in etwa gleich gut, wobei der Perseus SDR eine angenehmere Wiedergabe hat als der NRD545. Aber das ist ja keine
Neuigkeit. Wir wissen ja, dass der NRD545 eine etwas agressive Wiedergabe hat, vor allem das Rauschen beim durchkurbeln des Bandes ist sehr unangenehm.
Schlussendlich ist das aber Geschmackssache. Ich kenne KW- Hörer, die finden die Wiedergabe des NRD545 sehr gut. Die Empfindlichkeit der beiden ist recht
ähnlich, wobei der NRD545 eine Spur empfindlicher ist. Der NRD545 ist ganz klar auf die Betriebsart "SSB" zugeschnitten. Die Betriebsart "AM" ist irgendwie nicht ganz fertig entwickelt worden, oder die Prozessorleistung hat für die fehlenden Funktionen nicht mehr gereicht. Ein ganz dicker Minuspunkt erhält der NRD545 für die fehlende Einstellmöglichkeit für die AGC. In SSB hingegen, lassen sich alle Einstellmöglichkeiten nutzen. Das Rauschverhalten in AM auf freier Frequenz ist Nervtötend. Wenn man längere Zeit mit einem Kopfhörer in AM arbeitet, hat man anschliessend Ohrenpfeifen. Ansonsten ein typischer JRC mit (fast) allen Einstellmöglichkeiten und sehr guten Empfang.
Über den Perseus SDR muss ich keine grossen Worte verlieren. In Verbindung mit einem guten PC, läuft diese kleine Blackbox zur Höchstform auf. Sehr guter
Empfang auf allen Frequenzen. Ausser im oberen Frequenzbereich lässt die Empfindlichkeit etwas nach. Die Verständlichkeit ist sehr gut, sie ist eine Spur
dumpfer als die des NRD545. In gewissen Situationen ist der NRD545 etwas verständlicher als der Perseus.

Die Audiovergleiche

Sekunde 00 - 10 >> Perseus SDR
Sekunde 10 - 20 >> JRC NRD545 DSP
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

BBC-198khz-AM
Griechischer Pirat-1615khz-X Band-USB
Amateurfunk-80m-LSB
Radio Tajikistan-4765khz-AM
VOA Botswana - 4930khz - USB
Shannon Volmet-5505khz-USB
Radio 700-6005khz-AMS
Amateurfunk-40m-LSB
La Voix du Sahel-Niger-9705khz-AMS
Amateurfunk-20m-USB
All India Radio-15050khz-AMS
Radio Inconfidencia-Brazil-15190khz-LSB
 GaleiZahal-Israel-15850khz-AMS
Deutsche Welle-17840khz-AMS
BSKSA-Saudi Arabien-21505khz-AM
Rauschen auf freier Frequenz
 
 
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ALA1530S+ vs. ALA1530L

Die ALA1530+ ist seit ein paar Jahren eines der Top- Produkte von Wellbrook Antennas aus England. Aber irgendwann mal müssen die Produkte unter die Lupe
genommen werden um zu sehen, ob nicht mal eine Revision nötig wäre. Und tatsächlich, die ALA1530+ wurde überarbeitet und heisst fortan „ALA1530L“. Was war
nicht gut an der „+“? Hauptsächlich wurde bei der ALA1530+ die nicht sehr gute Performance im unteren Frequenzbereich, sprich VLF, LW & MW, bemängelt. Die RF
Systems DX-One MKII, insgeheim ihre Kontrahentin, bringt in diesen Frequenzbereichen sehr gute Signale, und die gilt es zu trumpfen. Andy Ikin hat auf die Wünsche der SWL’s reagiert, und hat an diesem und auch anderen Punkten Hand angelegt. Durch Austausch einiger Bauteile empfängt sie jetzt ab 20khz und das Signal / Rauschverhältnis wurde ziemlich verbessert, vor allem im VLF & LW- Bereich. Wo mit der „+“ nichts oder nur sehr verrauscht etwas zu hören war, kommt jetzt mit der „L“ Glasglar rüber. Das Grosssignalverhalten wurde bis auf IP3 +49dBm erhöht. Die Fernspeiseweiche erhielt eine „automatische Sicherung“. Die muss nicht mehr ausgetauscht werden, wenn die Spannungsversorgung mal falsch angeschlossen wird. Die Verarbeitungsqualität ist gleich geblieben. Die „L“ wird wie gewohnt mit dem Mastadapter und neu mit einem Steckernetzteil geliefert.
 
Andy Ikin bot mir an die neue „L“ zu testen und schickte mir ein Exemplar zu.
Da ich noch die alte „ALA1530S+“ besitze, lag es auf der Hand die beiden mal zu vergleichen. Es hat sich bei anderen Loopherstellern auch bewahrheitet, dass
wenn man im unteren Frequenzbereich mehr Power will, müssen im oberen Frequenzbereich abstriche gemacht werden. Und genauso ist es bei der „L“ auch! Bis ca.
1400khz empfängt sie besser als die „S+“. Bis ca. 14Mhz spielt sie schwächer als die „S+“. Darüber sind beide etwa gleich. Hierzu muss gesagt werden, dass
die „S+“ einen 8dB Verstärker eingebaut hat.
 
Achtung: Bitte nicht verwechseln!
Die ALA1530L ersetzt die ALA1530+ und nicht die ALA1530S+.
 
Fazit:
Wer hauptsächlich auf VLF, LW & MW hört, für den ist die ALA1530L die erste Wahl. Jetzt ist die ALA1530L mit der DX-One MKII auf Augenhöhe. Auf den wichtigen
KW- Bändern aber fehlt ihr ein bisschen „Pepp“.
Hierfür sollte zur neu überarbeiteten ALA1530S+ gegriffen werden. Diese basiert auf der „L“, hat aber zusätzlich einen verbesserten Verstärker.

 

Die Audiovergleiche

Sekunde 0 - 10 >> ALA1530S+
Sekunde 10 - 20 >> ALA1530L
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.
 

Die ALA1530L bringt das Signal von DH038 sauber und kräftig. Mit der "S+" ist das Signal nicht mal sichtbar.
Zeitzeichen - 60khz
Auch hier zu sehen, dass die "L" das Signal sauber bringt. Und das sogar Tagsüber!
 
BBC-198khz
RAI-567khz
AFN PowerNet-873khz
Antenne Saar-1179khz
SWR Contra-1413khz
Amateurfunk-80m-LSB
Radio Rebelde-5025khz
Shannon Volmet-5505khz-USB
Radio 700-6005khz
Pirat-6305khz
Radio Belarusk-7280khz
Catholic Radio-9390khz
Dengè Mezopotamy-11530khz
China Radio 1-13610khz
Voice of Malaysia-15295khz
Radio Farda-15690khz
Radio Riad-21670khz
Rauschen auf freier Frequenz
 
 
 
 
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RF Systems DX-One MKII vs. Fenu-Loop/HDLA3

Vor ein paar Wochen erhielt ich die aktuelle HDLA3. Von aussen ist es dem schlichten Kunststoffkästchen nicht anzusehen, welche Qualitäten in ihr stecken.
Nach dem Austausch, wurden sofort die Empfänger angeworfen um zu hören, wie sich die neue Loopelektronik HDLA3 gegen die DX-One MKII schlägt.
Ich will darüber keine Abhandlung schreiben. dafür sind die Audiobeispiele da, um aufzuzeigen, wo durch der Hase läuft.
Fazit:
Die HDLA3 schlägt die DX-One MKII! Nicht in jedem Frequenzbereich, aber in den meisten. Die HDLA3 liefert allermeistens ein stärkeres Signal als die DX-One MKII, bis zu ca. 10dB mehr. Krass werden die Unterschiede auf den höheren Frequenzen. Da ist die HDLA3 Spitze. Auf VLF LW und zum Teil auf MW ist die DX-One MKII besser. Dort bringt sie schön saubere und stärkere Signale. Die HDLA3 hingegen, bringt hier ein etwas verrauschtes Signal. Am besten man hört sich das selber an. Auf VLF, LW & MW wurden keine Aufnahmen gemacht, weil die HDLA3 in diesen Frequenzbereichen Richtungsempfindlich ist und somit kein fairer Vergleich möglich wäre. Beide Antennen sind meiner Meinung nach absolute Spitze. Die DX-One MKII, die HDLA3 und die ALA15030S+ sind für mich derzeit die besten Aktivantennen! Es wird sehr schwer für andere Hersteller, ein so hohes Mass an Emfangsqualität zu erreichen.
 

Die Audiovergleiche

Sekunde 0 - 10 >> DX One MKII
Sekunde 10 - 20 >> Fenu-Loop/HDLA3
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

Radio Rebelde
5025khz - AM
Shannon Volmet
5505khz - USB
Pirat
5834.6khz - AM
AFRTS
7811khz - USB
Radio Jamahir
8500khz - AM
Gander Volmet
10051khz - USB
 
Radio Liberty
12080khz - AM
 
Bible Voice
13720khz
 
Amateurfunk
14297khz-USB
 
India Radio Bangalu
15795khz - AM
Galei Zahal
15850khz - AM
 
BBC
17795khz - AM
 
Family Radio
18980khz - AM
 
CB Piraten
27545khz - USB
 
 
 
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RF Systems DX One MKII vs. Fenu-Loop/HDLA2

Nach einer Wartezeit von fünf Monaten, konnte ich endlich meine neue DX-One MKII in Empfang nehmen. Ich musste sie zu RF-Systems nach Holland schicken, weil sie einen defekt hatte; die DX-One produzierte plötzlich unerklärliche Geisterstationen. Die Firma RF Systems hatte zu dieser Zeit Personalprobleme und Probleme mit Komponentenbeschaffung. So dauerte das ganze rund fünf Monate. Als Wiedergutmachung für die lange Wartezeit, schickten sie mir eine Nagelneue DX-One MKII aus neuester Produktion. Und das ganze Kostenlos!! Das ist schon ein toller Service!
Nun, gespannt war ich natürlich auf den direkten Vergleich mit meinen anderen Antennen, die ALA1530S+ und die Fenu-Loop/HDLA2. Leider konnte ich nicht alle drei
Antennen auf den Masten montieren, weil sich die Antennen gegenseitig beeinflussten. So nahm ich die ALA1530S+ runter. So kommt es zum direkten Vergleich zwischen der Fenu-Loop/HDLA2 und der DX-One MKII. Um es vorneweg zu sagen: Die Unterschiede sind meistens so gering, so dass sich Audiovergleiche fast nicht lohnen. Die beiden Antennen sind im Empfang praktisch identisch. Ausser im unteren Frequenzbereich. Die DX-One ist eine Rundum- Empfangsantenne die die horizontal und die vertikal polarisierten Funkwellen gleichermassen aufnimmt. Die Fenu-Loop/HDLA2 ist eine Bi- direktionale Empfangsantenne bis ca. 3Mhz. Mit steigender Frequenz verliert sie dann ihre Richtwirkung. Vergleiche im VLF, Langwellen und Mittelwellenbereich sind somit nicht sehr aussagekräftig wegen den unterschiedlichen Antennenkonzepten. Dennoch kann aber gesagt werden, das die DX-One MKII, vorausgesetzt man bietet ihr die richtigen Vorausetzungen, im VLF & Langwellenbereich etwas besser empfängt als die HDLA- Elektronik. Nach etlichen Versuchen hat sich herauskristallisiert, das die DX-One MKII im besagten Frequenzbereich Rauschärmer ist und etwas mehr Signal bringt. Im Kurzwellenbereich sind beide Antennen gleich gut. Im 11m & 10m Band ist die Fenu-Loop/HDAL2 etwas empfindlicher. Die Signale kommen etwas stärker, demzufolge rauscht sie aber ein klein wenig mehr. Anzumerken ist, dass die DX-One in diesen Vergleichen mit dem +10dB Verstärker betrieben wurde! Die HDLA hat diese Möglichkeit nicht. Meine Empfangsversuche habe ich praktisch nur mit sehr schwachen Sendern gemacht. Sogenanntes "Grasnarben DX". Nur so lassen sich die geringen Unterschiede dieser beiden Superantennen raushören.

Fazit:
Ja, immer die selbe Frage! Welche ist den nun besser?
Ich würde sagen, beide!!!
Die Fenu-Loop wurde von mir gebaut. Dann habe ich die Loopelektronik "HDLA2" dazugekauft. Das bedeutet, wenn man eine HDLA-Loop will, muss man sich selber eine Loop dazu bauen oder bauen lassen. Dafür ist das ganze preislich interessant. Die HDLA Loopelektronik genügt professionellen Ansprüchen! Die DX-One MKII kauft man als komplette Antenne. Diese ist wirklich Top in der Verarbeitung und in der Qualität. Was man bekommt ist einfach Profiqualität. Sogar das Schweizer Militär verwendet sie. Sie hat aber ihren Preis.
Unter dem Strich: Beide Antennen sind Top.
***Übrigens: die ALA1530S+ spielt in der selben Liga!!!


Die Audiovergleiche

Sekunde 0 - 10 >> DX One MKII
Sekunde 10 - 20 >> Fenu-Loop/HDLA2
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

 
Griechische Funkamateure
3430khz - LSB
Laser Hot Hits
4026khz -SAM
Radio Clube Do Para
4885khz - USB
Shannon Volmet
5505khz - USB
PBS Xizang China
5935khz - AM
Zhonghua China
7620khz - AM
Super Radio Brazil
11765khz - AM
Radio New Zealand
15720 - AM
WYFR Family Radio USA
17845khz - AM
 


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Fenu-Loop/HDLA2 vs. ALA1530S+

Anfangs Februar 2011 war ich einer der ersten, der die Loopelektronik "HDLA2" in Empfang nehmen durfte. Ich hatte sie im November 2010 bestellt. Weil ich keine
Drahtloop wollte, baute ich mir eine Loop aus einem Alu- Flachprofil mit den Ausmassen 30x5mm. Der Umfang ist ca. 3.4m. Die nannte ich logischerweise "Fenu-Loop". Da ich die ALA1530S+ schon seit ein paar Jahren habe, drängte sich ein Vergleich mit der Fenu-Loop/HDLA2 auf. Dieser Vergleich beinhaltet Audiobeispiele. So kann sich der interessierte SWL ein Bild über das Empfangsverhalten beider Antennen verschaffen.

 
 

Vergleichskonfiguration:
Beide Antennen sind, wie auf dem unteren Bild ersichtlich, in die selbe Himmelsrichtung (Nord-Süd) ausgerichtet. Abstand der beiden Antennen zueinander: 2m
Die Signale der beiden Antennen werden über neues Koaxialkabel RG58U zu einem Antennenumschalter geleitet. An dessen Ausgang ist der Perseus SDR angeschlossen und ist somit der Empfänger mit dem die Aufnahmen gemacht wurden. Aufnahmesoftware ist Nero Wave Editor.

 

 

Die Audiovergleiche

Sekunde 0 - 10 >> ALA1530S+
Sekunde 10 - 20 >> Fenu-Loop/HDLA2
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

Zeitzeichen
60Khz
BBC
198Khz
Algerien
253Khz
 Algerien
531Khz
China Radio (MCO)
702Khz
Sendersalat...
1170khz
Spanien
1575khz
Radio Nokia (Pirat)
1636khz
Griechischer Pirat
1665.3khz
Seenotfrequenz
2182khz - USB
Pirat
3905khz
Radio Clube do Para (Br)
4885khz
Shannon Volmet
5505khz - USB
VoA
5835khz
Atlantic Radio
6960khz
Utility
8291khz - USB
Deutsche Welle
12025khz
Übersteuerung der ALA1530S+
13500khz
 Amateurfunk
14270khz - USB
CHU Kanada
14670khz - USB
Radio Rumänien
17780khz
Radio Free Afghanistan
19010khz
Radio Farda
21715khz
Amateurfunk
28515khz - USB

Fazit:
Jetzt stellt sich die Frage: Welche Antenne ist besser?
Aufgrund der höheren Störempfindlichkeit der ALA1530S+ würde ich die Fenu-Loop/HDLA2 vorziehen. Dafür ist die Fenu-Loop/HDLA2 in einem wichtigen Frequenzabschnitt etwas weniger Empfangsstark und kann Grasnarben- DX erschweren. Zudem scheint der Verstärker der ALA in manchen Situationen zu überteuern und produziert Geisterstationen.
Was bei der Fenu-Loop/HDLA2 bemerkenswert ist, ist die hohe Unempfindlichkeit gegenüber elektrischen Störungen, vor allem unterhalb 2Mhz. Für Mittelwellen- Dxer ist die HDLA2 mit bestimmtheit eine interessante Loopelektronik. Nicht zuletzt, weil sie bis 10khz sehr gut empfängt. Zum Abschluss dieses Vergleichs ist unten einen Screenshot des Perseus- Wasserfalles zu sehen. Sehr gut zu erkennen, sind die Störungen die die ALA1530S+ empfängt. Wird auf die Fenu-Loop/HDLA2 umgeschaltet, sind die Störungen praktisch weg.

 
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Sony ICF 2001D vs. Eton / Lextronix E1

Von Hobbykollegen dazu animiert, habe ich den Sony ICF-2001D mit dem Eton E1 verglichen. Die Aussagekräftigen Audiobeispiele sind weiter unten zu finden. Weil ich keines der beiden Radios in meinem Besitz habe, wurden sie mir von zwei Hobbykollegen zur Verfügung gestellt.
Danke an Ueli Ruch für den Sony ICF-2001D und danke auch an den anonymen Hobbykollegen für den Eton E1.
Der Sony braucht an dieser Stelle nicht vorgestellt zu werden. Ist er doch eines der besten portablen Empfänger die jemals gebaut wurden. Der Eton E1 hingegen ist bei weitem nicht so bekannt, in unseren Breitgraden zumindest. Beide Geräte werden nicht mehr gebaut. Die Herstellung des ICF-2001D wurde irgendwann in den 90iger Jahren eingestellt. Dann folgte der etwas weniger gute Sony ICF-SW77.
Der Eton E1 kam 2005 auf den Markt und wurde bis 2010 gebaut. In Europa wurde er nicht offiziell verkauft. Nur wenige Fachhändler haben ihn importiert.
 

 
 

Besonderheiten der Geräte:

Sony ICF-2001D
• Synchrondetektor mit wählbaren Seitenbändern.
• Zwei schaltbare Bandbreiten , ca. 3khz & 7khz
• SSB Empfang
• Einfache Bedienung
• Flugfunk
• Anschlüsse für Aussenantennen

Eton E1
• Synchrondetektor mit wählbaren Seitenbändern & Doppelseitenband (DSB)
• Drei schaltbare Bandbreiten, 7khz, 4khz, 2.3khz (hochwertige Murata Keramikfilter mit Metallgehäuse)
• Passband Tuning +-2.3khz in AM & SSB
• 10Hz Abstimmschritte
• Schaltbare AGC
• 1700 alphanumerische Speicher
• Riesiges, beleuchtetes Display
• Anschlüsse für Aussenantennen
• Getrennte Bass & Höhenregler
• Squelch (Rauschsperre)

 

Die Audiovergleiche

Sekunde 0 - 10 >> Sony ICF-2001D
Sekunde 10 - 20 >> Eton E1
Die Geräte wurden mit der jeweils besten Einstellung betrieben.
Weil wir es hier mit portablen Geräten zu tun haben, wird nur über die eingebaute Teleskopantenne empfangen.
Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

Deutschlandfunk
153Khz
Deutschlandfunk
756khz
Radio Barones (Holländischer Pirat)
1653khz
Radio Kroatien
3985khz
Orion Radio (Pirat)
5820khz
Radio China
7285khz
Radio Free Asia
9690khz
Radio China
11785khz
Deutsche Welle
13780khz
Radio Iran
15085khz
BBC
15575khz
Radio Riyadh
17570khz
Amateurfunk
3638khz - LSB
Shannon Volmet
5505khz - USB

Fazit:
Der Sony ist nach wie vor einer der besten portablen Geräte. Doch seine Zeit scheint abgelaufen zu sein! Wenn man so ein Gerät erwirbt sollte man sich unbedingt über den technischen Zustand vergewissern. Man muss bedenken: Wie der Zahn der Zeit an uns nagt, nagt er auch den Radios. Ja, auch Elektronik altert! Möglich das der hier verwendete Sony Opfer seines Alters geworden ist. Aus anderen Vergleichen die im Internet kursieren, soll der Sony besser sein als der Eton. Das kann ich nicht bestätigen! In den meisten Beispielen hier ist der klare Vorsprung des Eton E1 rauszuhören. Der Synchrondetektor des E1 ist flexibler und rastet auch bei recht schwachen Signalen gut ein. Da hinkt der Sony etwas hinterher. Die Wiedergabe des Sony ist dumpf und nicht sehr Verständlich. Der Eton ist auch hier klar überlegen. Das NF Rauschen ist beim Sony wesentlich höher. Empfindlichkeit ist bei beiden etwa gleich, Gehörmässig zumindest! Die Bedienung ist Gewöhnungssache. Beide lassen sich nach kurzer Eingewöhnung flink bedienen. Die Abstimmung des E1 ist allererste Sahne. Man könnte meinen, man sitzt vor einem Stationsempfänger: Keinerlei Abstimmgeräusche, Abstimmung 10Hz, 100Hz, 1khz oder 5khz, Passband Tuning, schaltbare AGC... was erwartet man mehr von einem portablen Empfänger? Nicht verwunderlich das der Eton E1 in diem Vergleich als klarer Sieger hervor geht.

Nachtrag:
Um sicher zu gehen, dass der hier verwendete Sony ICF-2001D nicht defekt war, habe ich dem "anonymen Hobbykollegen" gebeten, mir einen seiner Sony ICF-2001D auszuleihen um beide zu vergleichen. Es hat sich herausgestellt, dass der hier verwendete Sony ICF-2001D in Ordnung ist. Die dumpfe Wiedergabe ist auf eine Filtermodifikation, es wurden schmälere Filter eingebaut, zurückzuführen. Dennoch klingt der Eton E1 immer noch besser, vor allem in SSB. Auch im Vergleich mit dem nicht modifizierten Sony!
 

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Sixpack- Sechs portable Empfänger im Vergleich

Einmalig! Sechs portable Empänger im direkten Vergleich. Welcher ist der bessere?

 

Alle Empfänger sind über einen Audioumschalter an den PC angeschlossen, um die Audioaufnahmen machen zu können. Die Vergleichskonfiguration ist im Bild unten ersichtlich.


 

Man beachte, dass nicht alle Empfänger in derselben Preis/Leistungsklasse spielen.
Teuer muss nicht unbedingt "Besser" bedeuten.

Die Audiodateien wurden nicht nachbearbeitet!

Die Kandidaten:
Sangean ATS-909:  RDS, SSB, schaltbare Bandbreiten, kein BFO
Grundig Yacht Boy 80: SSB
Sony ICF-SW7600GR: Synchrondetektor, SSB
Degen DE1106: RDS, SSB, Synchrondetektor, schaltbare Bandbreiten, Flugfunk
Eton G3: RDS, SSB, Synchrondetektor, schaltbare Bandbreiten, Flugfunk
Grundig G6 Aviator: SSB, Flugfunk, kein BFO, sehr klein

Anhören der Audiodateien:
Die Reihenfolge der zu hörenden Empfänger:
Sekunde 00-10: Sangean ATS-909
Sekunde 10-20: Grundig Yacht Boy 80
Sekunde 20-30: Sony ICF-SW7600GR
Sekunde 30-40: Degen DE1106
Sekunde 40-50: Eton G3
Sekunde 50-60: Grundig G6 Aviator
Die Geräte wurden mit der jeweils besten Einstellung betrieben.
Empfang nur mit der Teleskopantenne!

Wir haben es hier meistens mit schwachen Signalen zu tun. Ich empfehle dringend einen Kopfhörer zu benutzen.

Deutschlandfunk
153Khz
Deutschlandfunk
756Khz
WWCR Nashville
4840Khz
Radio Nederland
Spiegelfrequenz auf 5055Khz
Radio Nederland
5955Khz
Amateurfunk
7140Khz - LSB
China Radio International
7345Khz
Vatican Radio
9645Khz
BBC Limasol
11845Khz
Shannon Volmet
13264Khz - USB
Synchrondetektor- Vergleich zwischen Sony, Degen & Eton >Radio Nederland - 13700khz
In diesem Audiovergleich sind lässt sich sehr gut die Qualitäten der Synchrondetektoren heraushören. Beim Sony sind durchaus noch Schwankungen zu hören. Der Degen bringt eine saubere Audio ohne Schwankungen und Unterbrüche. Der Eton hingegen verliert andauernd die Synchronisation.
Sek. 00-10 > Sony ICF-SW7600GR
Sek. 10-20 > Degen DE1106
Sek. 20-30 > Eton G3
 
Radio Nederland
13700Khz
Voice of Islamic Republic Iran
15150Khz
China Radio International
17650Khz
Radio Exterior de Espania
21610Khz

Fazit:

Ich habe nun Tagelang mit diesen sechs portablen Emfpängern Empfangsversuche gemacht. Sowas zu beurteilen ist nicht einfach, weil jedes Gerät seine guten, aber auch seine schlechten Seiten hat. Ich gehe nach dem Preis/Leistungs- Prinzip. Hierbei hat sich eine Rangliste gebildet.

Rang 1> Degen DE1106
Sehr guter und Rauscharmer Empfang auf allen Kurzwellenbereichen. Sehr guter Synchrondetektor! Einfache, übersichtliche Bedienung. Schönes, blau beleuchtetes Display, Tasten auch blau beleuchtet. Abstimmung ohne lästige Rauscheinbrüche! Nur das Grosssignalverhalten kann nicht überzeugen. Schwach auf LW & MW! Klingt etwas dünn, aber dafür sehr verständlich! Bei einem Verkaufspreis von 109.99USD & 26USD Versand ein Schnäppchen.
Rang 2> Sangean ATS-909
Obwohl nicht mehr der neueste, spielt er doch weit vorne mit. Hat das beste Grosssignalverhalten von allen sechs Empfängern. Guter Empfang auf LW & MW! Klingt relativ dumpf. Unübersichtliche Bedienung. Nervtötende Abstimmung mit Rauscheinbrüchen. Für ungefähr 150Euro ein gerade noch annehmbarer Preis.
Rang 3> Eton/Grundig G3
Der G3 ist weitestgehend Baugleich wie der Degen DE1106. Guter voller Klang bei einfacher Bedienung und guten Empfangsleistungen. Abstimmung ohne lästige Rauscheinbrüche! Er scheint eine "nicht ganz fertige Version" zu sein. Das betrifft vorallem den Synchrondetektor. Der rastet nur bei relativ starken Sendern ein und verträgt keine Signalschwankungen. Schwach auf LW & MW! Nur in den USA & England zu bekommen. Preis etwa 100GBP.
Rang 4> Sony ICF-SW7600GR
Der allerseits bekannte Sony konnte durch gute Empfindlichkeit und guten Empfang auf allen Wellen, inkl. LW & MW überzeugen. Der Synchrondetektor konnte nicht so recht überzeugen. Er verlor oft die Synchronisation. Zudem klingt er recht dumpf. Die Frequenzabstimmung ist recht mühsam und träge. Für ca. 180Euro der teuerste im Feld!
Rang 5> Grundig G6 Aviator
Das winzige High Tech Radio konnte im grossen und ganzen mithalten. Mit seiner kleinen Teleskopantenne vermochte er alles zu empfangen, was die anderen auch hörten. Auch klanglich war er ganz angenehm. Auch die Abstimmung ohne Rauschunterbrüche ist eine Wohltat. Doch auf SSB musste er sich geschlagen geben. Die Abstimmung ist hier nicht einfach zu bewerkstelligen. Auch rauschte er vernehmlich. Für ca. 100USD in den USA & England zu bekommen.
Rang 6> Grundig Yacht Boy 80
Der Yacht Boy 80 hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Seine Stärken waren eine schöne helle Wiedergabe von starken Sendern. Auch die Abstimmung konnte voll überzeugen. Ein absolut analoges Abstimmgefühl. Da könnte sich der Sangean und der Sony eine Scheibe davon abschneiden! Der Empfang auf LW & MW konnte auch vollends überzeugen. Leider ist der Yacht Boy 80 sehr Störanfällig. Wo alle anderen Geräte einen guten Empfang brachten, war beim Yacht Boy 80 Störungen zu hören. Ob diese selbsterzeugte waren wegen mangelnder interner Abschirmung, konnte ich nicht nachvollziehen. SSB konnte auch nicht überzeugen. Sehr greller, unnatürlicher Klang und sehr schwer abzustimmen. Der Grundig Yacht Boy 80 ist für ca. 100Euro zu bekommen.
 

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Versteckter Sender unter einer starken Störung

Die Kurzwelle ist durchsäht mit etlichen Störsignalen die man meistens nicht identifizieren kann. Diese Störungen oder oft auch Datensendungen von Militärs, in diesem Fall ist es Stanag, sind oft auch auf Frequenzen, auf denen Radiosender auch senden. Im folgenden Beispiel habe ich den Sender CVC International, der aus Zimbabwe sendet, der unter einer einer Stanag- Aussendung ist, aufgenommen. Empfangen mit dem Perseus SDR an der ALA1530S+.
Die ersten sieben Sekunden ist praktisch nur die Störung zu hören. Schaltet man auf LSB, ist die Störung wie weggeblasen. Es ist nur noch der Radiosender aus Zimbabwe zu hören, der ja unter der Störung liegt.
Man nennt diese Empfangmethode "ECSS". Das bedeutet, man hört die Radiosender in USB oder LSB, die eigentlich in AM senden. So kann man sehr oft solche Störungen umgehen. Das funktioniert aber nur mit recht guten Geräten die SSB bieten.
Unten die bildliche Darstellung der Situation: Rechts, rot-gelb gefärbt die Störung, links das untere Seitenband (LSB) des AM- Signals, dass auf 4965 sendet.

 
Auf das Bild klicken um das Audiobeispiel zu hören.
 
 
 
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Wie hören sich Grosssignalstörungen und Übersteuerungen an??

Immer wieder, wie auch auf meiner Webseite, ist oft über Grosssignalstörungen und Übersteuerungen zu lesen. Doch was ist das eigentlich? Altgediente Kurzwellenhörer wissen um was es da geht. Viele Radiohörer aber, die diese Begriffe schon gehört haben, wissen aber nicht um was es eigentlich geht, oder wie sich solche Störungen anhören. So kommt es zu vielen Fehlinterpretationen.
Wie kommen solche Störungen zustande?
Grosssignalstörungen oder auch Übersteuerungen genannt, kommen zustande, wenn die Mischerstufen des Empfängers zu starke Summenspannungen abbekommen. Die Antenne empfängt nicht nur die gerade eingestellte Frequenz, sondern sie empfängt das ganze Wellenspektrum. Und dieser Wellenspektrum beinhaltet Tausende von Radiosignalen. Wenn es darunter ein paar sehr starke Signale hat, es können durchaus auch Ausserbandsignale sein, können diese die Mischerstufen so überlasten, so dass der Empfänger seine eigenen Sender produziert. Diese sind dann undefiniert auf verschiedenen Frequenzen zu hören. Gute Kurzwellenempfänger haben eine sogenannte Vorselektion. Das kann man sich als Trichter für die eingestellte Frequenz vorstellen. Es wird nur ein kleiner Bereich rund um die eingestellte Frequenz von der Antenne zum Empfänger durchgelassen. So haben Signale die weit ausserhalb dieses Trichters sind, fast keine Chance mehr Störungen zu verursachen.
Der Kurzwellenempfänger JRC NRD-535D ist ein Gerät, das eine sehr gute Vorselektion (Trichter) hat. Diese lässt sich für Experimente auch abschalten. Anhand den folgenden Beispielen soll dem noch nicht so versierten Kurzwellenhörer vorgeführt werden, wie sich solche Grosssignalstörungen oder Übersteuerungen anhören.
Bei den folgenden Beispielen wurden mit dem NRD-535D ein paar Grossignaleffekte empfangen. Hierbei wurde die Vorselektion abgeschaltet. Schaltet man sie hingegen wieder ein, sind die undefinierten Signale weg. Ein schwacher, "echter" Sender auf der selben Frequenz würde ohne Vorselektion durch die Grosssignalstörungen komplett überdeckt.

0 - 10 Sek. sind ohne Vorselektion, 10 - 20 Sek. mit Vorselektion, 20 - 30 Sek. ohne, 30 - 40 Sek. mit.
 
 5415khz
7500khz
 10030khz
13790khz

 

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Vergleich zwischen vier Empfängern

Diese Audioaufnahmen von China Radio International auf 6180 Khz habe ich am 16.11.07 um ca. 13:00UTC gemacht. Der Sender kommt ziemlich schwach daher.
Es soll die Empfangsleistung von vier hochwertigen Kurzwellenempfängern aufzeigen. Die Unterschiede sind recht gut rauszuhören. Welche Audio besser gefällt ist natürlich Geschmackssache.
Verwendete Geräte:
Profi Empfänger Hagenuk RX1001 M (die ersten 10 Sekunden der Aufnahmen) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,4khz
DSP- Empfänger Kneisner+Doering KWZ 30 (Sekunden 10-20) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,6khz
Drake R8B (Sekunden 20-30) in AM mit 6khz & Synch- Detektor, in LSB mit 2,3khz
Yaesu FRG-100 (Sekunden 30-40) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,4khz

 
Beispiel in AM
Beispiel in LSB

 

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Vergleich zwischen 20m Langdraht und der Wellbrook ALA1530S+

Bis heute hatte ich mit Aktivantennen allermeistens schlechte Erfahrungen gemacht. Diese hielten ihre Versprechen nicht. Sie rauschten immer mehr als der altbewährte Langdraht und Übersteuerten allermeistens. Doch mit der Wellbrook ALA1530S+ hat sich die Situation geändert! Die ALA1530S+ ist eine sogenannte Breitband- Loop. Sie braucht nicht abgestimmt zu werden, so wie die anderen Loop's. Sie hat ein überragendes Grosssignalverhalten von 43dbm+.
Ich habe eine kurze Audioaufnahme gemacht von einem griechischen Piraten. Dieser sendete auf 1628,2khz um 16:30 UTC am 3.11.2007. Die Tageszeit ist alles andere als Ideal für Empfang auf diesen Frequenzen.
Das Bild zeigt das Audiospektrum der Aufnahme. Die ersten 10 Sekunden wird mit dem 20m Langdraht empfangen. Die letzten 10 Sekunden wird mit der ALA 1530S+ empfangen. Sie ist selbstverständlich mit dem Rotor auf das Signal ausgerichtet worden. Auf dem Bild ist gut zu sehen, das die ALA1530S+ weniger rauscht als der 20m Langdraht. Dies obwohl sie eine Aktivantenne ist.
Als Empfänger musste der JRC NRD535D herhalten.

Beim unteren Beispiel wird wieder im X Band ein holländischer Pirat auf 1636khz empfangen. Die Unterschiede zum Langdraht sind in den unteren Frequenzbereichen am grössten. Der Fernseher, der grösste Feind des Kurzwellen & Mittelwellenhörers verdeutlicht in diesem extremen Beispiel die Leistungsfähigkeit der ALA1530S+. In den ersten 10 Sekunden wird mit der ALA1530S+ empfangen. Sekunde 10-15 wurde auf den 20m Draht umgeschaltet usw.. Der Unterschied ist nicht zu überhören. Mit der ALA1530S+ lassen sich wirklich Empfänge erzielen die mir dem Draht fast unmöglich sind!

 
 
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