DX-Camp's
 
 

Fenu's Radiowelt


 

RMRC DX-Camp Langenselbold 2012
DX-Camp Holzerbachtal Solingen 2013
DX-Camp Hoherodskopf  Frühling 2013
DX-Camp Wetzlar-Blasbach Herbst 2013
DX-CampHolzerbachtal
Solingen Februar 2014
Frühjahrscamp 2014 des RMRC auf dem Hoherodskopf
DX-Camp Holzerbachtal-Solingen, Oktober 2014
DX-Camp Holzerbachtal-Solingen, Februar 2015
DX-Camp Hoherodskopf Herbst 2015

DX-Camp Holzerbachtal-Solingen, November 2016

DX- Camp Februar Holzerbachtal 2017

DX-Camp Holzerbachtal Herbst 2017

 
 
 

 

DX-Camp Februar Holzerbachtal 2017

Die Location Holzerbachtal wird immer beliebter für DX-Camps. Gute Empfangsbedingungen, viel Platz für Antennen, kollegiale und lockere Atmosphäre, sehr gute Vollpension -Verpflegung und immer was neues zu sehen. Seien das Geräte oder Antennen. Hier treffen sich Radiohörer, die dem städtischen Störnebel entkommen wollen, um mal entfernte Stationen zu hören oder einfach nur zum Erfahrungsaustausch und um das Hobby gemeinsam zu geniessen.

Dieses mal nahm ich auch wieder teil. Weil ich diesmal mit dem Flugzeug kam, konnte ich nicht mehr das mitnehmen was ich eigentlich wollte. Der Transport vom Flughafen zum DX-Camp und wieder zurück, übernahmen freundlicherweise meine Kollegen, die auch am DX-Camp teilnahmen. Im Gepäck hatte ich folgende Gerätschaften:
-- KiwiSDR
-- Winradio G33DDC Excalibur Pro
-- Antennenverteiler Elad ASA-62
-- Stampfl Bluewave Verstärker betrieben an der Ultralight-Loop mit 4.3m Umfang.
-- 120m Belden H-155 Koaxialkabel

Die anderen Teilnehmer brachten auch ihre Antennen mit. Diesmal hatten wir 15 Antennen im Einsatz. Das ist Rekord! Leider konnten nicht alle an der RFT Verteilung angeschlossen werden. Diese bietet Anschlüsse für 10 Antennen.

Antennen:
-- 3x HDLA
-- 2x MiniWhip
-- Kreuzloop mit Reuter RLA4 Verstärker
-- NTi MegActiv
-- NTi ML200
-- NTi Paloran Passiv Loop
-- T2FD
-- Tropenbanddipol
-- Universaldipol
-- Stampfl Bluewave Loop mit 4.3m Umfang
-- Stampfl Bluewave Loop mit 7m Umfang
-- Stampfl Red Fox an einer 60m Horizontal Loop

An Empfängern hat es auch nicht gefehlt. Eine richtige Materialschlacht...
-- KiwiSDR
-- Winradio G33DDC Excalibur Pro SDR
-- Angelia SDR TRX
-- Reuter Pocket SDR
-- 3x JRC NRD-535
-- 1x JRC NRD515
-- 2x Elad S2 SDR
-- 2x Elad FDM DUOr SDR
-- AOR AR5001DX
-- AOR AR7030
-- Fairhaven RD500
-- 2x Rohde& Schwarz EB150
-- 2x Perseus SDR
-- RFT EKD 300
-- Icom IC-7300
-- Icom IC-756
-- Kenwood TS-850
-- Tecsun S 8800e (Spezialversion)

Sehr gespannt waren alle auf den Reuter Pocket! Dieser High-End Mobil Empfänger ist hervorragend verarbeitet und besteht nur aus den besten Materialen. Ich konnte ihm etwas auf den Zahn fühlen und muss sagen, das sich der Empfang auf Kurzwelle sehr gut anhörte. Für ernsthafte Tests und Vergleiche hat die Zeit nicht gereicht, weil noch andere nette Sachen auf meine Aufmerksamkeit warteten. Das waren hauptsächlich der Vergleich der vielen, ja, fast zu vielen Antennen. Manchmal wusste man nicht mehr, mit welcher Antenne man gerade hört. Ich hatte ja die Bluewave-Loop mit 4.3m Umfang im Gepäck. Diese spielte bei mir Zuhause hervorragend. Hier musste sie sich gegen die grosse Konkurrenz behaupten. Über alles gesehen, hatte sie einen sehr ruhigen und angenehm Rauscharmen Empfang. Dafür hatte sich nicht so viel Pegel wie die anderen meisten Antennen. Wenn man aber die Solomonen auf 5020KHz mit ihr empfängt, will das schon was heissen. Von NTi bekamen wir eine passive Loop Namens "Paloran". Diese hatte einen Umfang von 16m. Leider konnte sie sich nicht richtig gegen die anderen Antennen durchsetzen. Sie bot zwar sehr sauberen Empfang, aber zu wenig Pegel und blieb deshalb etwas auf der Strecke. Dafür empfing sie bis in die tiefsten Frequenzen. Die Alpha Signale um 12KHz waren mit ihr am Abend zu hören. Die mit Abstand Leistungsstärkste Antenne war die Red Fox an einer horizontalen Loop mit 60m Umfang. Oberhalb 3MHz, spülte sie praktisch alle anderen Antennen weg. Sie brachte hauptsächlich im 60m Band enorme Pegel. Da konnte keine andere Antenne mithalten. Der Brandneue KiwiSDR war auch auf dem Camp und konnte sehr gute Ergebnisse liefern.Erstaunt war ich über seine gute Antennenverträglichkeit. Während dem ganzen Camp wurde keine einzige Intermodulation oder Übersteuerung festgestellt. Wer in Live hören will an der Datong AD370, der findet ihn hier: fenu-radio.ddns.net:8073

Am Samstag war dann der Besuchertag. Es kamen sogar Besucher aus den Niederlanden. Dennis Walter war auch da und hielt einen sehr interessanten Vortrag über Koaxialkabel. Anschliessend schauten wir uns den Film Enigma an. Es wurde viel probiert, fachgesimpelt, debattiert und gelacht, und Abends genehmigten wir uns zur Entspannung einen kleinen Schlummertrunk ;-)

War wieder mal ein tolles Camp mit vielen netten Leuten. Das nächste ist schon gebucht!

 

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DX-Camp Holzerbachtal-Solingen, November 2016

Vom 2. bis 6. November fand wieder mal das beliebte DX-Camp im Holzerbachtal bei Solingen (D) statt. Wie gewohnt, schleppte ich einige Geräte und Antennen an. Darunter der Reuter RDR55, der Selbstbauempfänger "Navigator" von Heinz Stampfl und insgesamt vier Antennen. Die Kreuzloop in neuem Design und zwei Ultraleichte Loopkreuze mit dem BCL-Loop12 Verstärker sowie dem neuen Loopverstärker von "Red-Fox" Stampfl. Eine kürzliche erworbene Datong AD370 fand auch noch Platz im Auto.

Nebst der gewohnten Senderjagd und Logs schreiben, wurde dieses Mal intensiv Geräte und vor allem Antennen getestet und verglichen. Im Mittelpunkt stand die Horizontal ausgerichtete Loop. Nach vielen Vergleichen mit drei verschiedenen Verstärkern, kristallisierte sich ein Verstärker heraus, der besonders gut dafür geeignet schien. Der Stampf Red Fox-Verstärker. Mit seiner geringen Verstärkung ist er prädestiniert für grosse Loopumfänge. Unsere liegende Loop hatte nach vorangehenden Versuchen einen Umfang von 50m in Form eines Dreiecks. Angefangen hatten wir mit einer quadratischen Loop mit 50m Umfang. Das war für die vorherrschenden Verhältnisse unpassend. Das lag vielleicht auch am unebenen Gelände. Jedenfalls brachte die liegende Deltaloop am Abend hervorragende Ergebnisse. Geringstes Rauschen verglichen mit den anderen Antennen und sehr gutes SNR. Ausser die Kreuzloop mit dem Reuter Verstärker RLA4E/2, vermochte ein ähnlich gutes Signal/SNR zu liefern.

Der neue TRX Icom IC-7300 wurde mit dem Reuter RDR55 einen ganzen Nachmittag verglichen. Beide Empfänger lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen. Beide haben ein hervorragenden Empfangsteil mit exzellenter Empfindlichkeit und Verständlichkeit.

Am Freitag kam Christian Milling von Shortwaveservice.com um ein Bericht über das DX-Camp zu produzieren. En paar von uns worden sogar interviewt. Das wurde dann am Samstagabend auf 6145KHz über die Senderanlage in Armenien ausgestrahlt.

Am Samstag war dann Besuchertag. Es kamen bekannte Gesichter vorbei, aber auch neue Interessierte kamen um zu schauen, was wir so machten. Es war ein interessanter Tag. Rene Dalscheid kam mit seiner Frau vorbei und brachte uns zwei leckere Kuchen, wie auch schon mal. Das nenne ich Hamspirit. Danke dafür!

Hat Spass gemacht!!

Hier ist das Interview in gekürzter Form. Aus Urheberrechtlichen Gründen musste ich die Musik rausschneiden. Ich habe es gleichzeitig noch in 11 Teile zurechtgeschnitten.

Interview Radiofreunde NRW
 
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10
Teil 11

 

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DX'ers Traumlocation an der Algarve in Portugal

Harald Gabler stellt uns DX'ern eine aussergewöhnliche DX-Location zur Verfügung.

The European Radio Guesthouse

Wir DXer und Funkamateure sind meist schon in einem fortgeschrittenen Alter. Mancher ist allein, seine Partnerin verstorben und ihm steht das Altersheim bevor mit allen seinen Einschränkungen der persönlichen Freiheit. Du darfst keine Antenne ziehen, hast keinen Receiver mehr, darfst kein Glas Wein trinken, hast kein Geld und darfst nicht raus. Das wollen wir nicht, wir wollen nicht ins Altersheim. Wir wollen unser Leben genießen.

Wo die Sonne nie untergeht, auf der Greyline, da wollen wir zuhause sein, wollen hören was die Welt erzählt.

Vor ein paar Jahren war es noch ein Aprilscherz, ein Ruhesitz für DXer, Funkamateure und Radiofreaks am Meer, heute ist das Realität.

Wem es genauso geht, kann hierher zu uns an die Algarve kommen und das Leben genießen, tagsüber im Meer baden, am Abend auf der Terrasse sitzen unter Palmen, herrlichen portugiesischen Rotwein schlürfen und so richtig DXen. DXer und Radiofreunde aus ganz Europa können hier ihre Zeit verbringen und Radio hören.

Das nahe gelegene Meer.

Inzwischen haben wir das Winterquartier in ein Guesthouse am  Meer umgewandelt, haben eine Villa mit Swimmingpool, Sauna, einer DX-Terrasse mit Rundumsicht, mehreren Zimmern und Bädern, in dem das ganze Jahr über Radiofreunde, DXer, Funkamateure und Radiofreaks hier an der Algarve direkt unter Palmen Urlaub machen können oder ihren Lebensabend in einer DX-WG verbringen können.

Das Radio-Guesthouse in der Luxusvilla am Meer ist ein Non-profit-project.

Preise: 355 € p.P. und Woche incl. Frühstück                              

Monatsmiete 750 € p.P.

Natürlich bringt normalerweise jeder seinen eigenen Receiver und Kopfhörer mit. Antennen kann jeder aufbauen wie er es braucht. Wir haben hier vor Ort einen Perseus zum hören, eine HDLA3 sowie eine Reuter Kreuzloop.

Wäre das etwas für dich, melde dich bei Harald Gabler. DrGabler@t-online.de


DX-Camp Hoherodskopf Herbst 2015

Vom 13.10.2015 bis zum 19.10.2015, fand das DX-Camp des RMRC (Rhein Main Radio Club) auf dem Hoherodskopf statt. Ich traf als erster dort ein und konnte mir in Ruhe eine Übersicht der Situation verschaffen. Die Location ist wunderbar gelegen. Auf 765m über Meer, bot sich eine tolle Aussicht. Nach und nach trafen dann die ersten Campteilnehmer ein und es konnte mit dem Aufbau der Empfangsanlage begonnen werden. Es wurde einiges an Empfangsequipment angeschleppt. Nebst dem schweren RFT Antennenverteiler, war folgendes Equipment vorhanden. Darunter auch brandneue Geräte.

Antennen
-Klubantenne: Doppelloop (2 m2) mit der AAA1C Elektronik
-HDLA3 mit 1m2
-Alford-Loop mit 1.5m2, betrieben mit der NTi ML60 Elektronik (Prototyp) & ML200 kurzzeitig.
-Fenu-Kreuzloop/RLA4B, 1.13m2. Diese Antenne konnte wegen der Richtungsumschaltung nicht an den Antennenverteiler angeschlossen werden.
-Kelemen Tropenband Dipol
 
Empfänger
-Angelia SDR
-Hermes SDR
-3x Perseus SDR
-2x Elad S2
-RadioJet
-JRC NRD-535D
-Icom IC-R9500
-Elad FDM-DUOr
-RF Space Cloud-IQ

Nach etwas mehr als einer Stunde, war die Empfangsanlage aufgebaut und es konnte endlich losgehen. Was sofort auffiel, war der extrem tiefe Rauschpegel! Bei einem Grundrauschpegel von etwa -130dBm auf etwa 6MHz, war die Erwartungshaltung, richtigen Hardcore-DX betreiben zu können, sehr hoch. Wie wir dann leider festellen mussten, waren die Bedingungen dann doch nicht so gut. Der Magnetsturm, der dem DX-Camp etwa 10 Tage vorausgegangen war, hat die Ausbreitungesbedingungen länger beeinflusst als gedacht. DX war möglich, leider aber kein Hardcore-DX. Nebst ein paar wenigen Stationen aus den USA auf Mittelwelle, war Radio Tarma aus Peru, für mich das einzige Highlight. So verlagerte sich für mich der Schwerpunkt etwas, nämlich Richtung Empfänger und Antennenvergleiche. Zum bedauern aller, schlug das Wetter um und es stellte sich extrem dichter Nebel ein. Dann fing es noch an zu schneien. Das erschwerte die Antennenvergleiche, weil ich sehr oft rausgehen musste, um die Antennenstandorte zu wechseln. Zum Glück war die Mühe nicht ganz umsonst. Ich konnte die geeigneten Standorte für meine Antennen finden.

Leider war ich mit den Empfangsleistungen meiner Kreuzloop nicht zufrieden. Zwischen 6MHz und 16MHz hatte sie ein ungewöhnlich hohes Rauschen, was den Empfang schwacher Stationen sehr erschwerte. Diese Stationen waren mit der Klubantenne einwandfrei und in bester Qualität zu hören. Auch nach dem überbrücken des vorgängig eingebauten Tiefpassfilters, änderte sich der Empfang nicht. *Nach dem DX-Camp, als ich wieder Zuhause war stellte ich fest, das die Elektronik der Kreuzloop defekt war. Sie hatte auch Zuhause dieselben Syptome.*

So widmete ich die Aufmerksamkeit der Alford-Loop mit der ML200 Elektronik. Die ML200 war nicht lange in Betrieb, weil der nahe UKW Sender die ML200 komplett übersteuerte. Das passierte, weil die ML200 sehr Breitbandig ausgelegt ist und daher kein Tiefpassfilter besitzt. So wechselte ich die Elektronik aus gegen die ML60 Prototyp. Diese brachte mit Abstand das wenigste Grundrauschen. Gemessen mit der Elad S2 Software, waren es um -140dBm. Allerdings waren die Signalpegel nicht so hoch wie bei den anderen Antennen. Die Signale waren zwar sehr sauber, aber bei schwachen Stationen musste die Alford Loop/ML60 passen. Da war die Klubantenne und die HDLA3 besser.

Im laufe der Tage und nach sehr vielen Vergleichen, entstand ein Gesamtbild der Antennenvergleiche. Die Klubantenne war über alles gesehen die bessere Antenne. Allerdings musste sie trotz ihrer sehr guten Empfangsleistung ein paar Federn lassen. In den späten Abendstunden, als die Signalpegel anstiegen, übersteuerte sie regelmässig und produzierte Signalgemische. Diese Übersteuerungen waren im 60m Band sowie im 49m Band sehr gut zu hören. Zudem machten sich die Lage auf 765m ü.M. bemerkbar. Auf der Kurzwelle waren UKW-Überschläge festzustellen. Es war nicht nur ein Sender, es war ein Signalgemisch von zwei oder drei Sendern. Die HDLA3 spielte insgesamt sehr gut, obwohl sie nicht ganz an die Klubantenne heranreichte. Sowohl im Grundrauschen wie auch Pegelmässig. Auch bei der HDLA3 konnten UKW-Überschläge nachgewiesen werden. Übersteuerungen auf KW konnte ich bei ihr keine feststellen. Die Alford Loop/ML60 verhielt sich ruhig. Leider zu ruhig. Signalmässig reichte sie nicht an die anderen Antennen heran. Dafür zeigte sie keinerlei Übersteuerungseffekte noch UKW-Überschläge. Hier sei angemerkt, das es sich um Experiment mit der Alford-Loop gehandelt hat. Diese Loopform wird sonst nicht im Hobbybereich eingesetzt. Das Alford-Loopprinzip ist hauptsächlich im Flugfunksektor beheimatet und wird für die Navigation (VOR) verwendet. War jedenfalls einen Versuch wert. Die ML60 Elektronik wurde mir ein paar Wochen vor dem Camp von NTi für Versuche zur Verfügung gestellt. Dieser Prototyp enthält gegenüber der alten ML60 einen Tiepassfilter, der die Frequenzen oberhalb 60MHz bis -60dB dämpft. Diese hat sich auf dem Hoherodskopf gut geschlagen. Auch an der 12m Schleife konnten keine Übersteuerungseffekte festgestellt werden. Empfangsmässig konnte sie mit der Klubantenne nicht ganz mithalten. Es fehlte auch hier etwas an Pegel.

So schwenkte ich rüber zu den Empfängervergleichen. Wieder hatte ich so einige schöne Sachen dabei. Darunter der Brandneue Elad FDM DUOr und der neue RF Space Cloud-IQ. Den Cloud-IQ wollte ich übers lokale Netzwerk den anderen Teilnehmern zu Verfügung stellen. Leider klappte das nicht wegen fehlendem Router.

Der DUOr ist eigentlich ein FDM S2 mit Preselektor und Frontbedienung. Dieser lässt sich als normalen Tischempfänger sowie als vollwertigen SDR betreiben. Wenn man schon einen Laptop dabei hat, benutzt man den DUOr als vollwertigen SDR mit allen Spektrumsfunktionen. Der Empfänger ist sehr empfindlich und leistete sich hier oben auf 765m ü.M. keine Ausrutscher. Übersteuerungen wurden keine festgestellt. Weiter will ich nicht auf dem Empfang eingehen bei diesem Gerät, weil ich ihn noch keine Woche habe. Später mehr, wenn ich meinen offiziellen Test durch habe. Der Cloud-IQ schlug sich sehr gut. Er ist sogar eine Spur empfindlicher als der DUOr! Auch bei ihm wurden keine Übersteuerungen festgestellt. Interessant, weil der Cloud-IQ keine Vorselektion besitzt, ausser einen Tiefpassfilter. Alles weitere zu diesem Gerät siehe meinen offiziellen Test.

Leider interessierte sich nur Christof Proft für die neuen Geräte und nahm mal die beiden neuen mit zu sich rüber.

Anfangs war das Camp gut gefüllt mit Teilnehmern. Nach dem dritten Tag verabschiedeten sich die ersten, bis nur noch Harald, Hayati und ich anwesend waren. So wurde das Camp frühzeitig am Sonntag beendet. Schade!

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DX-Camp Holzerbachtal-Solingen, Februar 2015

Vom 4.-8.Februar 2015 fand wieder mal das mittlerweile bekannte und zugleich beliebte DX-Camp im Holzerbachtal bei Solingen (DE) statt. Es wurde einiges an Elektronik angeschleppt. Nebst Zubehör vielfältiger Art, wurden folgende Antennen verwendet:
2x HDLA3
1x HDLA3 Mod.
1x Wellbrook ALA1530
1x Reusenantenne
1x G5RV
1x Fenu-BigLoop/RLA4A
1x Fenu-CrossLoop/RLA1B
1x Boni-Whip


Alle Antennen wurden über den RFT- Antennenverteiler verwendet, ausser der Fenu-CrossLoop, weil diese eine Richtungsumschaltung hat.
Auch die Empfängervielfalt war gross. Es fanden sich neue und selten anzutreffende Empfänger.
-Enablia Titan-SDR
-Watkins Johnson HF-1000
-Rhode & Schwarz EK-070
-Stampfl-RX Spezial


Sowie die altbekannten Empfänger.
-4x JRC NRD-535D mit diversen Mods.
-JRC NRD-525 Pühler Mod.
-JRC NRD-545
-JRC NRD-345
-Yaesu FRG-8800
-Palstar R30A
-Reuter RDR54
-AOR AR5001
-AOR AR7030
-Fairhaven RD500
-Perseus SDR

Transceiver, nur für Empfangsbetrieb.
Icom IC-756 Pro II
Icom IC-7400
Kenwood TS570


Dieses DX-Camp wurde leider von unerfreulichen Ereignissen überschattet.
Der Organisator des Camps verletzte sich am Knie und konnte nicht teilnehmen. Die Antennenanlage machte Anfangs Probleme, was zu einer fast zweitägigen Störungssuche führte. Es stellte sich heraus, das die Fenu-BigLoop ein Grossteil dieser Probleme verursachte, weil die Elektronik beschädigt war. Diese generierte heftige Störungen, die in die Antennenanlage induziert wurden. Nachdem die BigLoop abgehängt wurde, war ein Grossteil der Störungen verschwunden. Auch machte sich das ungewöhnlich hohe Grundrauschen von S3 bis S5 bemerkbar, was DX- Empfang sehr erschwerte. Die Ursache konnte nicht eruiert werden. Vermutlich kamen die Störungen vom Gebäude oder aus der Umgebung.
Trotz der ungünstigen Bedingungen konnten hie und da seltene Stationen geloggt werden. Ein Beispiel war eine NDB Station aus den USA. Diese Station konnte nur mit der Fenu- CrossLoop identifiziert werden. Die schnelle Richtungsumschaltung war hierbei eine grosse Hilfe.
Es wurde nicht nur gehorcht, auch das Beisammensein und Fachsimpeln kam nicht zu kurz. Bei so viel interessanter Elektronik blieben Empfangsvergleiche unter den Geräten und Antennen nicht aus. Am Samstag war der traditionelle Besuchertag. Leider waren der Besucherandrang verglichen mit anderen Jahren sehr überschaubar. Dafür besuchte uns Dennis Walter (Bonito) mit Familie und führte uns den neuen RadioJet 1305 vor.

 

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DX-Camp Holzerbachtal-Solingen, Oktober 2014

Mittlerweile sind wir als Radiofreunde NRW im dritten, insgesamt (wenn man die KWFR-Zeit mitzählt) sogar im siebten Jahr im Naturfreundehaus Holzerbachtal zu Gast. Auch wenn die Teilnehmer immer wieder einmal wechseln, inzwischen sind wir ein „eingespieltes Team“, das vom Hauswart im Holzerbachtal, Herrn Herbert Irmer, immer mit sehr großem kulinarischen Einsatz davor bewahrt wird, hungrig zu werden oder gar abzunehmen. Seit dem vergangenen Jahr haben wir auch ein gutes Verhältnis zu der Bauernfamilie aufgebaut, der die Weiden rund um das Haus gehören, damit ist unser „Aktionsradius“ nochmals enorm gewachsen.

Im letzten Winter hatten wir nur mit Aktivantennen gearbeitet, diverse Loops standen hinter dem Haus auf der Wiese. Es kam damals der Wunsch auf, zum Vergleich wieder eine passive Drahtantenne aufzuspannen.

Da traf es sich gut, dass einer unsere „neuen“ Teilnehmer, Joachim, eine Cage- bzw. Reusenantenne gebaut hatte, die mittels vieler parallel in Form einer Reuse verlaufenden Drähte bei geringer Länge eine hohe Performance versprach. Bedingt durch den parallelen Verlauf gleichlanger Drähte, die an beiden Enden leitend miteinander verbunden sind, erzielt die Antenne bei nur 7 Meter Länge recht hohe Pegel bei ruhigem Empfang.

Die Spitze des erforderlichen Mastes nutzen wir zur Montage einer Boni-Whip, wobei die Höhe von 12,5m über Grund hier schon zu viel des Guten war, neigte die ansonsten sehr performante Antenne bereits zur Übersteuerung.

Die beiden HDLA3 und eine Reuter RLA2, die sich im Winter sehr bewährt hatten, standen wieder auf der Weide hinter dem Naturfreundehaus, weit entfernt von der DSL-Signale tragenden Telefonfreileitung.

Wie gesagt: „eingespieltes“ Team, am frühen Nachmittag stand alles, die RFT-Verteilanlage „platzte aus allen Nähten“, waren mit einer weiteren Mini-Whip zu Vergleichszwecken diesmal insgesamt sechs Antennen aufgeschaltet.

So konnten wir recht schnell zum „gemütlichen Teil“ übergehen. Richtig voll war es mit acht Teilnehmern nicht, haben im Vorfeld leider 4 ursprünglich angemeldete Hobbykollegen absagen müssen, die letzten beiden freien Plätze ließen sich wenige Tage vorher nicht mehr neu belegen. Der Stimmung auf dem Camp tat dies aber keinen Abbruch, es war wieder eine lockere, entspannte Atmosphäre. Wir haben Interessantes gehört, einiges an Blödsinn gemacht, viel Spaß gehabt und Neues ausprobiert.

Der Samstagnachmittag war wieder als traditioneller „Besuchertag“ dem Treffen „alter Bekannter“, der Fachsimpelei, „Drehen am Gerät“ und dem Klönschnack gewidmet.

So hatten wir die neue Reuter- Kreuzloopantenne RLA3 nebst Steuergerät zur Richtungsumschaltung in 45°-Schritten als Indoorversion auf dem Camp. Ein sehr interessantes Konzept, das aber in der Performance noch nicht an die altbewährten HDLA und die „große“ Reuter-Loop RLA2 mit ca. 1m Durchmesser herankam. Hier dürfte aber mit weiterem Absetzen vom Haus und größeren Loops noch Verbesserungen zu erzielen sein.

Sehr beeindruckend waren an den letzten zwei Tagen Versuche mit einer Mini-Whip, die ca. 90 m vom Haus entfernt in ca. 3 m Höhe auf der Wiese stand. Der Empfang war ungewohnt ruhig und klar, eine Erfahrung, die man mit einer E-Feld-Antenne wirklich nur mitten auf der Wiese, fernab der Bebauung machen kann.

Der Termin für das Wintercamp ist bereits gebucht, vom 4.2. bis zum 8.2. 2015.

Geplant sind wieder die HDLAs, Boni-Whip (nun etwas tiefer und weiter vom Haus weg), voraussichtlich eine etwas größere Ausführung der sehr gelobten Cage-Antenne und kleinere technische Verbesserungen.

Programm für Samstagnachmittag soll diesmal es auch wieder geben, wird aber erst verraten, wenn alles fest geplant ist.

Herzlichen Dank an Christof Proft für den Text und die Bilder.

Verfasst am 1.11.2014

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Frühjahrscamp 2014 des RMRC auf dem Hoherodskopf

Im Mai stand wieder ein Camp des RMRC auf dem Hoherodskopf an. Nachdem ich 2013 nicht dabei sein konnte, nutze ich diesmal die Gelegenheit. Den Hoherodskopf kannte ich noch aus meiner Schulzeit, hatte ich im ca. 20 km entfernten Nidda mein Abitur gemacht. Lange nicht mehr dort oben gewesen.

Auf der höchsten Erhebung im Vogelsberg steht natürlich einiges an Kommunikationsinfrastruktur, nebst diverser GSM- und UMTS-Basisstationen auch einer der standardisierten runden Betontürme der Telekom für Richt- und Rundfunk. Das lässt auf den ersten Blick Schlimmes befürchten, aber die Kollegen, die bereits einmal dort waren, versicherten, dass keine Störungen aufgetreten waren.

Das Vater-Bender-Heim ist vergleichsweise klein, urig und gemütlich. Zu dem Haus gehört ein teilweise bewaldetes, mehrere Tausend Quadratmeter großes Grundstück, auf dem sich vortrefflich Antennen aufbauen lassen, und man von den bei gutem Wetter zahlreichen Touristen „am Berg“ unbehelligt bleibt.

Zimmer waren schnell bezogen, es gibt dort eine Reihe Mehrbettzimmer verschiedener Größe, bei 6 DXern werden die meisten Räume ohnehin zu Einzelzimmern. Wer anspruchsvoller ist, kann auch im 100m entfernten Berggasthof  übernachten oder essen, zu sehr zivilen Preisen. Wir haben uns gemeinsam verpflegt, eine sehr gut ausgestattete Küche ist vorhanden, die Stadt Schotten ist mit guten Einkaufsmöglichkeiten ca. 10 km entfernt. Hungern muss man dort oben nicht...

Antennen „standen“ in kürzester Zeit, die Bäume erlaubten den Aufbau der bewährten HDLA und mehrerer Drahtantennen, ohne dass ein Mast erforderlich wurde. Innen wurden die Signale über die bekannten RFT-Verstärker an die Hörplätze verteilt. Einer unserer Hobbykollegen hatte testweise seine Doppelloopantenne „AAA-1B“ mitgebracht, die dort hervorragende Ergebnisse brachte. Er hat ein Frequenzlistenprogramm entwickelt, das es erlaubt, in HDSDR beim Abstimmen aktuelle Frequenzlisten mitlaufen zu lassen, womit die möglichen Stationen direkt angezeigt werden, oder man mit einem Klick auf den Stationsnamen direkt auf die Frequenz abstimmen kann. Dies geschieht über eine virtuelle CAT-Schnittstelle. Wenn erst mal alles richtig installiert ist, sehr einfach und bedienungsfreundlich.

Wir haben viel gehört, interessante Gespräche gehabt, neue Software und den Elad FDM-S2 erstmals unter „Campbedingungen“ ausprobiert.

Auch im „entlegenen Vogelsberg“ brauchten wir nicht auf Tagesbesucher zu verzichten. Es kamen einige RMRC-Kollegen, darunter die hessische Free-Radio-Legende „Dr. Tim“ auf eine Stippvisite vorbei.

Viel Spaß gehabt. Gerne wieder!

Die Termine für 2015 stehen schon fest:

Frühjahrscamp 2015: 17.3.-23.3.2015

Herbstcamp 2015: 13.10.-19.10.2015

Herzlichen Dank an Christof Proft für den Text und die Bilder.

Verfasst am 15.11.2014

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DX-Camp Holzerbachtal-Solingen, Februar 2014

Das Wintercamp 2014 im Holzerbachtal warf bereits seine Schatten voraus. Nachdem wir im Herbst Probleme mit Störungen und mangelhafter Performance unserer Antennen hatten, war es uns ein Versuch wert, diesmal nur mit aktiven Loop's zu arbeiten.
Wie bereits die vorigen beiden Male, waren wir einige Wochen im Voraus schon ausgebucht. Die Arbeit vor und auf dem Camp, in Listen, Foren und Publikationen hat sich also bezahlt gemacht, natürlich auch die Mund- Propaganda. Vorher wurde noch Material gecheckt und die RFT-Verteilanlage ergänzt, gewartet und kleinere Fehler daran beseitigt.
Am späteren Mittwochvormittag fanden sich die ersten DXer im Naturfreundehaus ein. Das eingespielte Team baute bis zum Mittagessen die komplette Innenanlage und die Loops erstmalig auf der Wiese hinter dem Haus auf. Zum Einsatz kamen 2 der bewährten HDLA-3, eine neue RAFANSYS LRX-30 und Fernandos "große Loop", die eine RLA-Elektronik von Burkhard Reuter enthielt. Der Aufbau war in Minutenschnelle erledigt, Stativ aufklappen, Loop draufsetzen, Kabel ausrollen, anschließen, fertig. Für die HDLA gab es eine Neuentwicklung, eine Einfachhalterung, bestehend aus einem Viertelstab für Fußleisten, einer Unterkonstruktionslatte mit einem Montageblech für die Elektronik, 3 Haken, einem Bodendübel und 4 Keilen aus dem Fensterbau. Auch diese ökologisch korrekte Billigkonstruktion stand vormontiert in 2 Minuten.
 
So konnten schon früh am Nachmittag die ersten Empfangsversuche starten, nachdem kleinere Fehler an Adaptern und Durchführungen korrigiert waren.
Die Störungen durch die DSL- / Telefonleitung des Naturfreundehauses, die uns das letzte Mal arg zu schaffen machten, waren fast völlig verschwunden. Ein neuer Hobbykollege baute schließlich noch einen Langdraht und einen Dipol, gespeist mit einer Hühnerleiter auf.
 
Konzentriertes Hören wurde abgelöst von Phasen, in denen viel gelacht und Erfahrungen ausgetauscht wurden. Es gelangen uns einige sehr interessante Empfänge, die Logs stehen an anderer Stelle im Heft des RMRC. Zwischendurch wurde die Facebook-Seite der Radiofreunde NRW mit neuen Details gefüttert, z.B. dem Empfang von elektronischen QSLs für geglückte Empfänge.
 
Ein Highlight dieses Camps aber war der Besuchertag am Samstag. Dennis Walter von BONITO hatte uns einen Besuch zugesagt, um die neuen Antennenverteiler und -mixer und die neueste Version vorzustellen. Der Hörraum war brechend voll! Wir hatten sogar Besucher aus Luxemburg und Belgien, die sich Vortrag und Camp nicht entgehen lassen wollten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten der displaytechnischen Art legte Dennis einen kurzweiligen, interessanten Vortrag hin, bei dem er auch auf die Fragen der Zuhörer einging. Genau soviel Interesse fanden die Geräte auf dem Camp, die viel Anlass zur Fachsimpelei gaben.
 
Natürlich kam auch das Gesellige nicht zu kurz, nutzt man den Besuchertag doch auch, um Freunde und Hobbykollegen zu treffen.
Am Ende waren sich alle einig, dass das Camp eine runde Sache war und wir uns auf ein nächstes Mal freuen.

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DX-Camp Wetzlar-Blasbach, Herbst 2013

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DX-Camp Hoherodskopf  Frühling 2013

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Danke an Harald & Markus für das überlassen der Bilder.

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DX-Camp Holzerbachtal Solingen 2013

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50. RMRC DX-Camp Langenselbold 2012

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