Empfangsbeispiele & Vergleiche

Um die manchmal feinen Unterschiede rauszuhören, sollte man einen Kopfhörer benutzen.

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Sixpack- Vergleich zwischen sechs portablen Empfängern

 

Vor einiger Zeit hatte ich diesen Vergleich im Wellenforum.de angekündigt. Weil aber das Wetter so schön war,  verzögerte es sich etwas. Man will ja das schöne Wetter geniessen… :-))

Nun aber sind die Vergleiche gemacht und die Ergebnisse liegen in Audiodateien vor.

 

 

Ich habe alle Empfänger über einen Audioumschalter  an den PC angeschlossen, um die Audioaufnahmen machen zu können. Die Vergleichskonfiguration ist im Bild unten ersichtlich.

 

 

Man beachte, dass nicht alle Empfänger in derselben Preis/Leistungsklasse spielen.
Teuer muss nicht unbedingt "Besser" bedeuten.
 
Die Audiodateien wurden nicht nachbearbeitet!
 

Die Kandidaten:

Sangean ATS-909   * RDS, SSB, schaltbare Bandbreiten, kein BFO*

Grundig Yacht Boy 80  *SSB*

Sony ICF-SW7600GR   *Synchrondetektor, SSB*

Degen DE1106  *RDS, SSB, Synchrondetektor, schaltbare Bandbreiten, Flugfunk*

Eton G3  *RDS, SSB, Synchrondetektor, schaltbare Bandbreiten, Flugfunk*

Grundig G6 Aviator  *SSB, Flugfunk, kein BFO, sehr klein*

*__* >>Besonderheiten

 

Anhören der Audiodateien:

Die Reihenfolge der zu hörenden Empfänger:

Sekunde 00-10: Sangean ATS-909

Sekunde 10-20: Grundig Yacht Boy 80

Sekunde 20-30: Sony ICF-SW7600GR

Sekunde 30-40: Degen DE1106

Sekunde 40-50: Eton G3

Sekunde 50-60: Grundig G6 Aviator

Tip: Um die Unterschiede besser rauszuhören, empfehle ich einen Kopfhörer zu benutzen.

Die Geräte wurden mit der jeweils besten Einstellung betrieben.

Empfang nur mit der Teleskopantenne!


Langwelle auf 153Khz >Deutschlandfunk

    

Hier ist sehr gut die schlechte Empfindlichkeit der "Chinaradios" zu hören. Am schlechtesten ist der Degen DE1106! der Sangean ATS-909, Grundig Yacht Boy 80 und der Sony ICF-SW7600GR spielen sehr gut.


Mittelwelle auf 756Khz >Deutschlandfunk

    

Auch hier sind die "Chinaradios" unterlegen. Der Empfang wäre wahrscheinlich nicht mal schlecht. Das Problem hier scheint schlechte Abschirmung im Geräteinnern zu sein. Die ersten drei, der Sangean ATS-909, Grundig Yacht Boy 80 und der Sony ICF-SW7600GR spielen wieder ausgezeichnet.


Kurzwelle auf 21610Khz (13m) >Radio Exterior de Espania

    

Auf allen sechs Empfängern ist der Empfang sehr gut. Hier anzumerken, die sehr helle und klare Wiedergabe des Degen DE1106.


Kurzwelle auf 17650Khz (16m) >China Radio International

    

Etwas Musik aus dem fernen Osten gefällig? Welcher Empfänger spielt nun besser?? Geschmackssache! Für mich spielt der Degen DE1106 & der Eton G3 hier am besten. Wunderbar klare Wiedergabe (ohne Synch!)


Kurzwelle auf 15150Khz (19m) >Voice of Islamic Republic Iran

    

Hier hat der Grundig Yacht Boy 80 mühe mit Störungen, vermutlich selbst verursachte! Bei allen anderen sind keine Störungen zu hören. Der Degen DE1106 klingt ziemlich dünn, aber absolut verständlich. Der Sony klingt hier meiner Meinung nach am besten.


Kurzwelle auf 13700Khz (22m) >Radio Nederland

    

Hier Radio Nederland gesendet aus Wertachtal, mit etwas Fading. Auf besten damit zurecht kommen der Sony ICF-SW7600GR & der Degen DE1106. Der DE1106 klingt fast so, als ober er ein DSP- Gerät wäre. Sehr klare Wiedergabe!

Synchrondetektor- Vergleich zwischen Sony, Degen & Eton >Radio Nederland

    

In diesem Audiovergleich sind lässt sich sehr gut die Qualitäten der Synchrondetektoren heraushören. Beim Sony sind durchaus noch Schwankungen zu hören. Der Degen bringt eine saubere Audio ohne Schwankungen und Unterbrüche. Der Eton hingegen verliert andauernd die Synchronisation.

Sek. 00-10 > Sony ICF-SW7600GR
Sek. 10-20 > Degen DE1106
Sek. 20-30 > Eton G3
 

Kurzwelle auf 11845Khz (25m) >BBC Limasol (Russisch)

    

Bei diesem sehr schwachen Signal kommt dem Degen DE1106 das sehr geringe Eigenrauschen zugute. Das Signal ist mit ihm am besten zu verstehen. Beim Grundig Yacht Boy 80 hingegen ist nur starkes Rauschen zu hören.


Kurzwelle auf 9645Khz (31M) >Vatican Radio

    

Hier wieder mal ein stärkeres Signal aus der Nachbarschaft. Bei dieser Aufnahme klingt keiner schlecht. Jeder hat halt so seinen Karakter...

 


Kurzwelle auf 7345Khz (41m) >China Radio International

    

Wenig Bass, etwas dünn, aber mit besserer Verständlichkeit; Der Degen DE1106. Auch der Eton G3 bringt das Signal recht gut.

 


Kurzwelle auf 5955Khz (49m) >Radio Nederland

    

Wie klingen den die Radios im Normalgebrauch...?? Hier mal mit einem sehr starken Signal. Der Grundig Yacht Boy 80 kingt hier meiner Meinung nach am besten. Beim Degen DE1106 musste der Abschwächer eingeschaltet werden, wegen Übersteuerung.

 


Kurzwelle auf 4840Khz (60M) >WWCR Nashville

    

Zu früher Morgenstunde habe ich diese Aufnahme im 60m Tropenband gemacht. Leider boten sich keine anderen Sender an die Hörenswert waren. Beim Sony, Degen & Eton war der Synchrondetektor zugeschaltet. Hier überrascht wieder der Degen DE1106 mit Verzerrungsfreien Empfang, obwohl der Synch.- Detektor auch mal die Synchronisation verliert. Auch der Grundig G6 weiss hier zu überzeugen. Der kleine bringt doch einen recht sauberen Empfang. Aber im grossen und ganzen klingen alle gut.

 


SSB Betrieb

Kurzwelle-SSB-Shannon Volmet-13264Khz

    

In diesem Beispiel ist die SSB Tauglichkeit zu hören. Der Grundig Yacht Boy 80 schneidet hierbei ganz schlecht ab. Der kleine Grundig G6 Aviator klingt auch ziemlich "berauschend". Die anderen vier empfangen das recht schwache Signal mit guter Verständlichkeit.

Kurzwelle-SSB auf 7140Khz (40m) > Amateurfunk

    

Für mich eindeutig! Der Degen DE1106 klingt natürlich und sauber. Der Sangean konnte wegen seiner groben Abstimmschritte (40Hz) nicht besser abgestimmt werden. Auch der Sony liess sich komischerweise nicht zu einer besseren Abstimmung bewegen. Der Grundig G6 leidet extrem unter Eigenproduziertes Rauschen.

 

 


Spiegelfrequenz auf 5055Khz (60m) >Radio Nederland

    

In dieser Aufnahme ist die Spiegelfrequenz 5055Khz von Radio Nederland zu hören, das auf 5955Khz sendet. Produziert wird die Spiegelfrequenz von den Empfängern. Das ist auf eine unzureichende Vorselektion zurückzuführen. Mit anderen Worten, die Empfänger sind übersteuert. Am besten schlägt sich der Sangean ATS-909. Ist auch einer der teureren Geräte... Alle Empfänger haben eine Zwischenfrequenz von 450Khz. Rechnet man 2x 450Khz, kommt man auf die 900Khz Frequenzunterschied (5955 - 900=5055Khz). Ausser der Sony hat eine ZF von 455Khz. Dessen Spiegelfrequenz ist auf 5045 zu hören.

 


Fazit

Ich habe nun Tagelang mit diesen sechs portablen Emfpängern Empfangsversuche gemacht. Sowas zu beurteilen ist nicht einfach, weil jedes Gerät seine guten, aber auch seine schlechten Seiten hat. Ich gehe nach dem Preis/Leistungs- Prinzip. Hierbei hat sich eine Rangliste gebildet.

Rang 1> Degen DE1106

Sehr guter und Rauscharmer Empfang auf allen Kurzwellenbereichen. Sehr guter Synchrondetektor! Einfache, übersichtliche Bedienung. Schönes, blau beleuchtetes Display, Tasten auch blau beleuchtet. Abstimmung ohne lästige Rauscheinbrüche! Nur das Grosssignalverhalten kann nicht überzeugen. Schwach auf LW & MW! Klingt etwas dünn, aber dafür sehr verständlich! Bei einem Verkaufspreis von 109.99USD & 26USD Versand ein Schnäppchen.

Rang 2> Sangean ATS-909

Obwohl nicht mehr der neueste, spielt er doch weit vorne mit. Hat das beste Grosssignalverhalten von allen sechs Empfängern. Guter Empfang auf LW & MW! Klingt relativ dumpf. Unübersichtliche Bedienung. Nervtötende Abstimmung mit Rauscheinbrüchen. Für ungefähr 150Euro ein gerade noch annehmbarer Preis.

Rang 3> Eton/Grundig G3

Der G3 ist weitestgehend Baugleich wie der Degen DE1106. Guter voller Klang bei einfacher Bedienung und guten Empfangsleistungen. Abstimmung ohne lästige Rauscheinbrüche! Er scheint eine "nicht ganz fertige Version" zu sein. Das betrifft vorallem den Synchrondetektor. Der rastet nur bei relativ starken Sendern ein und verträgt keine Signalschwankungen. Schwach auf LW & MW! Nur in den USA & England zu bekommen. Preis etwa 100GBP.

Rang 4> Sony ICF-SW7600GR

Der allerseits bekannte Sony konnte durch gute Empfindlichkeit und guten Empfang auf allen Wellen, inkl. LW & MW überzeugen. Der Synchrondetektor konnte nicht so recht überzeugen. Er verlor oft die Synchronisation. Zudem klingt er recht dumpf. Die Frequenzabstimmung ist recht mühsam und träge. Für ca. 180Euro der teuerste im Feld!

Rang 5> Grundig G6 Aviator

Das winzige High Tech Radio konnte im grossen und ganzen mithalten. Mit seiner kleinen Teleskopantenne vermochte er alles zu empfangen, was die anderen auch hörten. Auch klanglich war er ganz angenehm. Auch die Abstimmung ohne Rauschunterbrüche ist eine Wohltat. Doch auf SSB musste er sich geschlagen geben. Die Abstimmung ist hier nicht  einfach zu bewerkstelligen. Auch rauschte er vernehmlich. Für ca. 100USD in den USA & England zu bekommen.

Rang 6> Grundig Yacht Boy 80

Der Yacht Boy 80 hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Seine Stärken waren eine schöne helle Wiedergabe von starken Sendern. Auch die Abstimmung konnte voll überzeugen. Ein absolut analoges Abstimmgefühl. Da könnte sich der Sangean und der Sony eine Scheibe davon abschneiden! Der Empfang auf LW & MW konnte auch vollends überzeugen. Leider ist der Yacht Boy 80 sehr Störanfällig. Wo alle anderen Geräte einen guten Empfang brachten, war beim Yacht Boy 80 Störungen zu hören. Ob diese selbsterzeugte waren wegen mangelnder interner Abschirmung, konnte ich nicht nachvollziehen. SSB konnte auch nicht überzeugen. Sehr greller, unnatürlicher Klang und sehr schwer abzustimmen. Der Grundig Yacht Boy 80 ist für ca. 100Euro zu bekommen.
 
Wer sich den Degen DE1106 zulegen möchte, so kann er ihn über untenstehenden Onlineshop für 109.99USD & Versand 26USD beziehen.
Diese Webseite wird gemäss Angabe des Betreibers in ca. 3 Wochen online gehen. Dort soll allerhand elektronisches Gerät zu günstigen Preisen erhältlich sein. Auch viele Radios...
 
www.radioscn.com
 
 

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Vergleich zwischen dem AOR AR7030, Lowe HF-235 und dem Perseus SDR

Radio Mongolia (CN)

10.10.2009 12:30Mez

An meinem neuen Wohnort auf dem Lande, zwischen den Weidezäunen, habe ich dieses Empfangsbeispiel aufgenommen. Man hört die Weidezäune sehr gut beim AR7030 und dem HF-235. Beide haben keinen Noise Blanker. Der Perseus hingegen, hat einen NB eingebaut. Der Unterschied ist nicht nur zu hören, man sieht es auch auf dem Bild. Gut zu sehen auch, wie die beiden analogen Empfänger unterschiedlich mit den Störungen umgehen.
Über den Klang der drei RX lässt sich bekannterweise streiten. Meine Meinung ist da wieder: Die analogen klingen einfach angenehmer.
Antenne: ALA1530S+
 
Einstellung des AR7030
Filter 5.4khz, AMS, AGC Slow
Einstellung des HF-235
Filter 4khz in AMS, AGC Slow
Einstelluung des Perseus SDR
Filter 8khz, BPT,AMS
AM Rejection, NB, AGC Slow

Sekunde 0-10> AR7030, 10-20> HF-235, 20-30> Perseus

 

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Vergleiche zwischen dem Lowe HF-235, AOR AR7030 und dem Perseus SDR

Radio Clube do Para, Brasil

Am 26.02.2009 um 06:10 Mez, habe ich kurz vor dem Arbeiten gehen, diese Aufnahme gemacht. Der bekannte Radio Clube do Para aus Brasilien ist zu hören, heute morgen allerdings in schlechter Qualität.
Die drei Empfänger hatten die bestmögliche Einstellung um den Empfang zu verbessern.
 
Einstellung des HF-235
Filter 4khz in AMS
Einstellung des AR7030
Filter 3.8khz, BPT 1.9khz+, AMS
Einstelluung des Perseus SDR
Filter 4.6khz, BPT 2khz+, AMS
AM Rejection

Sekunde 0-10> HF-235, 10-20> AR7030, 20-30> Perseus

 

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Kirgisien - 4010khz

In diesem Empfangsvergleich wurde Kirgisien auf 4010,06khz, am 10.02.2009 um 18:40 Mez aufgenommen.
Um den Störungen von Radio Vatican, der auf 4005khz sendet, zu entgehen, wurde in USB empfangen.
 
Der Sender kam mit etwa S4 rein.
 
Einstellung des HF-235:
Filter 2.2Khz
USB
Einstellung des AR7030:
Filter 2.1Khz
USB
Einstellung des Perseus SDR
Filter 2.4Khz
USB

 

Sekunde 0-10> HF-235, 10-20> AR7030, 20-30> Perseus

 

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Mystery Radio - 6220khz

In diesem Empfangsbeispiel ist Mystery Radio, der auf 6220Khz sendet, zu hören. Aufgenommen am 8 Februar 2009 um 11:00 Mez.

Der Sender kam mit S9 und guter Verständlichkeit rein. Daher sind nicht all zu grosse Unterschiede rauszuhören.
Dies soll nur die Charakter der drei Empfänger etwas aufzeigen.
 
Einstellung des HF-235:
Filter 4Khz
Synchrondetektor eingeschaltet
Einstellung des AR7030:
Filter 4.9Khz
Synchrondetektor eingeschaltet
Einstellung des Perseus SDR
Filter 8 Khz
Synchrondetektor eingeschaltet
 
 

Sekunde 0-10> HF-235, 10-20> AR7030, 20-30> Perseus

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Versteckter Sender unter einer starken Störung

Die Kurzwelle ist durchsäht mit etlichen Störgeräuschen die man meistens nicht identifizieren kann. Diese Störungen oder oft auch Datensendungen von Militärs usw. sind oft auch auf Frequenzen, auf denen Radiosender auch senden.

Im folgenden Beispiel habe ich den Sender CVC International, der aus Zimbabwe sendet, der unter einer mir nicht bekannten Aussendung ist, aufgenommen.

Empfangen mit dem Perseus SDR an der ALA1530S+. Am 22.01.2009 um 18:41 Mez.

Die ersten sieben Sekunden ist praktisch nur die Störung zu hören. Schaltet man auf LSB, ist die Störung wie weggeblasen. Es ist nur noch der Radiosender aus Zimbabwe zu hören, der ja unter der Störung liegt.

Man nennt diese Empfangmethode "ECSS". Das bedeutet, man hört die Radiosender in USB oder LSB, die eigentlich in AM senden. So kann man sehr oft solche Störungen umgehen.

Das funktioniert aber nur mit recht guten Geräten die SSB bieten.

Hier die bildliche Darstellung der Situation: Rechts, rot-gelb gefärbt die Störung, links das untere Seitenband (LSB) des AM- Signals, dass auf 4965 sendet. (Auf das Bild klicken zum vergrössern)

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Empfangsvergleiche zwischen dem Perseus SDR und dem AOR AR7030

Rauschunterschied zwischen AR7030 und dem Perseus

Hier ist Voice of America das aus Botswana(Afrika) sendet, zu hören.
Bei beiden RX sind die Einstellungen wieder gleich. AGC auf Slow, mit Synchdetektor. Bandbreite beim AR7030: 5.5khz, gemäss Anzeige. Beim Perseus: 7.5khz.
In diesem Beispiel ist sehr gut das Rauschverhalten der beiden Geräte zu hören. Der AR7030 rauscht wesentlich weniger als der Perseus. Die Verständlichkeit ist beim Perseus ein klein wenig besser, weil der Audiofrequenzgang höhenbetonter ist.
Aber eindeutig angenehmer anzuhören ist der AR7030.
In diesem Beispiel ist bei Sekunde 36 zu hören, wie der Synch- Detektor des Perseus kurz die Synchronisation verliert. In den ersten 20 Sekunden ist der AR7030, dann ist der Perseus zu hören.
Aufgenommen am 4.1.2008 um 18:00 Mez.
Antenne Wellbrook ALA1530S+
Aufnahmesoftware Nero Wave Editor

Audiospektrum der Aufnahme


Mal ohne Rauschen: Deutsche Welle

Es müssen nicht immmer verrauschte und schwache Sender gehört werden. Man kann auch mal die Deutsche Welle geniessen. Die kommt zu diesem Zeitpunkt hier mit S9 +30db rein.
Die Aufnahme wurde am 2.1.2009 und 17:00 Mez gemacht.
Bei dieser Aufnahme sind die beiden Empfänger wieder mit der gleichen Einstellung im Empfangsbetrieb. AM- Synch und AGC auf Medium. Bandbreite. ca. 6.5khz.
Die beiden Empfänger klingen fast gleich. Der AR7030 ist in der Wiedergabe eine Spur dunkler als der Perseus. In den ersten 20 Sekunden ist der AR7030, dann ist der Perseus zu hören.
Verständlichkeit bei beiden: Perfekt.


Trennschärfevergleich zwischen dem Perseus SDR und dem AOR AR7030

Die eingestellte Bandbreite beim Perseus ist 8.97khz. Die eingestellte Bandbreite beim AR7030 ist 6.6khz, gemäss Anzeige des Gerätes.
Im Empfangsvergleich ist ein Interferenzpfeifen beim AR7030 rauszuhören. Das deutet auf eine nicht all zu gute Trennschärfe hin. In den ersten 20 Sekunden ist der AR7030, dann ist der Perseus zu hören.

    


Tropenband: Radio Brasil Central

Der erste Vergleich zwischen dem digitalen Perseus SDR und dem analogen AOR AR7030.
Aufgenommen am 28.12.2008, um 22:30
Mez.
Zu hören ist Radio Brasil Central, der auf 4985khz sendet.
Der Sender fällt mit ca. S7 hier in Winterthur/Schweiz ein. Als Antenne dient die ausgezeichnete ALA1530S+, die ein sehr rauscharmes Signal liefert.

Beim Perseus (Softwareversion 2.1c) ist die Bandbreite auf 6.5khz eingestellt, was ungefähr dem Collins- Bandbreitenfilter des AR7030 entspicht. Beide Emfpänger werden mit den gleichen Einstellbedingungen betrieben. In diesem Fall ist der Synchrondetektor bei beiden Empfängern eingeschaltet. AGC bei beiden auf Medium.

In den ersten 20 Sekunden ist der AOR AR7030, nachher
ist der Perseus SDR zu hören.

Der Unterschied ist nicht gross rauszuhören, ausser, dass der AR7030 etwas bassbetonter klingt.
Die Verständlichkeit ist bei beiden etwa gleich. Aufgefallen ist aber, dass der Synchdetektor des Perseus SDR ab und zu die Synchronisation verliert (ist leider nach der Aufnahme passiert). Beim AR7030 ist dieser, bei diesem Vergleich jedenfalls, Felsenfest.

 

Trennschärfevergleich zwischen Kneisner & Doering KWZ30 und Perseus SDR

So hören sich die digitalen 6 KHz Bandbreitenfilter der beiden DSP Geräte an, 3 Khz neben der Mittenfrequenz. Signalstärke S9 +30db. Die ersten 10 Sekunden ist der KWZ30 zu hören, dann der Perseus SDR. Unterschiede in der Trennschärfe sind keine raus zu hören. Unterschiede sind gibt es lediglich im Audiofrequenzgang. Der KWZ30 ist bassbetonter.

 

Wie hören sich Grosssignalstörungen und Übersteuerungen an??

Immer wieder, wie auch auf meiner Webseite, ist oft  über Grosssignalstörungen und Übersteuerungen zu lesen. Doch was ist das eigentlich? Altgediente Kurzwellenhörer wissen um was es da geht. Viele Radiohörer aber, die diese Begriffe schon gehört haben, wissen aber nicht um was es eigentlich geht, oder wie sich solche Störungen anhören. So kommt es zu vielen Fehlinterpretationen.

 Wie kommen solche Störungen zustande?

Grosssignalstörungen oder auch Übersteuerungen genannt, kommen zustande, wenn die Mischerstufen des Empfängers zu starke Summenspannungen abbekommen. Die Antenne empfängt nicht nur die gerade eingestellte Frequenz, sondern sie empfängt das ganze Wellenspektrum. Und dieser Wellenspektrum beinhaltet Tausende von Radiosignalen. Wenn es darunter ein paar sehr starke Signale hat, es können durchaus auch Ausserbandsignale sein, können diese die Mischerstufen so überlasten, so dass der Empfänger seine eigenen Sender produziert. Diese sind dann undefiniert auf verschiedenen Frequenzen zu hören. Gute Kurzwellenempfänger haben eine sogenannte Vorselektion. Das kann man sich als Trichter für die eingestellte Frequenz vorstellen. Es wird nur ein kleiner Bereich rund um die eingestellte Frequenz von der Antenne zum Empfänger durchgelassen. So haben Signale die weit ausserhalb dieses Trichters sind, fast keine Chance mehr Störungen zu verursachen.

Der Kurzwellenempfänger JRC NRD-535D ist ein Gerät, das eine sehr gute Vorselektion (Trichter) hat. Diese lässt sich für Experimente auch abschalten. Anhand den folgenden Beispielen soll dem noch nicht so versierten Kurzwellenhörer vorgeführt werden, wie sich solche Grosssignalstörungen oder Übersteuerungen anhören.

Bei den folgenden Beispielen wurden mit dem NRD-535D ein paar Grossignaleffekte empfangen. Hierbei wurde die Vorselektion abgeschaltet. Schaltet man sie hingegen wieder ein, sind die undefinierten Signale weg. Ein schwacher, "echter" Sender auf der selben Frequenz würde ohne Vorselektion durch die Grosssignalstörungen komplett überdeckt.

0 - 10 Sek. sind ohne Vorselektion, 10 - 20 Sek. mit Vorselektion, 20 - 30 Sek. ohne, 30 - 40 Sek. mit.

5415khz    7500khz    10030khz    13790khz

 

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Vergleich zwischen vier Empfängern

Diese Audioaufnahmen von China Radio International auf 6180 Khz habe ich am 16.11.07 um ca. 13:00UTC gemacht. Der Sender kommt ziemlich schwach daher.

Es soll die Empfangsleistung von vier hochwertigen Kurzwellenempfängern aufzeigen. Die Unterschiede sind recht gut rauszuhören. Welche Audio besser gefällt ist natürlich Geschmackssache.

Verwendete Geräte:

Profi Empfänger Hagenuk RX1001 M (die ersten 10 Sekunden der Aufnahmen) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,4khz

DSP- Empfänger Kneisner+Doering KWZ 30 (Sekunden 10-20) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,6khz

Drake R8B (Sekunden 20-30) in AM mit 6khz & Synch- Detektor, in LSB mit 2,3khz

Yaesu FRG-100 (Sekunden 30-40) in AM mit 6khz, in LSB mit 2,4khz

Zum Audiobeispiel habe ich noch das Audiospektrum des Signals abgebildet.

Beispiel 1 in AM.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beispiel 2 in LSB

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Vergleich zwischen 20m Langdraht und der Wellbrook ALA1530S+

Bis heute hatte ich mit Aktivantennen allermeistens schlechte Erfahrungen gemacht. Diese hielten ihre Versprechen nicht. Sie rauschten immer mehr als der altbewährte Langdraht und Übersteuerten allermeistens.

Doch mit der Wellbrook ALA1530S+ hat sich die Situation geändert! Die ALA1530S+ ist eine sogenannte Breitband- Loop.  Sie braucht nicht abgestimmt zu werden, so wie die anderen Loop's. Sie hat ein überragendes Grosssignalverhalten von 43dbm+.

Ich habe eine kurze Audioaufnahme gemacht von einem griechischen Piraten. Dieser sendete auf 1628,2khz um 16:30 UTC am 3.11.2007. Die Tageszeit ist alles andere als Ideal für Empfang auf diesen Frequenzen.

Weitere Beispiele folgen.

Das Bild zeigt das Audiospektrum der Aufnahme. Die ersten 10 Sekunden wird mit dem 20m Langdraht empfangen. Die letzten 10 Sekunden wird mit der ALA 1530S+ empfangen. Sie ist selbstverständlich mit dem Rotor auf das Signal ausgerichtet worden. Auf dem Bild ist gut zu sehen, das die ALA1530S+ weniger rauscht als der 20m Langdraht. Dies obwohl sie eine Aktivantenne ist.

Als Empfänger musste der JRC NRD535D herhalten.

Bei diesem Beispiel wird wieder im X Band ein holländischer Pirat auf 1636khz empfangen. Die Unterschiede zum Langdraht sind in den unteren Frequenzbereichen am grössten. Der Fernseher, der grösste Feind des Kurzwellen & Mittelwellenhörers verdeutlicht in diesem extremen Beispiel die Leistungsfähigkeit der ALA1530S+. In den ersten 10 Sekunden  wird mit der ALA1530S+ empfangen. Sekunde 10-15 wurde auf den 20m Draht umgeschaltet usw.. Der Unterschied ist nicht zu überhören. Mit der ALA1530S+ lassen sich wirklich Empfänge erzielen die mir dem Draht fast unmöglich sind!

Es gibt aber auch Fälle, in dem der Langdraht ruhigere Signale liefert. Diese Fälle sind aber wirklich selten!

 

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Griechischer Piratensender auf 1644khz in AM

Bei dieser Aufnahme habe ich den AR7030 Plus, den IC-R75 und den JRC NRD-525G, der neu in meinem Shack steht, gegeneinander verglichen.

0-15 Sek.> Der AR7030 Plus klingt ziemlich verzerrt bei diesem Beispiel ohne Synchrondetektor. Mit Synch. Detektor hingegen sind die Verzerrungen weg. Filterbandbreite 5,1khz, AGC Slow, Synch- Detektor aus, Verstärker aus.

15-30 Sek.> Der IC-R75 klingt hier am besten. Zwar hat er ein bisschen mehr Hintergrundrauschen als der NRD-525G, trägt aber hierbei nicht auf. Filterbandbreite 6khz, AGC Slow, Verstärker aus.

30-45 Sek.> Was dem NRD-525G zur Last fällt, ist sein 4khz Bandbreitenfilter. Hätte er einen 5-6khz Filter, wäre er bei diesem Beispiel sicher als erster durchs Ziel. Filterbandbreite 4khz, AGC Slow

Antenne: 20m Langdraht, angepasst über Balun. Audioumschaltpult Hama AP-04.

Aufgenommen am: 17.10.2005 / 20.35 MEZ

 

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Radio Madrid auf 21700 khz in AM

Bei dieser Aufnahme habe ich den AR7030 Plus, den IC-R75 und den JRC NRD-525G, der neu in meinem Shack steht, gegeneinander verglichen.

0-15 Sek.> Beim AR7030 Plus ist die Verständlichkeit am schlechtesten, obwohl der Synchrondetektor eingeschaltet war. Zurückzuführen ist die schlechtere Verständlichkeit auf das weniger gute Grosssignalverhalten, dies erzeugte ein höheres Hintergrundrauschen. Filterbandbreite 5,1khz, AGC Slow, Synch- Detektor ein, Verstärker aus.

15-30 Sek.> Beim IC-R75 wäre die Verständlichkeit am besten. Komischerweise war das Signal von relativ starken Fading gestört, obwohl die AGC auf Slow war. Filterbandbreite 6khz, AGC Slow, Verstärker aus.

30-45 Sek.> Meiner Meinung nach, schneidet der NRD-525G hier am "besten" ab, obwohl das Signal ziemlich Dumpf klingt. Das Signal ist praktisch ohne Fading und mehr oder weniger Verständlich. Filterbandbreite 4khz, AGC Slow

Antenne: 20m Langdraht, angepasst über Balun. Audioumschaltpult Hama AP-04.

Aufgenommen am: 17.10.2005 / 18.35 MEZ

 

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Radio Clube do Parà - Brasil

Hier habe ich mit meinen 3 Empfängern ein sehr schwaches Signal aufnehmen können, das ziemlich an der Verständlichkeitsgrenze liegt. Es ist der Radio Clube do Parà aus Brasilien auf 4.885 Mhz. Wie herauszuhören war, ich verstehe sehr gut portugiesisch, wurden gerade die Sport, respektive die Fussballnachrichten gesendet. Das Signal wurde bei den 3 Empfängern in LSB empfangen, ohne zuhilfnahme von PBT., Synch. usw. In den ersten 15 Sekunden ist der Lowe HF225 zu hören, in den mittleren 15 Sek. der AOR AR7030, in den letzten der Icom IC-R75.

Hierbei klingen die Radios fast gleich. Der R75 rauscht dabei am wenigsten.

Antenne: 20m Langdraht, angepasst über Balun. Audioumschaltpult Hama AP-04.

Aufgenommen am 1.10.2005 / 3.45 MEZ

 

 

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Geisterstation beim AOR AR7030 Plus

In diesem Audiobeispiel will ich gleich mal die negative Seite von "guten" Kurzwellenempfängern vorzeigen. Angeblich soll der AR7030 ein sehr gutes Grosssignalverhalten haben(34dbm+). Dies ist leider nicht so ! In diesem Beispiel habe ich den AR7030 gegen den Lowe HF225 und den Icom IC-R75 antreten lassen, alle drei Empfänger mit den gleichen Betriebsbedingungen: 20m Langdraht, Signal wird verteilt über Antennensplitter. Der Audiopfad wird über den Audioumschaltpult Hama AP-04 geschaltet.

In den ersten 10 Sekunden ist das Rauschen des HF225 auf der Frequenz 23.033 Mhz zu hören.

In den mittleren 10 Sekunden ist die Geisterstation, Radio Budapest, beim AR7030 ebenfalls auf 23.033 Mhz zu hören. Normale Sendefrequenz von Radio Budapest ist 6.025 Mhz.

In den letzten 10 Sekunden ist das Rauschen vom IC-R75, ebenfalls auf 23.033 Mhz zu hören.

Aufgenommen am 29.09.2005 / 22.45 MEZ

 

 

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